KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Pilotprojekt: Schwerkranke Kinder werden zuhause versorgt (2006)

Einem Regensburger Pilotprojekt wurde jetzt ein Buch gewidmet. Das "Pilotprojekt Pädiatrische Palliativversorgung", eine Brücke zwischen der Kinderklinik St. Hedwig und dem Zuhause lebensbedrohlich erkrankter und sterbender Kinder im Raum Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz hat die Krebsärztin Dr. Marlene Volz-Fleckenstein, Leiterin der Ambulanz und Tagesklinik der Kinder-Krebsstation der Hedwigsklinik, in ihrer Doktorarbeit wissenschaftlich untersucht. Die Stiftung KreBeKi, kurz für "Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern" vom Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern (VKKK) hat die Drucklegung finanziell gefördert. Dadurch soll einem breiten Kreis von Interessenten unter dem Titel "Pädiatrische Palliativmedizin" Zugang zu diesem Pilotprojekt gegeben werden. Die Vorsitzende der Stiftung KreBeKi, Gaby Eisenhut, und das Kuratoriumsmitglied Dr. Christof Schütz, ehemaliger Chefarzt der Hedwigsklinik, der auch das Vorwort zum Buch geschrieben hat, stellten das Buch vor, das in einer Auflage von 1000 Stück erschienen ist. Es ist vor allen Dingen für Kinderärzte, Hausärzte, Pflegende und betroffene Angehörige gedacht und kann kostenlos über KreBeKi bezogen werden. (info@krebeki.de)

Unter der Federführung von Dr. Marlene Volz-Fleckenstein, die das Projekt während der Buchvorstellung erläuterte, hat ein interdisziplinäres Team der Hedwigsklinik PPP, das "Pilotprojekt Pädiatrische Palliativversorgung", ins Leben gerufen. Mit der Pädiatrischen Palliativversorgung wurde 2002 begonnen, eine Brücke zwischen der Kinderklinik St. Hedwig und dem Zuhause lebensbedrohlich erkrankter und sterbender Kinder zu bauen. Sie bekommen so häusliche, d.h. medizinische, pflegerische, psychosoziale aber auch seelsorgerische Versorgung. Die Idee dahinter ist, dass vertraute Personen aus der Klinik die Kinder auch zuhause betreuen können. Durch eine Brückenpflege wird die gesamte Familie bei der onkologischen oder einer anderen schweren Erkrankung eines Kindes entlastet. Auch bei sterbenden Kindern begleiten vertraute Personen das Kind und die Familie.

War die Betreuung Schwerstkranker zwischen Klinik und Zuhause bisher auf den Erwachsenenbereich beschränkt, hat das bayerische Sozialministerium im vergangenen Jahr erstmals eine Initiative gestartet, ihr Engagement auch auf den Kinderbereich auszudehnen. Dazu fanden bereits mehrere Expertenrunden statt, zu denen auch Dr. Marlene Volz-Fleckenstein gehört.

PPP startete 2002 ganz bescheiden. Damals versorgte Dr. Volz-Fleckenstein alleine die ersten Patienten. Sie fuhr auf ehrenamtlicher Basis mit dem Rad zu den ersten kleinen Patienten. Heute setzt sich das Palliativteam der Klinik aus medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und seelsorgerischen Kräften zusammen, schließt aber auch Laienhelfer ein. Auch wenn die Initiative von der Onkologiestation ausgeht, werden nicht nur krebskranke Kinder betreut. Das Team kümmert sich vielmehr auch um Kinder, die neurologische oder Stoffwechselkrankheiten oder schwere Herzerkrankungen haben. Wurden zu Beginn auf ehrenamtlicher Basis durch Ärzte der Kinderklinik zunächst rund 100 Hausbesuche absolviert, ist die Zahl der Patientenbesuche, wie auch die neu erschienene Studie zeigt, kontinuierlich und rapide angestiegen: 2004 waren es bereits 350. Da ein solches Projekt finanziell nicht unterstützt werden kann und auch die Krankenkassen - v.a. mit Blick auf die Fallpauschalenabrechnung - die Kosten dafür nicht übernehmen, aber auch eine staatliche Förderung nicht möglich ist, sprang gleich zu Beginn der VKKK ein, dessen Vorsitzender, Professor Dr. Franz-Josef Helmig, das Engagement des Palliativteams begrüßte. Der VKKK garantiert mit seiner finanziellen Unterstützung von 25 000 bis 30 000 Euro pro Jahr die Fortführung des Projekts. Ein Obertraublinger Autohaus stellte 2003 ein Auto für die Hausbesuche zur Verfügung.

Samstag, 23.3.2019, 14-16 Uhr

Inklusiver Workshop im Kunstforum. Gemeinsam gestalten wir im KOG allerlei eigene kleine Kunstwerke. Teilnahme kostenlos. Anmeldung erforderlich.

Donnerstag, 9.5.2019

Lesung "Moritz muss ins Krankenhaus" im Kindergarten St. Paul, Regensburg

Samstag, 18.5.2019

Bastelstand für Kinder und Glücksrad bei der Teddyklinik, Kinderuniversitätsklinik St. Hedwig, Regensburg


Samstag, 25.5.2019, 14 bis 16 Uhr

Inklusiver Workshop:  Der Frühling lässt sein blaues Band… In der Natur sprießt und wächst alles. Die bunten Blüten und  Blätter mit verschiedensten Formen fangen wir in einem Frühlings-Leporello ein. Teilnahme kostenlos. Anmeldung erforderlich.


Sonntag, 30.6.2019

Bastelstand für Kinder, Pflanzeschmuck für Hals und Ohren, Glücksrad auf dem Kornmarkt beim Bürgerfest Regensburg

Samstag, 6.7.2019

Spendenturnier des TSV Wacker 50 Neutraubling –Abtl. Stockschützen zu Gunsten der Stiftung KreBeKi

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