KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
5. September 2009

Willkommen bei der ersten Ausgabe des Online-Newsletters von KreBeKi - der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern!

Wir wollen Sie künftig vier Mal pro Jahr mit aktuellen Informationen rund um unsere Stiftungsziele versorgen. Dabei hoffen wir, dass wir Themen auswählen, die für Sie interessant sind. Wenn Sie Anregungen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de.

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Herzlichst
Ihre Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Die Stiftung feierte ihren 5. Geburtstag mit Texten, Tönen und Törtchen

Mit "Texte – Töne - Törtchen" lockte KreBeKi, die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern zum Jubiläumsfest. Gefeiert wurde am Mittwoch, 15. Juli, mit einer Lesung aus "Oskar und die Dame in Rosa" von Eric-Emmanuel Schmitt und viele feierten mit.

Susanne Senke und Heinz Müller vom Regensburger Turmtheater gaben in ihrer Lesung dem kleinen, krebskranken Jungen Oskar aus Eric-Emmanuel Schmitts autobiographischer Erzählung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) eine Stimme. Musikalisch begleitet wurde das Fest zum fünfjährigen Jubiläum von den Jugend-musiziert-Preisträgerinnen Larissa Steinhauser und Anna Zaubzer.

Die Törtchen servieren Schüler des Regensburger Pater-Rupert-Mayer-Zentrums. Grund für die Geburtstagsfeierlichkeiten ist die Gründung der Stiftung 2004 durch den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayen (VKKK). Auch die Schirmherrin der Stiftung, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, ließ es sich nicht nehmen, mitzufeiern. Mit der Jubiläumsfeier wollte KreBeKi auch auf ihr Ziel aufmerksam machen, Kindern und Jugendlichen, die von Krebs oder Behinderung betroffen sind, langfristig zu helfen, sie zu fördern und auf ihre Probleme hinzuweisen. In den fünf Jahren ihres Bestehens konnte KreBeKi bereits in vielen Fällen helfen und hat erfolgreich für ihr Anliegen geworben.

Der Erlös der bewegenden Jubiläumsveranstaltung floss in die integrativen Workshops "Kleine Künstler treffen große Kunst" für chronisch kranke und gesunde Kinder im Kunstforum Ostdeutsche Galerie.

5 Jahre KreBeKi

Integrative Kunst-Workshops im Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie hat gemeinsam mit der Stiftung KreBeKi Mitte 2008 integrative Kunst-Workshops ins Leben gerufen, in denen behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche gemeinsam mit nicht behinderten Geschwistern und Freunden Kunst entdecken können. Dieses erfolgreiche Projekt der Stiftung, das im Rahmen der Aktion "Engel gesucht“ entstand, geht nun mit neuen Kursen weiter. Sie sind für Kinder von sieben bis 15 Jahren geeignet.

Der nächste Kurs unter dem Motto "Kleine Künstler treffen große Kunst": Am Samstag, 31. Oktober lautet von 14 bis 16 Uhr - jahreszeitlich geprägt - das Thema: "Wenn der Wald glüht - Herbst am See". Ein Spaziergang durch die "Märkische Seenlandschaft" von Walter Leistikow zeigt den Teilnehmern die schlichte Schönheit der Landschaft in der Umgebung Berlins. Die herbstliche Laubfärbung, die sanften Wiesen rund um den See und die Spiegelungen im Wasser sind meisterhaft erfasst. Begleitet und angeregt von einer Museumspädagogin soll dann versucht werden, mit der Technik der Monotypie und Gouache-Farbe, Herbst ins Bild zu zaubern.

Anmeldung unter Tel. 0941-297140. Die Teilnahme ist für die Kinder und jeweils eine Begleitperson kostenlos. Eltern und Begleitpersonen sind eingeladen, mitzumachen oder das Museum auf eigene Faust zu entdecken. Weitere Termine finden sich unter www.kog-regensburg.de und www.krebeki.de 

www.kog-regensburg.de

Teddyklinik: KeBeKi warnt Kinder vor Hautkrebs

KreBeKi nahm zum zweiten Mal an der Aktion "Teddyklinik" an der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig teil. Thema der Stiftungsaktivität war "Sonnenschutz im Kindesalter". Die Deutsche Krebshilfe stellte dazu kostenlos für jedes Besucher-Kind der Teddyklinik die Broschüre "Sei auf der Hut" zur Verfügung, die die Gefahren von zu viel Sonne vorstellt und zeigt, wie man sich gegen sie schützen kann.

KreBeKi verteilte an jedes Kind einen Schirm mit Bärengesicht und wies darauf hin, wie man sich bei Sonne richtig verhält. Denn: Übermäßige UV-Belastung oder Sonnenbrände bei Kindern und Jugendlichen können später Hautkrebs zur Folge haben. Lernen Kinder schon früh, wie man sich richtig gegen Sonne schützt, fällt ihnen der richtige UV-Schutz im Erwachsenenalter leicht. "Schließlich", so KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut, die die KreBeKi-Aktion initiiert hatte, "ist Hautkrebsprävention ganz einfach und bedeutet nicht in erster Linie Verzicht. Vielmehr kommt es auf das 'Gewusst-wie' an".

Die Teddyklinik ist ein gemeinnütziges Projekt Regensburger Medizinstudenten, das sich v.a. an Vorschulkinder und ihre „erkrankten“ Kuscheltiere richtet. Dazu verwandelte sich der Garten der Hedwigsklinik vom 2.- 4. Juli in ein Stofftier-Krankenhaus mit originalgetreu ausgestatteten Warte-, Behandlungs-, OP-, und Apothekenzelten. In der Sprechstunde der drei Tage stellten sich rund 150 Teddydocs (Medizin- und Zahnmedizinstudenten) Problemen wie "was ist, wenn das Krokodil Zahnweh hat?", "wie behandelt man einen Tausendfüßler, der seine Beine gebrochen hat oder gar die Tigerente, die ihre Streifen verloren hat?". Keine Zweifel: Hier war die Mithilfe der jungen Teddyeltern gefragt! Dazu wurden die Kinder in die Untersuchung mit eingebunden, durften Verbände anlegen, röntgen, Spritzen geben und gegebenenfalls sogar operieren. Ziel der alljährlichen Aktion Teddyklinik ist es, die Kinder spielerisch an Themen wie Krankheit, Krankenhaus und Arztbesuch heranzuführen und ihnen die Angst vor der oft so sterilen Umgebung zu nehmen, indem sie die Behandlung einmal aus einem anderen Blickwinkel erleben. Die Teddyklinik steht jedes Jahr unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Hugo Segerer, Chefarzt der Klinik St. Hedwig.

www.teddyklinik-regensburg.de

"Engel gefunden": Ein kleiner Engel, der der Hand schmeichelt

Die Stiftung KreBeKi bietet einen kleinen Engel aus Bronze mit der Aufschrift "Engel gefunden" als Handschmeichler an.

Wenn man den Engel in der Hand hält, erwärmt sich die Bronze nach einiger Zeit und schmeichelt angenehm der Hand. Daher die Bezeichnung "Handschmeichler". Der Engel-Handschmeichler kann in der Tasche getragen und werden und nimmt so die Körperwärme und die Körperschwingung auf. Durch das Spiel der Finger mit dem körperwarmen Material wirkt der Engelshandschmeichler erdend, ausgleichend und harmonisierend. Stress wird abgebaut, innere Ruhe gibt neue Kraft, angestauter Ärger verschwindet, die vielen kleinen Ärgernisse des Alltags verpuffen.

Der Engel wurde von der freischaffenden Künstlerin und Bildhauerin Andrea Zrenner für KreBeKi geschaffen. Sie hatte 2008 am Stiftungs-Projekt "Engel gesucht", einer Aktion zahlreicher Künstler mit chronisch kranken, krebskranken und gesunden Kindern in Bayern teilgenommen und mit Kindern Engel geschaffen. So kam ihr Kontakt zu KreBeKi. Ihre Idee hinter dem kleinen bronzenen Engelshandschmeichler: "Anders als die kindlich dargestellten Barockputten oder die grazil und menschlich ausgeführte Engelwesen des Rokoko versuche ich, meine Idee von der Engelwelt durch meine eigene Formensprache zum Ausdruck zu bringen. Ein Engel ist eine Idee, an die ich glauben, auf die ich hoffen, auf die ich vertrauen darf. Meiner Idee Gestalt zu verleihen, um sie erst für mich und dann für andere sichtbar und spürbar zu machen, ist meine Aufgabe als Künstlerin." (Infos zu Andrea Zrenner unter alleluja-regensburg.de). Gegossen werden die kleine Bronze-Engel in der Abtei Maria Laach.

Haben auch Sie in jemandem "einen Engel gefunden"? Jetzt können Sie ihm dies auch zeigen und gleichzeitig Gutes tun: Mit dem Kauf eines Handschmeichlers werden die "Engel gesucht"-Kunstprojekte von KreBeKi unterstützt. Ein Handschmeichler kostet 9,90 Euro und ist erhältlich in der Tourist Information des Alten Rathauses, Rathausplatz, Regensburg.

Kinderkrebsregister wird ausgeweitet

In Deutschland werden künftig auch Krebserkrankungen älterer Jugendlicher erfasst werden. Von 2010 an werde das Deutsche Kinderkrebsregister (DKKR) die Daten aller krebskranken Kinder und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr aufnehmen.

Das teilte die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz mit. Bislang galt dies nur für Kranke bis zu 15 Jahren. Die Erweiterung hätten die Gesundheitsminister der Länder beschlossen, bei denen das DKKR angesiedelt ist. Krebskranke ab 18 Jahren werden von den Krebsregistern der Länder erfasst. Die Gesundheitsministerkonferenz hat für die Erweiterung 213 000 Euro zusätzliche Mittel für das DKKR bewilligt. Davon sollen zusätzliche Dokumentarstellen geschaffen werden. Die Dokumentare befragen ehemals Krebskranke zu Langzeitfolgen wie Nierenproblemen oder Herzinsuffizienz. Ziel ist es, mit Hilfe der erhobenen Daten Therapien zu entwickeln, die die Langzeitschäden mildern sollen. Im Deutschen Kinderkrebsregister in Mainz werden seit 1980, und seit 1991 auch aus den neuen Bundesländern, Krebserkrankungen von Kindern und Jugendlichen registriert.

Buchvorstellung

Eric-Emmanuel Schmitt
Oskar und die Dame in Rosa
Fischer Taschenbuch, 7 Euro

Ein Teil des neuen Newsletters soll es sein, regelmäßig auf Bücher hinzuweisen, die mit Krebs und Behinderung bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke soll breit gefächert sein.

Um ein wenig auf die Lesung zum 5-jährigen Jubiläum der Stiftung einzustimmen, sei dieses Mal auf den Briefroman „Oskar und die Dame in Rosa“ von Eric-Emmanuel Schmitt aufmerksam gemacht. Der 49-jährige Autor ist Franzose. Er hat sich seit Anfang der Neunzigerjahre einen Namen als Romanautor und Dramatiker gemacht und ist für Theater, Film und Fernsehen tätig. Seine Theaterstücke werden auf internationalen Bühnen viel gespielt. Dem Publikum ist er vermutlich in erster Linie durch den Kinofilm „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ mit Omar Sharif in der Hauptrolle bekannt. Auch „Oskar und die Dame in Rosa“ wird in Kürze als Kinofilm erscheinen, wobei Schmitt selbst Regie führt und das Drehbuch geschrieben hat.

In „Oskar und die Dame in Rosa“ erzählt der Philosoph Schmitt nicht ohne Humor die ernste Geschichte des zehnjährigen, unheilbar an Leukämie erkrankten Oskar, der seine letzten Tage im Krankenhaus verbringt. Nach Chemotherapie und erfolgloser Knochenmarktransplantation hat er nur noch wenige Tage zu leben. Im Krankenhaus lernt er Oma Rosa kennen, eine alte Dame, die ehrenamtlich junge Patienten betreut. Sie rät ihm, jeden Tag zu leben, als dauere er zehn Jahre. Mit der aus 13 an den "lieben Gott" gerichteten Briefen des krebskranken Oskar und dem abschließenden Brief einer Krankenschwester bestehenden Erzählung möchte Eric-Emmanuel Schmitt dazu ermutigen, offen und unerschrocken mit dem Thema Krankheit und Sterben umzugehen. Die Erzählung trägt autobiographische Züge. Schmitt selbst war als Kind schwer krank und erinnert sich, wie er darunter litt, dass die Erwachsenen sich nicht trauten, mit ihm über seine Krankheit zu sprechen und deshalb auch auf all seine Fragen nicht eingehen konnten. Seine eigene Erfahrung verarbeitete Schmitt in der Oskar-Geschichte. 

Liebe - Nähe - Sexualität bei Menschen mit schwersten Behinderungen

Das Wissenschafts- und Kompetenzzentrum der Stiftung „Leben pur“ vergibt im März 2010 den fünften Förderpreis Leben pur. Der Förderpreis ist mit 3000 Euro dotiert.

Ausgezeichnet werden Konzepte, innovative und anwendungsorientierte Arbeiten aus der Praxis, Praxisberichte über neue Projekte und herausragende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema „Liebe - Nähe - Sexualität bei Menschen mit schwersten Behinderungen“. Alle Eltern, Fachkräfte, Studenten und Wissenschaftler sind aufgefordert, ihre neuen Konzepte, Projekte, Ideen oder Abhandlungen zum Thema einzusenden. Die Bewerbung ist nicht an eine bestimmte Fachdisziplin gebunden. Über die Preisvergabe entscheidet eine interdisziplinäre Jury. Einsendeschluss der Arbeiten ist der 30. November 2009. Weitere Informationen finden Sie unter www.stiftung-leben-pur.de

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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93047 Regensburg

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E-Mail: info@krebeki.de
Internet: www.krebeki.de

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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