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„Digitale Teilhabe – eine Chance für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche?“

Eröffnung eines media.labs in den Kinderuniversitätskliniken KUNO am Universitätsklinikum und der Klinik St. Hedwig in Regensburg – Sebastian Reich und Amanda werden Botschafter des media.labs in Regensburg.

Auf Initiative der Stiftung für krebsranke und behinderte Kinder in Bayern (KreBeKi) wurde 2020 gemeinsam mit der Stiftung Lesen ein Projekt mit digitalem Schwerpunkt an beiden Standorten der Kinderuniversitätsklinik in Regensburg gestartet. In dem zugehörigen media.lab finden Kinder und Jugendliche Bücher, Zeitschriften, Hörspiele, Filme und digitale Medien wie z. B. Tablets, elektronische Lernspiele oder programmierbare Roboter.
Zur Eröffnung des media.labs zeigte die Stiftung KreBeKi im Rahmen des bundesweiten Digitaltags #digitalmiteinander auf dem youtube Kanal der Stiftung KreBeKi den Mitschnitt der virtuellen Podiumsdiskussion „Digitale Teilhabe – eine Chance für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche“.

Zur Eröffnung des media.labs lud die Stiftung KreBeKi am heute stattfindenden Digitaltag im Netz zur Podiumsdiskussion „Digitale Teilhabe – eine Chance für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche“ ein. Wer diese versäumt hat, kann Sie nachträglich hier ansehen.

Was bedeutet digitale Teilhabe und wie gelingt sie? Welche Barrieren verhindern sie? Wie schafft man im Netz Barrierefreiheit? Wie nutzen Menschen mit Behinderung Medien? Was muss zukünftig passieren, damit digitale Medien gerade in Krisenzeiten Inklusions- und Integrationsprozesse bei Kindern und Jugendlichen fördern? Das alles sind Fragen, die Radiomoderatorin Meike Föckersperger in der Podiumsdiskussion stellen wird. Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, der Direktor Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V., Michael Eibl, der Bauchredner und Comedian Sebastian Reich & Amanda, die Geschäftsführerin der St. Hedwig in Regensburg, Sabine Beiser, der Direktor der KUNO-Kliniken in Regensburg, Prof. Dr. Michael Melter, die Projektleiterin für Leseclubs und media.labs der Stiftung Lesen, Frau Melanie Dreher und der Singer- Songwriter Hubert Treml diskutieren über digitale Teilhabe.

Weitere Informationen zum media.lab

Aufgrund eines geschwächten Immunsystems können schwerstkranke Patienten nur eingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen. Durch virtuelle Medienprojekte in den Kinderklinikstationen, wie z. B. Online-Kurse oder begleitete Live-Chatrooms bietet KreBeKi den Betroffenen eine Möglichkeit, die Isolation, die durch eine Krankheit entsteht, zu durchbrechen und den Krankenhausaufenthalt mit etwas Positivem zu verbinden. Wenn es der Gesundheitszustand der jungen Patienten zulässt, können sie an regelmäßigen Medienangeboten in der Klinik, wie z. B. am Mitmachkino oder an Programmierkursen mit Robotern teilnehmen.
Die media.labs sind eine bundesweite Initiative der Stiftung Lesen. Sie werden finanziert aus Mitteln des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Von 2018 bis 2022 werden an 100 Standorten in Jugendeinrichtungen, Medienzentren, Schulen oder Mehrgenerationenhäusern media.labs eingerichtet.

In den media.labs finden Jugendliche digitale Medien wie Tablets, Kameras oder programmierbare Roboter. Ziel ist es, ihnen mit einem breiten Angebot aus Workshops sowie Apps und Programmen zur Video- und Audiobearbeitung digitale Fähigkeiten und Medienkompetenz näher zu bringen – getreu dem Motto des Projekts „storys, apps & du“. Denn mit Smartphone oder Tablet lassen sich Inhalte nicht nur konsumieren, sondern auch selbst einfach kreieren. Die Basis hierfür ist eine grundlegende Lesekompetenz. Diese wird in den media.labs ganz nebenbei gefördert und eingesetzt: Neben den digitalen sind die media.labs auch mit analogen Medien wie Büchern, Zeitschriften und Hörbüchern ausgestattet. Die Umsetzung vor Ort obliegt der Stiftung KreBeKi.