KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
30. Juli 2013

Willkommen beim KreBeKi-Newsletter!

Wir haben die großen Projekte des Jahres 2013 hinter uns. Diesmal war es ein wahrer Marathon, denn alles lag eng beieinander. Nach dem Integrativen Museumstag, von dem wir bereits im ersten 2013er-Newsletter berichtet haben, kamen die große Engel-Gala im Velodrom und der Besuch des kleinen Maulwurfs aus der „Sendung mit der Maus“ bei den kranken Kindern in der Hedwigs-Klinik. Gleich danach folgte die Teddy-Klinik in der Hedwigs-Klinik, an der KreBeKi auch teilgenommen hat. Doch nun können wir den Sommer ein bisschen entspannter genießen und langsam schon auf 2014 blicken. 2014 wird KreBeKi zehn Jahre alt!

Kommen Sie gut durch den Sommer!
Herzlichst Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de.

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie in unserem eMail-Verteiler sind. Wir wollen Sie allerdings nicht mit eMails bzw. Drucksachen überhäufen. Sollten Sie den Newsletter künftig nicht bekommen möchten, können Sie ihn hier ganz einfach abbestellen.

Auch die zweite Engel-Gala war ausverkauft

Am Ende lagen sich alle Zuschauer und alle Akteure auf der Bühne in den Armen. Der Funke der Lebensfreude, den die behinderten und nicht behinderten kleinen und großen Tänzer bei der Engel-Gala auf der Bühne des Velodroms entzündet hatten, war auf die 600 Zuschauer übergesprungen, die in das große Finale aller mit einbezogen worden waren.

Im ausverkauften Theater wollten 600 Neugierige dabei sein, als 80 Schülerinnen und Schüler der Bischof Wittmann-Schule, des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums, der Pestalozzi-Schule, der Hochschule Regensburg und Seniorinnen und Senioren am Freitag, den 7. Juni, in verschiedenen Formationen auf der großen Bühne des Velodroms bei der Engel-Gala von KreBeKi, der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern, tanzen. Engel, so der Moderator des Abends, Harry Landauer, Programmchef des Funkhauses Regensburg und Kuratoriumsmitglied von KreBeKi, „sind sympathische Wesen, sie nehmen uns so, wie wir sind, und sie nehmen sich auch Kindern an, die Zuwendung brauchen“. So wie der Engel Gabriel aus dem Regensburger Dom, der auch vom Plakat und dem Programmheft der Engel-Gala blickt, lächelten auch andere Engel und gaben Integration und Inklusion an diesem Abend ein Gesicht. Doch auch dem Engel der Weisheit, so Moderator Landauer, sei Dank. Denn ihm verdankt KreBeKi, dass die Bayerische Staatsregierung für die Engel-Gala einen Zuschuss von 10 000 Euro aus dem Kulturfonds gewährte. Dass das Geld der Staatsregierung für Integration und Inklusion durch Tanz und Musik gut angelegt ist, zeigte der immer wieder tosende Applaus während des berührenden Abends, vor allem aber die Begeisterung, die aus den Gesichtern der Beteiligten zu lesen war. Lesen Sie mehr zur Engel-Gala auf unserer Website.

Mehr Fotos sehen Sie auf der KreBeKi-Homepage.

Malbücher und Schlüsselbänder bei der Teddyklinik

1000 extra für die Teddyklinik geschaffene Teddy-Malbücher verteilten Ehrenamtliche von KreBeKi am 14. und 15. Juni bei der Aktion „Teddyklinik" an der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig. Wie die Jahre zuvor kamen wieder unzählige Kinder, die ihr krankes Stofftier zur Behandlung in die Klinik bringen wollten, in den Garten der Klinik, wo Zelte und Hütten aufgebaut waren. Dort bekamen sie ein Exemplar des KreBeKi-Malheftes „Moritz muss ins Krankenhaus“ geschenkt.

Außerdem bastelten Ehrenamtliche von KreBeKi am Samstag mit den Kindern und ihren Eltern im „Wartezimmer“ der Teddyklinik Teddy-Schlüsselanhänger, in die die Kinder ihren eigenen Namen aus Perlen einflechten konnten. KreBeKi nahm in diesem Jahr schon zum sechsten Mal an der Aktion „Teddyklinik“ an der Hedwigsklinik teil. Wie in den vergangenen Jahren so sollte auch dieses Mal ganz im Sinne der Teddyklinik-Aktion Kindern die Angst vor dem Krankenhaus genommen werden. Die Teddyklinik ist ein gemeinnütziges Projekt Regensburger Medizinstudenten, das sich v.a. an Vorschulkinder und ihre „erkrankten“ Kuscheltiere richtet. Dazu verwandelte sich der Garten der Hedwigsklinik in ein Stofftier-Krankenhaus mit originalgetreu ausgestatteten Warte-, Behandlungs-, OP-, und Apothekenzelten. Die Teddyklinik steht jedes Jahr unter der Schirmherrschaft von Professor Dr. Hugo Segerer, Chefarzt der Klinik St. Hedwig. Weitere Infos gibt es unter www.teddyklinik-regensburg.de.

KreBeKi hat neue Filme auf Youtube

KreBeKi findet man nicht nur auf Facebook oder auf der eigenen Homepage, auch auf Youtube hat KreBeKi einen eigenen Kanal, auf dem eine wachsende Zahl von Filmen und Filmchen von den Aktivitäten der Stiftung zeugen.

Zuletzt wurde ein rührender Film vom Besuch des kleinen Maulwurfs aus der „Sendung mit der Maus“ bei den kranken Kindern in der Hedwigs-Klinik eingestellt. Auch Filmsequenzen zum Integrativen Museumstag im Kunstforum Ostdeutsche Galerie zeugen dort vom großen Andrang an den kreativen Stationen und beim Besuch der Maus.

Inhalt einer Untersuchung an der Hochschule Regensburg

KreBeKi ist in den vergangenen Monaten auch für Studierende interessant gewesen.

Die Studentinnen Stefanie Frankhauser und Johanna Kirchner, Studentinnen im 7. Semester „Soziale Arbeit“, hatten in ihrem Kurs „Spenden und Sponsoring“ auch über Stiftung gearbeitet und dazu zwei unterschiedliche Spendenempfänger befragt. KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut füllte Fragebögen aus und ließ sich von den beiden interviewen. Nun ist die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern also auch in einer Studienarbeit dokumentiert.

Spenden für die Stiftung

Für KreBeKi sind Spenden wichtig, denn die Stiftung ist zur Realisierung ihrer Projekte ausschließlich auf Spenden angewiesen. Aus den vielen verschiedenen Arten, wie Sie uns mit Spenden zu unterstützen können, stellen wir Ihnen dieses Mal nur eine exemplarisch vor. Das soll inspirieren, wie man für uns spenden kann.

Der Jugendchor Fronau unterstützt mit den Erlösen seiner Auftritte soziale Projekte. Neben anderen Projekten wurde KreBeKi mit 300 Euro bedacht. Kuratoriumsmitglied Gerhard Reisinger aus Rechenbach nahm die Spende für die Stiftung in Empfang. KreBeKi bedankt sich herzlich dafür, dass Jugendliche Jugendliche unterstützen, für die KreBeKi z.B. kreative Tanz- oder Kunstangebote fördert.

Teilnehmen am Wettbewerb InklusivKreativ

Wie sieht eine Welt aus, an der alle Menschen ganz selbstverständlich und von Anfang an teilhaben können? Diese und andere Fragen stellt der Wettbewerb "InklusivKreativ".

Die Aktion Mensch und der AWO Bundesverband rufen bundesweit Kinder und Jugendliche auf, ab sofort bis Ende November 2013 am Wettbewerb teilzunehmen. Schulklassen sowie Kinder- und Jugendgruppen aus ganz Deutschland können ihre kreativen Ideen für eine inklusive Gesellschaft online einreichen. Es gibt spannende Preise zu gewinnen. Mehr Infos finden sich gebündelt im Wettbewerbsflyer.

Film zur Wahl: Politik geht uns alle an!

Wählen ist ein Bürgerrecht für Alle und schließt auch Menschen mit Lernschwierigkeiten und geistiger Behinderung ein. Es gibt aber viel zu wenig Informationsmaterial für sie.

Das ändert sich jetzt: Der Film "Politik geht uns alle etwas an" informiert in Leichter Sprache über politisches Grundwissen und die Bundestagswahl 2013. Katja Hanke berichtet im Inklusionsblog über den Film. Den Film selbst kann man auf Youtube ansehen.

Foto © Lebenshilfe Berlin

Stammzellen spenden – Leben retten

Über zehntausend Menschen erhalten allein in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Blutkrebs, oft trifft es Kinder und Jugendliche. Zwar kann vielen von ihnen mittlerweile durch Medikamente geholfen werden. Dennoch ist für einen großen Teil der Patienten die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen die einzige Chance die Krankheit zu besiegen. Wie Spender Leben retten können – darüber informiert das Internetportals der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausführlich auf seiner Homepage.

Stammzelltransplantationen werden vor allem bei Erkrankungen des blutbildenden Systems angewendet, beispielsweise bei unterschiedlichen Formen von Blutkrebs (Leukämie) und bei Lymphknotenkrebs, aber auch bei angeborenen Immundefekten und anderen Erkrankungen des Blutes. Wenn Strahlen- und Chemotherapie nicht wirken, ist eine Stammzelltransplantation die einzige Methode, die den Patienten heilen kann. 40 bis 80 Prozent der Behandlungen sind erfolgreich, abhängig vom Alter und Gesundheitszustand der Patienten, aber auch von der Art der Erkrankung und vom Zeitpunkt der Transplantation. Damit die Spenderzellen bei einer Transplantation nicht abgestoßen werden, ist die Übereinstimmung von bestimmten Gewebemerkmalen mittels derer das Immunsystem eigenes von fremdem Gewebe unterscheiden kann entscheidend. Da die Merkmale von Spender und Empfänger möglichst vollständig übereinstimmen müssen, gerät die Suche nach einem passenden Spender häufig zur sprichwörtlichen Jagd nach der Nadel im Heuhaufen.

Warum schon eine simple Registrierung in einer Spenderdatenbank Lebenschancen erhöhen kann, wie eine Stammzellenspende im Regelfall abläuft und welche Risiken der Spender trägt – diesen und weiteren Fragen widmet sich das DKG-Internetportal in seinem monatlichen Schwerpunktthema ausführlich und informativ. Entscheidungshilfe bietet zudem das DKG-Experteninterview unter www.krebsgesellschaft.de.

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ wollen wir Sie regelmäßig auf Bücher hinweisen, die mit Behinderung und Krebs bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert. Dieses Mal stellen wir ein Buch der Hauptperson und des Autors von „Ziemlich beste Freunde“ vor. Philippe Pozzo di Borgo hat mit zwei weiteren Autoren einen neuen Gesellschaftsentwurf für eine solidarische Gesellschaft vorgelegt.

Wir sind stark, weil wir verletzlich sind

Philippe Pozzo di Borgo, Jean Vanier, Laurent De Cherisey „Ziemlich verletzlich, ziemlich stark: Wege zu einer solidarischen Gesellschaft”, Hanser Verlag, Berlin 2012, 112 Seiten, 10 Euro.

Wir alle sind verletzlich, aber gerade darin liegt unsere Stärke. Das ist das Fazit des Buches, das Philippe Pozzo di Borgo gemeinsam mit zwei Co-Autoren zieht. Philippe Pozzo di Borgo ist der Autor des Buches „Ziemlich beste Freunde“, das in einen weltweit erfolgreichen Film verwandelt wurde, der Millionen von Menschen in die Kinos gelockt und berührt hat. In dem neuen, schmalen Bändchen widmet er sich der Frage, ob Produktivität wirklich das Maß aller Dinge in unserer Leistungsgesellschaft sei, oder ob nicht doch auch andere Werte vielleicht sogar wichtiger sind. In diesem Buch geht es nicht um den Lebensbericht eines behinderten Menschen, sondern um ein politisch-philosophisches Manifest.

Borgo di Pozzo betrachtet die Gesellschaft aus dem Blickwinkel eines durch die Behinderung Verletzten und versucht im Leben und mit dem Buch einen „Beitrag zu dieser Gesellschaft zu leisten (…), damit sie stark wird, weil sie den Verletzlichsten unter uns einen Platz einräumt“. Gemeinsam mit Jean Vanier und Laurent de Cherisey stellt er „die Frage nach dem Sinn des Lebens“. Auch diese beiden leisten Beiträge zur Gesellschaft, die den Verletzlichsten bzw. den Verletzten dienen. Vanier ist Gründer der Arche (L'Arche), einer internationalen Organisation, die in 40 Ländern auf fünf Kontinenten Wohnhäuser und Werkstätten anbieten, wo Menschen mit und ohne geistige Behinderung in christlichen Gemeinschaften zusammenleben.


Philippe Pozzo di Borgo und sein  ehemaliger
Pfleger Abdel Sellou bei der Buchvorstellung in Berlin
Foto © Weichmann

De Cherisey ist Mitgründer des Vereins „Simon de Cyrène“, der Häuser betreibt, in denen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen wie Schlaganfall oder Gehirnverletzungen behindert sind, mit Nichtbehinderten zusammenleben. Alle drei haben vor ihrem sozialen Engagement erfolgreiche Berufsbiografien hinter sich gebracht und wurden durch persönliches Erleben dazu gebracht, ihre Blickrichtung zu ändern. Alle drei Autoren erzählen auf sehr persönliche Weise von ihren Erfahrungen und ihrem Engagement für die Gesellschaft. Sie fordern ihre Leser und Mitmenschen auf, die Begegnung mit behinderten Menschen zu suchen. Das kurze Manifest der drei rüttelt auf und regt zum Nachdenken über das Miteinander im Schwachsein an. „Aktion Mensch“ hat zur deutschen Ausgabe ein Nachwort verfasst, mit dem Hinweise gegeben werden sollen, wie jeder dazu beitragen kann, dass das Ziel einer solidarischen Gesellschaft etwas näher rückt.

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Spenden

Spendenkonto

LIGA Bank eG Regensburg

IBAN DE08750903000001342266
BIC GENODEF1M05

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Anmelden/Abmelden

Sie möchten sich zum KreBeKi-Newsletter an- oder abmelden? http://www.krebeki.de/newsletter

Impressum

KreBeKi Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Ludwigstraße 6
93047 Regensburg

Tel. 0941 - 59 97 78 91

E-Mail: info@krebeki.de
Internet: www.krebeki.de

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts, Gerichtsstand Regensburg
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer frei