KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
5. Dezember 2012

Willkommen beim Online-Newsletters von KreBeKi der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern!

Foto: Weihnachtsmarkt im Schloss Thurn und Taxis © Regensburg Tourismus

Sie erhalten heute die letzte Ausgabe des Online-Newsletters von KreBeKi der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern im Jahr 2012. Wir geben Ihnen darin einen kleinen Rückblick auf die vielen Ereignisse der vergangenen drei Monate. Außerdem bitten wir Sie ganz ausdrücklich um Ihre Spende.

Wir haben es einmal überschlagen: Jedes Jahr erreichen wir mit unserer Arbeit etwa 35 000 Menschen direkt. Was für eine beeindruckende Zahl! Sie setzt sich zusammen aus (aktuell) 248 Facebook-Kontakten, derzeit rund 600 Newsletter-Abonnenten, 2000 Betroffenen und deren 6000 Angehörige, gut 1000 Lehrer, die jährlich unser Krebsbuch bestellen, und deren 25 000 Schüler, 100 Erzieherinnen in Kindergärten, in denen wir aus unserem Teddybuch vorlesen, und deren rund 2500 Kindergartenkinder, sowie die circa 1000 Teddyklinik-Besucher in der Hedwigs-Klinik, denen wir unser Teddybuch schenken. Mehr als 35 000 Menschen, denen KreBeKi jedes Jahr auf den verschiedensten Wegen direkt begegnet. Wenn jeder von ihnen uns nur einen Euro spenden würde…. Mit dieser Summe könnten wir viel bewegen!

Lassen Sie uns kurz resümieren, was sich in den vergangenen Monaten bei KreBeKi getan hat.
Wir blicken auf ein sehr bewegtes Jahr zurück. Besonders gefreut hat uns 2012, dass die Arbeit der Stiftung gewürdigt wurde. So waren wir von 107 Bewerbern unter den zehn Nominierten für den Aspirin-Sozialpreis und wurden zur Preisverleihung nach Berlin geladen. Auch wenn es zum Sieg nicht gereicht hat, fühlen wir uns dadurch in unserer Arbeit bestätigt. Immerhin waren wir von den zehn Nominierten die einzige Initiative, die ausschließlich ehrenamtlich arbeitet!

Doch nicht nur das erfolgreiche bundesweite Messen mit anderen sozialen Initiativen im Rahmen der Wettbewerbsteilnahme hat uns in unserem Bemühen bestärkt. Es sind auch die vielen kleinen Rückmeldungen - sei es persönlich, per Mail oder durch den gehobenen Daumen auf Facebook - die uns immer wieder neuen Schwung geben und uns motivieren, uns weiterhin für krebskranke und behinderte Kinder und deren Belange einzusetzen. So erreichte uns beispielsweise Mitte November die Mail einer angehenden Lehrerin aus Österreich, die eine Abschlussarbeit darüber verfasst, was Unterricht für krebskranke Kinder bedeutet. Sie schrieb zu unserem Krebs-Schulbuch: „Ich finde Ihr Buch genial!“ So etwas zu lesen tut mindestens genauso gut, wie in die strahlenden Augen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu blicken, die im November an unserem Radio-Workshop für behinderte und nichtbehinderte Kinder in Waldmünchen teilgenommen haben!

Das Jahr geht mit einer besonderen Veranstaltung zu Ende: Die Stiftung hat den 2. Integrativen Museumstag für Kinder in Bayern dieses Mal im Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm veranstaltet. Am 25. November hat er dort 1500 Neugierige ins Museum gelockt. Shaun das Schaf war unser Ehrengast und das dortige Museumsteam konnte ein aufwändiges und sehr ansprechendes Programm für behinderte und nichtbehinderte Kinder und deren erwachsene Begleiter anbieten. Das Kinder- und das Kunstmuseum unter dem Dach des Edwin Scharff Museums war den ganzen Nachmittag voll begeisterter Besucher. Ich war auch vor Ort und konnte selbst erleben, was wir mit unserer Unterstützung bewirken konnten. Ein erhebendes, beglückendes Gefühl!

Der 2. Integrative Museumstag war die letzte große Aktivität in diesem Jahr. Doch wir ruhen uns nicht aus. Die Planungen für 2013 gehen mit Volldampf weiter. Am 1. Dezember startete der Vorverkauf für die große Engel-Gala im Regensburger Velodrom, bei der uns am Freitag, den 7. Juni, wieder behinderte und nichtbehinderte kleine und große Tänzerinnen und Tänzer beglücken wollen. Sichern Sie sich bald Ihre Karte, denn 2011 war das Velodrom mit seinen rund 600 Plätzen ausverkauft! Oder verschenken Sie Karten als Weihnachtsgeschenk.
Noch vor der Engel-Gala veranstalten wir am 6.April nächsten Jahres den 3. Integrativen Museumstag. Er findet wieder im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg statt. Merken Sie sich den Termin am besten schon einmal vor.

Die Engel-Gala, der Radio-Workshop, unser kostenloses Krebs-Schulbuch und die beiden Integrativen Museumstage sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was wir mit unseren Ideen, unserem Einsatz und Ihren Spendengeldern bewirken konnten. Um all das auch fortführen zu können benötigen wir auch 2013 Geld. Daher bitten wir Sie zum Ende des Jahres ausdrücklich um Ihre Spende. Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung (LIGA Bank Regensburg, Kontonummer 134 22 66, BLZ 750 903 00). Herzlichen Dank im Voraus!

Für die bevorstehenden Weihnachtstage und das Neue Jahr wünsche ich Ihnen, dass Sie etwas vom Zauber des Weihnachtslichts in Ihrem Herzen tragen können.

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr – und: Bleiben Sie uns auch 2013 gewogen!

Herzlichst Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

PS: Die Stiftung hat eine neue Telefonnummer. Bitte notieren Sie sich: Wir sind jetzt unter 0941 6024324 im Festnetz erreichbar. Hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie in unserem eMail-Verteiler sind. Wir wollen Sie allerdings nicht mit eMails bzw. Drucksachen überhäufen. Sollten Sie den Newsletter künftig nicht bekommen möchten, können Sie ihn hier ganz einfach abbestellen.

Kartenvorverkauf für Engel-Gala 2013 gestartet!

Wer 2011 dabei war erinnert sich noch mit Freude an den bewegenden Abend, an die Leistung der kleinen und größeren Tänzer, die Begeisterung auf der Bühne und die Tränen, die so mancher Zuschauer vor Rührung verdrückte. 2011 veranstaltete KreBeKi seine erste „Engel-Gala“ mit kleinen und großen behinderten und nicht-behinderten Tänzerinnen und Tänzern. Am Freitag den 7. Juni 2013 wird es wieder eine fulminante Tanz-Gala im Velodrom geben. Der Kartenvorverkauf dazu läuft seit 1. Dezember, damit man die Karten auch zu Weihnachten verschenken kann.

Seit Anfang Oktober wird eifrig geprobt, damit auch die zweite Gala ein Erfolg werden kann. Wie bereits 2011 bei der ersten integrativen Tanzgala werden erneut behinderte und nicht-behinderte Kinder und Jugendliche in monatelanger Arbeit ein Tanzprogramm einstudieren. Viele andere Teilnehmer werden diesmal den integrativen Aspekt noch vertiefen. So werden zum Beispiel auch Senioren den Abend mit gestalten. Die Karten zu 25 Euro für den Gala-Abend im Regensburger Velodrom gibt es im Vorverkauf bei www.theaterregensburg.de oder telefonisch unter 0941/507-2424, sowie in der Tourist-Info im Alten Rathaus. Wer möchte, kann seine Lieben dann damit zu Weihnachten überraschen. „Die Engel-Gala findet im Rahmen der ‚Engel gesucht-Projekte‘ von KreBeKi statt,“ erklärt Eisenhut. „Damit will die Stiftung das soziale Empfinden und die Sensibilität für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft fördern und an einen unbefangenen Umfang mit den Betroffenen heran führen.“ Der Erlös der Gala kommt den Tanz-, Theater- und Kunstprojekten im Rahmen des Projektes „Engel gesucht“ zugute, die KreBeKi z.B. an der Bischof-Wittmann-Schule, am Kunstforum Ostdeutsche Galerie oder an der Pater-Rupert-Maier-Schule in Regensburg, aber auch an Einrichtungen und Museen in anderen bayerischen Städten unterstützt.
Mehr Infos gibt es auf unserer Website www.krebeki.de und auf Facebook www.facebook.com/krebeki.

Fürstin Gloria wirbt für KreBeKi

Wir baten unsere Schirmherrin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, den Radio-Werbespot für die Engel-Gala zu sprechen und sie sagte zu!

Vom 4. bis zum 20. Dezember wird ihre Stimme nun in Radio Charivari für den Kartenvorverkauf zu unserer Engel-Gala im Velodrom zu hören sein. Der Spot wirbt für KreBeKi und dafür, dass Sie die Eintrittskarten für den 7. Juni bereits jetzt im Vorverkauf erwarben können. Herzlichen Dank an Ihre Durchlaucht für die Unterstützung! Hören Sie rein!

Riesenandrang: Shaun war im Edwin Scharff Museum

Im Edwin Scharff Museum ging es rund: KreBeKi veranstaltete gemeinsam mit dem Team des Neu-Ulmer Museums den 2. Integrativen Museumstag für Kinder in Bayern und rund 1500 Besucher kamen in das Kunst- und Kindermuseum am Neu-Ulmer Petrusplatz. Zugpferd war sicher auch der Ehrengast Shaun das Schaf aus der „Sendung mit der Maus“.

Das überlebensgroße, neugierige Schaf tanzte am Sonntag, den 25. November, mehrfach durch das Museum und ließ sich von den vielen Kindern bereitwillig streicheln und fotografieren. Doch der „Ehrengast“ war nur einer von zahlreichen Programmpunkten bei dem bunten Fest, zu dem das Museum und die Stiftung behinderte und nichtbehinderte Kinder und ihre erwachsenen Begleiter eingeladen hatten. Neben freiem Eintritt in das Kunst- und das Kindermuseum gab es zahlreiche Aktionen für Kinder und Erwachsene sowie Essen und Trinken. Eine ganze Shaun-Schafherde mit hunderten von Shaun-Masken, die die Kinder gebastelt hatten, zog am Sonntag durch das Museum und außerdem konnten die Besucher sich kleine Shaun-Wollschafe wickeln. Wer wollte, konnte sich auch Fotokarten kreieren oder – inspiriert durch die aktuelle Kinder-Sonderausstellung zur Globalisierung - Pralinen herstellen. Für den richtigen Sound sorgte die Band „Andi und die Affenbande“, die den großen und kleinen Besucher richtig einheizte und zum Mithüpfen und Mittanzen animierte. Müde, aber erfüllt zogen Dr. Helga Gutbrod, die Leiterin des Edwin Scharff Museums und die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut am Abend Bilanz: „Ein wunderbares Programm, das das Ziel hatte, das soziale Empfinden und die Sensibilität für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft zu fördern und an einen unbefangenen Umfang mit den Betroffenen heran zu führen“. „Wir haben viele Besucher erreicht und hoffen, dass die Botschaft, die von dem Integrativen Museumstag ausgehen sollte, durch die Veranstaltung übermittelt werden konnte,“ freute sich Eisenhut nach dem Nachmittag in Neu-Ulm. „Für uns ist diese erste Großveranstaltung der Stiftung außerhalb Regensburg ein Riesenerfolg.“ Ein Video über den Museumstag gibt es bei Youtube. Mehr Infos auf www.edwinscharffmuseum.de

Wenn es ins Mikro raschelt…: Integrativer Radioworkshop

Neun Teilnehmer, behinderte Jugendliche und ihre gesunden Geschwister zwischen 12 und 18 Jahren waren Anfang November mit dem Mikrofon Geräuschen auf der Spur. Thomas Harmsen vom Funkhaus Regensburg zeigte ihnen im von KreBeKi initiierten Radioworkshop in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen  wie Radiomachen geht. Heraus kam eine rührende Weihnachtsgeschichte, die jeder nach dem Wochenende in einer selbstgestalteten Hülle mit nach Hause nehmen durfte.

Mit dem Mikrofon suchten sie im Wald und in der Stadt Geräusche, befragten während eines Spaziergangs Bewohner von Waldmünchen nach ihren Lieblingsgeräuschen, erzeugten selbst Laute mit der Geräuschkiste und dokumentierten ihre Recherchen. Der Höhepunkt war die Erstellung und der Schnitt eines eigenen Hörspiel zum Thema „Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte“. Der Workshop war die erste Kooperation mit dem Fachdienst Offene Behinderten Arbeit der Caritas Regensburg. Mitarbeiter des Fachdienstes begleiteten die Kinder und Jugendlichen und betreuten sie während des Wochenendes. Möglich gemacht wurde der Workshop durch die Erlöse aus einem Benefizball in Furth im Wald, organisiert von Sven Keller. Es wäre schön, wenn sich häufiger Projekt-Spender fänden oder Organisatoren von Benefiz-Events. Sie sehen dann direkt, wofür KreBeKi ihre Spendengelder einsetzt.

50 Kinokarten für behinderte Kinder und Familie

KreBeKi finanzierte für 50 Betroffene und ihre Familienangehörigen am 17. November Kinokarten für den Film „Die Kunst sich die Schuhe zu binden“, der im Regina Kino in Regensburg gezeigt wurde. Der Film lief im Rahmen des Filmfestivals „überall dabei“ der Aktion Mensch. Unterstützt wurde die Stiftung dabei wieder vom Caritas Fachdienst Offene Behindertenarbeit.


Das Filmfestival „überall dabei“ der Aktion Mensch zeigt seit September bis Mai 2013 in 40 deutschen Städten Beiträge, die Inklusion, also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, zum Thema machen. Das in Europa größte Festival seiner Art findet bereits zum fünften Mal statt. In den vergangenen Jahren hat es bundesweit mehr als 200.000 Menschen in die Kinos gelockt und so die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung gefördert. Auch Regensburg war in diesem Jahr wieder dabei und zeigte zwischen dem 15. und 21. November sechs Filme zum Thema Inklusion im Regina Filmtheater. Koordiniert wurde die Aktion von der FreiwilligenAgentur Regensburg des Paritätischen und dem Stadtjugendring Regensburg.

Zusammenarbeit mit Behindertenarbeit der Caritas

KreBeKi arbeitet seit November mit dem Fachdienst Offene Behindertenarbeit des Diözesan-Caritasverbands Regensburg zusammen.

Bei Projekten, in denen es um behinderte Kinder geht, unterstützt die Caritas KreBeki bei der Einladung und der Betreuung der Kinder. Ein erster, sehr positiver Kontakt war die Betreuung durch Caritas-Mitarbeiter und der Transport der Teilnehmer beim Radio-Workshop in Waldmünchen. Die zweite gemeinsame Aktion folgte auf den Fuß: Die offene Behindertenarbeit übernahm die Einladung der behinderten Kinder und Jugendlichen zum Filmfestival der Aktion Mensch am 17. November im Regensburger Regina-Kino. Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit und viele schöne Kontakte.

Tipps für Weihnachtsgeschenke: Engelschmeichler und Teddy-Buch

Vor zwei Jahren wurde der KreBeKi-Handschmeichler von der Mittelbayerischen Zeitung als wertvolles Weihnachtsgeschenk empfohlen – direkt nach Zobel und Diamanten. Daher gibt es auch in diesem Jahr den KreBeKi-Engel wieder am Fürstlichen Stand auf dem Thurn und Taxis-Weihnachtsmarkt als Weihnachtsgeschenk zu kaufen.

Der kleine Bronzeengel mit der Aufschrift „Engel gefunden“ hilft in doppelter Weise: Wenn man den Engel in der Hand hält, erwärmt sich die Bronze und schmeichelt angenehm der Hand. Daher die Bezeichnung „Handschmeichler“. Durch das Spiel der Finger mit dem körperwarmen Material wirkt der Engelshandschmeichler erdend, ausgleichend und harmonisierend. Stress wird abgebaut, innere Ruhe gibt neue Kraft, angestauter Ärger verschwindet, die vielen kleinen Ärgernisse des Alltags verpuffen. Der kleine Bronzeengel, der auf dem T&T-Weihnachtsmarkt und in der Tourist Info im Alten Rathaus am Regensburger Rathausplatz für 9,90 Euro verkauft wird, hilft also dem Träger. Aber er hilft auch KreBeKi: Denn die Stiftung verwendet den Reinerlös aus dem Verkauf für ihre Kunstprojekte für gesunde und chronisch kranke Kinder. Weihnachten ist der ideale Anlass, jemanden, den man mag, einen Engel zu schenken.

Auch ein Buch hat KreBeKi als Weihnachtsgeschenktipp: Es ist im Buchhandel für nur 4,80 Euro erhältlich - 50 Cent des Verkaufspreises gehen an KreBeKi. „Ein Besuch in der Teddyklinik“ heißt der kleine Band, mit dem versucht werden soll, Kinder auf einen Krankenhausaufenthalt vorzubereiten und ihnen zu vermitteln, dass sie davor nicht viel Angst haben müssen. Das ideale Geschenk für Kinder also! Das Buch gibt es im Buchhandel.

KreBeKi kann man jetzt auch online buchen!

Die Lesungen aus unserem Teddyklinik-Buch in Kindergärten sind jetzt auch online möglich. Der Verlag des Buches, der Care-Line-Verlag, hat über seine Website ein Online-Tool entwickelt, über das unsere ehrenamtlichen Leserinnen angefragt werden können.

Über www.care-line-kita.de können nicht nur in Regensburg Lesungen vor Kindergarten-Gruppen angefragt werden. Auch in München gehen die Lesungen weiter. Neu dazugekommen sind die Regionen Rothenburg ob der Tauber, Weiden und Schwandorf und – ganz neu – Kaufbeuren. Wir freuen uns, dass sich der Aktionsradius von KreBeKi langsam aber sicher auf ganz Bayern ausdehnt. 2012 haben wir übrigens in 60 Kindergärten aus dem KreBeKi-Buch "Ein Besuch in der Teddyklinik" gelesen, das Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen soll. Vielleicht finden sich ja noch mehr Ehrenamtliche, die aus unserem Teddyklinik-Buch in Kindergärten vorlesen wollen. Melden Sie sich bei uns! Es macht viel Spaß.

Spenden für die Stiftung

Aus der Vielzahl an Spenden wollen wir dieses Mal nur vier kleiner Spenden exemparisch vorstellen. Sie sollen inspirieren, wie man für uns spenden kann. Für KreBeKi sind Spenden wichtig, denn die Stiftung ist zur Realisierung ihrer Projekte auf Spenden angewiesen.

Hochzeit zugunsten von KreBeKi
1500 Euro aus lauter kleinen Einzelspenden bekamen wir von einer Hochzeit überwiesen. Ohne dass wir davon wussten gingen plötzlich lauter Überweisungen mit demselben Verwendungszweck bei uns ein. Herzlichen Dank an das unbekannte Hochzeitspaar! Wir wünschen viele glückliche gemeinsame Jahre.

Spende über Facebook
Die ungewöhnlichste Spende dieses Jahres bekamen wir 2012 über einen für Spenden uns bisher noch wenig bekannten Weg: über Facebook!
600 Euro wurden uns von der Facebook-Gruppe „Hand in Hand“ überwiesen. „Hand in Hand“ ist eine Online-Spenden-Vereinigung. Sie wollen mit kleinen Spenden, die, wie sie schreiben, keinem „weh“ tun, einen möglichst großen Spendenbetrag zusammen bekommen. Der erzielte Betrag wird dann, nach einer gruppeninternen Facebookumfrage, an bedürftige Menschen und/oder Einrichtungen gespendet. Die Umfrage wird nach dem Mehrheitsprinzip entschieden. Im August war KreBeKi unter denjenigen, über die abgestimmt wurde. Und wir kamen auf Platz 1! Das freut uns sehr! Eine wunderbare Aktion!

VDK Wald/Zell spendet für KreBeKi
Der VDK Wald/Zell spendete 300 Euro anlässlich seiner Feier zum 65-jährigen Jubiläum des Ortsverbandes. Der Vorsitzende Roland Gruber und seine Vorstandsmitgliedern überreichten die Spende an Gerahard Reisinger, Kuratoriumsmitglied von KreBeKi. (Foto: v.l. Michael Kandlbinder, Gerhard Reisinger, Roland Gruber, und der Kreisvorsitzende Gerhard Bruns)

Feiern für KreBeKi
Die kirchliche Fachakademie für Sozialpädagogik Regensburg (FakS) spendete anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens auf Initiative des Rappers Felix Merl 300 Euro für die Stiftung. Felix brachte es auf der Feier mit einem neuen Rap-Song auf den Punkt: „Eine Schule, die dir lernt, Rücksicht auf andere zu nehmen, sich für Menschen stark zu machen und ihnen Lichtblicke zu geben, ist genau das, was wir brauchen hier in unserer Stadt." Danke!

Der Bundestag nun auch in Leichter Sprache

Der Bundestag ist seit Oktober im Internet nun auch in Leichter Sprache zu finden. Auf der Homepage des Bundestags findet sich eine eigene Rubrik. für Menschen, die nicht so gut lesen und verstehen können.

Leichte Sprache bedeute zum Beispiel, so erklärt es eine Pressemitteilung des Bundestags in Leichter Sprache, dass die Sätze kurz sind, die Wörter einfach und bekannt und dass Fremdwörter erklärt werden. Zudem ist die Schrift groß und Bilder erklären den Text. Die Seiten findet man unter www.bundestag.de auf dem oberen schwarzen Rahmen links neben „Hilfe“. Auf den Seiten steht, was der Bundestag macht, wo der Bundestag ist, wer im Bundestag arbeitet und wie man die Menschen im Bundestag erreichen kann. Einfach mal reinsehen!

AOK bietet bundesweite Suche nach Pflegediensten

Die AOK hat ihr Angebot rund um die Pflege erweitert und neu gestaltet. Das Pflegeportal bietet neben anderen Informationen eine bundesweite Suche nach passenden Pflegediensten.

Die Suche im Pflegeportal www.aok-gesundheitsnavi.de, so die AOK, kann nach bestimmten Kriterien verfeinert werden: zum Beispiel nach Pflegebedarf oder bestimmten Schwerpunkten die die Versorgung von dementen Patienten. Oft muss der Pflegende oder seine Angehörigen einen Eigenanteil bezahlen. Mit der erweiterten Suche kann gezielt nach der Höhe des zu zahlenden Eigenanteils gefiltert werden. Die Leistungen der Pflegedienste werden nach bestimmten Kriterien bewertet, die einzelnen Bewertungen können über die Suche eingesehen werden. Mehr Infos finden Sie hier.

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ wollen wir Sie regelmäßig auf Bücher hinweisen, die mit Krebs und Behinderung bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert.
Dieses Mal stellen wir den Bestseller des Jahres 2012 schlechthin vor. Ein Krebsbuch, das einen schallend lachen und hemmungslos weinen lässt. Das ideale Weihnachtsgeschenk für Jugendliche ab 14 Jahren, das unbedingt auch jeder Erwachsene lesen sollte.


Ein gefährliches Buch!

John Green „Das Schicksal ist ein mieser Verräter”, Übersetzt aus dem Englischen von Sophie Zeitz, Carl Hanser Verlag, München 2012, 288 Seiten, 16,90 Euro.

Vorsicht! Dieses Buch ist gefährlich: Einmal zur Hand genommen, liest man sich fest und legt es nicht mehr weg, bevor man es fertig gelesen hat. Nur einen Tag habe ich dafür gebraucht. Und das, obwohl es mir geht wie der Hauptfigur Hazel: Krebsbücher finde ich in der Regel doof. Mehr aus Höflichkeit denn aus wirklichem Interesse schaute ich in das mir empfohlene Jugendbuch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter" des amerikanischen Autors John Green hinein - und las es dann fast ohne Unterbrechung durch. Ich las es immer wieder laut lachend, aber auch mit der 16-jährigen Hazel und ihren ebenfalls schwerkranken Freunden Augustus und Isaak im Gleichklang ärgerlich werdend oder ungeduldig, traurig, abwechselnd hoffnungslos und dann wieder voller Lebenslust.

Die Hauptpersonen sind „Krebskinder", deren Pubertät durch ihre lebensbedrohliche Erkrankung noch schwieriger zu ertragen ist als für normale Jugendliche. Genauso geht es deren Eltern. Sie lieben ihre Kinder bis zur Selbstaufgabe und können doch deren Schicksal nicht wirklich ändern. Da helfen tatsächlich nur Galgenhumor und immer wieder Selbstironie. - Hazel und Augustus sind in dieser Disziplin einsame Spitze! Für sie gibt es verbal keine Tabus. So werden Grabreden in Anwesenheit und auf Wunsch des künftigen Toten geprobt, bereiten Schaukeln Kinder auf die Höhen und Tiefen des Lebens vor oder nichtangezündete Zigaretten im Mundwinkel demonstrieren den Sieg über einen Totmacher. In den schlimmsten Momenten von Schmerz und Kraftlosigkeit schrumpft die eigene Würde zu einem winzigen Krümel in der Zimmerecke neben dem Wäschekorb.

Der rote Faden durch diesen gefühleverwirbelnden Roman ist die Liebesgeschichte von Hazel und Augustus. Die beiden lernen sich auf den ersten Buchseiten in einer Selbsthilfegruppe kennen, bis sie auf den letzten Seiten durch den Krebs wieder getrennt werden. Dass ihnen nur wenig Zeit bleiben wird, wissen sie von Anfang an. Doch gehen sie mutig und sehr ehrlich auf einander zu und miteinander um. Und das, obwohl Hazel eigentlich jeden Kontakt mit Menschen vermeiden will, da sie sich als „Zeitbombe“ sieht, die über kurz oder lang ihre Mitmenschen durch ihren Tod verletzten wird. Ihr Leben und Erleben weist mich als Leserin einmal mehr darauf hin, dass Leben nicht eine Sache von Quantität, wie z.B. der Anzahl gelebter Jahre ist, sondern das Selberbestimmen, etwa wer einen verletzten darf und wer nicht.
Tieftraurig und unglaublich komisch ist dieses Buch des 35-jährigen Autors John Green, das seit über 40 Wochen die oberen Ränge der New York Times Bestseller-Liste für Jugendbücher dominiert. Lange Zeit war es die Nummer 1. Nein, es ist kein Jugendbuch. Auch Erwachsene sollten es unbedingt auf ihre persönliche Bestsellerliste setzen. Ich kann mich an kein Buch erinnern, das mich ähnlich berührt und bewegt, amüsiert und gefesselt hat.

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Spenden

Spendenkonto

LIGA Bank eG Regensburg

IBAN DE08750903000001342266
BIC GENODEF1M05

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Anmelden/Abmelden

Sie möchten sich zum KreBeKi-Newsletter an- oder abmelden? http://www.krebeki.de/newsletter

Impressum

KreBeKi Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Ludwigstraße 6
93047 Regensburg

Tel. 0941 - 59 97 78 91

E-Mail: info@krebeki.de
Internet: www.krebeki.de

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts, Gerichtsstand Regensburg
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer frei