KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
27. Juni 2012

Willkommen beim Online-Newsletters von KreBeKi der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern!

Es laufen wieder viele Aktionen und doch beginnt der Newsletter mit einer traurigen Nachricht: Leider hat es nicht geklappt, beim Aspirin Sozialpreis unter die letzen drei zu kommen (wir berichteten von den Monaten der Bewältigung verschiedener Bewerbungshürden). Doch wir waren nicht lange traurig: Als einer von nur zehn Finalisten bei der Preisverleihung in Berlin dabei sein zu können, war schon an sich eine große Auszeichnung für uns. Und wir kamen mit vielen neuen Ideen zurück und haben ordentlich Networking betrieben. Im Augenblick, so meinen wir, machen wir so viele preiswürdige Projekte, dass wir– ermutigt durch den Erfolg beim Aspirin Sozialpreis - bei einigen anderen Wettbewerben unseren Hut in den Ring geworfen haben. Lesen Sie im Newsletter, wofür Sie uns aktuell die Daumen drücken dürfen.

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de

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Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Nicht auf dem Siegertreppchen - aber trotzdem ein Gewinner

Die Anspannung war riesig, die Enttäuschung dann aber auch. Unser Kuratoriumsmitglied Michaela Fichtl war extra nach Berlin gefahren, um, unterstützt von Dr. Birgit Weichmann, KreBeKi bei der Preisverleihung des Aspirin-Sozialpreises zu vertreten.

Als sie dann erfuhr, dass die Stiftung nicht zu den drei Gewinnern von Geldpreisen gehört, war sie enttäuscht. Sie hatte sich extra Urlaub genommen und war aus Regensburg nach Berlin in die Heilig-Geist-Kapelle der Humboldt-Universität angereist. Doch sie blieb durchaus positiv gestimmt: „Auch wenn wir nicht mit einem Geldpreis nach Hause gehen, so ist KreBeKi auch ein Gewinner. Denn von deutschlandweit 107 hochkarätigen sozialen Initiativen unter die zehn Finalisten gewählt zu werden, das ist schon ein großer Schritt. KreBeKi hat mit seinem Projekt eines Schulbuchs mit dem Titel: „Krebskranke Kinder, Unterrichtsmaterial, Film und Projektideen“ eine hochrangig besetzte Jury überzeugt. Und wenn ich mir so ansehe, wer aufs Siegertreppchen kommt, dann bin ich noch stolzer, dass KreBeKi bis zum Schluss mit vorne dabei war.“ Mit der Verkündigung der Preisträger ging ein halbes Jahr der Anspannung zu Ende. „Der Aufwand zur Teilnahme am Aspirin-Sozialpreis der Bayer-Stiftung für soziales Engagement war beträchtlich, doch die Mühe hat sich gelohnt“, freut sich Fichtl. 35.000 Euro Preisgeld wurden an die Gewinner verteilt, drei der Preisträger kommen aus Berlin, einer aus Heidelberg.

Für KreBeKi war die Nominierung für den Aspirin-Sozialpreis viel Arbeit, auch, weil - wie Fichtl besonders herausstellt - die Stiftung „zu den wenigen Bewerbern zählt, die ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis arbeiten.“ Michaela Fichtl beispielsweise ist eigentlich Geschäftsstellenleiterin eines Donau-Schifffahrtsunternehmens. Die schriftliche Bewerbung war schon umfangreich, doch danach folgte noch ein weiterer Schritt: Die zehn Finalisten mussten sich im März noch mit einer Präsentation in Frankfurt einer achtköpfigen Jury vorstellen. Die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut war dorthin mit der Münchner Co-Autorin des Buches, Eva Christian, und dem Rapper Felix Merl alias FEEL.ikx gereist. Er hatte dort live seinen Rap „Emily“ über ein krebskrankes Mädchen vorgetragen.

Im Rahmen der Preisverleihung hatte KreBeKi die Gelegenheit, sich mit einem Infostand den Besuchern der Festveranstaltung und den Mitbewerbern zu präsentieren. Dabei nahm Fichtl, wie sie erzählt, auch viele neue Anregungen mit nach Regensburg und denkt schon über eine neue Wettbewerbsteilnahme nach. Der „Aspirin Sozialpreis“ wird jährlich für vorbildliche und innovative Sozialprojekte im Gesundheitsbereich vergeben. Die ersten drei Plätze prämiert ein unabhängiger Stiftungsrat. Ausschlaggebend für die Nominierung der Finalisten waren die Kriterien Innovationsgrad, Zielsetzung, Zielerreichung und Projektmanagement.

Fotos von der Preisverleihung finden Sie auf unserer Webseite krebeki.de.

1000 Teddy-Malbücher von KreBeKi bei der Teddyklinik

1000 Teddybücher für Kindergartenkinder gab es im Mai bei der Aktion „Teddyklinik" an der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig. KreBeKi verteilte drei Tage lang die 1000 extra für die Teddyklinik geschaffene Teddy-Malbücher.

Alle Kinder, die ihr krankes Stofftier zur Behandlung in die Klinik brachten,bekamen ein Exemplar des Malheftes „Moritz muss ins Krankenhaus“ von KreBeKi geschenkt. Dieses Jahr gab es auch ein Novum: KreBeKi betreute erstmals in Kooperation mit dem Verlag des Teddyklinik-Buches, dem Stamsrieder Care-Line-Verlag, an den drei Teddyklinik-Tagen einen eigenen Stand auf dem Klinikgelände. Außerdem wurde am Samstagnachmittag auch aus dem Teddybuch „Ein Besuch in der Teddyklinik – wie Teddy Moritz seine Angst vor dem Krankenhaus verlor“ von Autorin Eva Christian aus München höchstpersönlich vorgelesen. KreBeKi nahm vom 10. bis zum 12. Mai zum fünften Mal an der Aktion „Teddyklinik“ an der Hedwigsklinik teil. Wie im vergangenen Jahr sollte auch dieses Mal ganz im Sinne der Teddyklinik-Aktion Kindern die Angst vor dem Krankenhaus genommen werden. Die Teddyklinik ist ein gemeinnütziges Projekt Regensburger Medizinstudenten, das sich v.a. an Vorschulkinder und ihre „erkrankten“ Kuscheltiere richtet. Dazu verwandelte sich der Garten der Hedwigsklinik in ein Stofftier-Krankenhaus mit originalgetreu ausgestatteten Warte-, Behandlungs-, OP-, und Apothekenzelten. Die Teddyklinik steht jedes Jahr unter der Schirmherrschaft von Professor Dr. Hugo Segerer, Chefarzt der Klinik St. Hedwig. Weitere Infos gibt es unter www.teddyklinik-regensburg.de.

Kreuzschüler laufen für KreBeKi und wünschen sich die Maus

240 Schüler der Kreuzschule haben am Freitag nach Himmelfahrt, am 18. Mai, während eines Sponsorenlaufs Runde um Runde für KreBeKi durch den Stadtpark gedreht. Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei von ihrer Familie, Freunden und sonstigen Unterstützern mit Sponsorengeldern pro gelaufener Runde unterstützt.

Um kurz nach 8 Uhr morgens ging es los. Zunächst war Aufwärmen in der großen Gruppe angesagt. Ein beeindruckend buntes Bild im grünen Stadtpark. 5555 Euro haben die Schülerinnen und Schüler an Sponsorengeldern erlaufen. Die beträchtliche Summe wird Ende Juli übergeben. Wir berichten dann – auch darüber, wieviele Runden gedreht wurden – und danken an dieser Stelle schon jetzt ganz herzlich. Mit den Spendengeldern der Kreuzschul-Läufer wird KreBeKi einen weiteren Integrativen Museumstag im benachbarten Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) organisieren zu können.

Der Elternbeirat war durch die Engel-Gala und die integrativen Kunst-Kursangebote von KreBeKi im KOG auf das Engagement von KreBeKi aufmerksam geworden. Gaby Eisenhut, die Vorsitzende von KreBeKi, freut sich sehr darüber, dass sich durch den Sponsoren-Lauf Kinder ganz bewusst für benachteiligte Kinder aus ihrer direkten Umgebung einsetzen. Nach gleichem Muster wie der erste Integrative Museumstag 2011 ist der neue für 2013 geplant. Die kleinen Läufer durften am Tag des Sponsorenlaufs auch entscheiden, wer als Gast zum Museumstag kommen soll: wieder Shaun das Schaf wie 2011, oder die Maus mit dem Maulwurf aus der „Sendung mit der Maus“, oder Käpt‘n Blaubär. Das Votum am KreBeKi-Infostand beim Lauf, der von Kuratoriumsmitglied Dr. Hubertus Grandel (im Foto rechts) und Christine Kliegl (2. v.re.) betreut wurde, war eindeutig: Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich, dass die Maus mit dem Maulwurf nach Regensburg kommt. Ein kurzer Bericht zum Lauf der Kreuzschüler von TVA findet sich auf youtube.

240 Schülerinnen und Schüler im Dialog über Krebs

45 Minuten waren geplant, nach einer Stunde musste dann leider Schluss gemacht werden: Die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut hatte im Vorfeld des Sponsorenlaufes der Regensburger Kreuzschule 240 Schülern die Stiftung und deren Arbeit und Anliegen vorgestellt.

Zum Einstieg zeigt sie den Zeichentrickfilm vom Erfinder der Peanuts, Charles M. Schulz, „Warum, Charlie Brown, warum - Der große Kampf der kleinen Janice“ und suchte anschließend das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Das Interesse an ihrem Bericht über die Krankheit Krebs, am KreBeKi-Krebs-Schulbuch und den Umgang mit Krebs war groß. Es wurden viele Fragen gestellt und Eisenhut war überrascht, wie informiert die 240 Teilnehmer waren. Sie berichteten Gaby Eisenhut zum Beispiel auch, wie wichtig es sei, sich vor Hautkrebs zu schützen.

Neu-Ulm: Shaun kommt zum 2. Integrativen Museumstag

KreBeKi lädt gemeinsam mit dem Edwin Scharff Museum am 25. November nach Neu-Ulm zum 2. Integrativen Museumstag für Kinder in Bayern ein.

Nach der überwältigenden Premiere 2011 im Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) in Regensburg wird Shaun das Schaf dann auch nach Neu-Ulm kommen und singen und tanzen und sich bereitwillig fotografieren lassen. Das neugierige und lebenslustige Schaf, das erklärt die Vorsitzende der Stiftung, Gaby Eisenhut, wird Ehrengast sein bei dem Fest für behinderte und nichtbehinderte Kinder und ihre erwachsenen Begleiter. Sie werden am Sonntag, den 25. November zu einem bunten Fest mit kostenlosen Kunstaktionen und Führungen für Kinder und Erwachsene eingeladen, zu Unterhaltung und Begegnung und zu Essen und Trinken. Bei freiem Eintritt wird es im Edwin Scharf Museum am Neu-Ulmer Petrusplatz ein buntes Programm mit Shaun dem Schaf und viel Kunst und Aktivitäten geben.

Krebs-Rap „Emily“ neu für youtube aufgenommen

Felix Merl alias FEEL.ikx hatte im März bei der Aspirin-Sozialpreis-Qualifikation in Frankfurt für sein Gewicht KreBeKi in die Waagschale geworfen. Er hatte dort live seinen Rap „Emily“ über ein krebskrankes Mädchen gesungen. Dieser Song wurde inzwischen mit aktiver Unterstützung von KreBeKi neu aufgenommen.

Gemeinsam mit dem Schwandorfer Andreas Pschierer (Gesang und Gitarre) und mit Emilie Fischer und Claudia Gens wurde der Videofilm von Jott Rockt produziert. Das KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Harry Landauer vom Funkhaus Regensburg hatte den Kontakt zum Morgenmoderator Jott von gong fm vermittelt. Wir hoffen, viele unterstützen die Musiker bei ihrem Aufruf, dass jeder krebskranken Kindern helfen kann und teilen das Video auf facebook!

Teddybuch-Vorleseprojekt hofft auf Vorlesepreis

Wie vielseitig die Aktivitäten von KreBeKi sind, zeigt die nächste Bewerbung, mit der die Stiftung auf ihr Vorleseprojekt aufmerksam machen will: die Bewerbung um den Deutschen Vorlesepreis 2012.

Der Deutsche Vorlesepreis, der unter Schirmherrschaft der Schauspielerin Marie-Luise Marjan steht, wird in diesem Jahr zum siebten Mal ausgeschrieben. Er ist in fünf Kategorien unterteilt. KreBeKi hat sich in der Kategorie „Vorleseort des Jahres“ beworben. Dort sollen Lese-Aktionen ausgezeichnet werden, die an ganz besonderen Orten der Lust am Lesen nachgehen. Wir meinen, dass es schon etwas ganz besonderes ist, wenn eine Stiftung selbst ein Buch gestaltet, das zu vielen Bereichen der Stiftungsaktivitäten passen, wo die Stiftungsvorsitzende nicht nur die Konzeption gemacht hat, sondern auch noch die Illustrationen zeichnete, und wo Ehrenamtliche der Stiftung in Dutzenden von bayerischen Kindergärten aus dem Teddybuch „Ein Besuch in der Teddyklinik – wie Teddy Moritz seine Angst vor dem Krankenhaus verlor“ vorgelesen, wo die Kinder dann auch noch das Malheft „Moritz muss ins Krankenhaus“ geschenkt bekommen. Auch das ein Produkt der Stiftung, gezeichnet von der Stiftungsvorsitzenden Gaby Eisenhut. Wir sind gespannt, ob wir ins Rennen kommen, denn zunächst werden in jeder der fünf Kategorien drei Bewerbungen für die Endausscheidung nominiert. Im Laufe des Sommers werden diese „Top 3“ aus jeder Kategorie besucht, um die zukünftigen Vorleser des Jahres 2012 und ihre Projekte und Aktionen besser kennenzulernen. Danach ermittelt eine prominent besetzte Jury aus Autoren, Schauspielern, Sportlern und Buch-Experten die endgültigen Sieger. Im Spätsommer erhalten die Gewinner ihren Deutschen Vorlesepreis im Rahmen einer feierlichen Abschluss-Gala. Daumen drücken, dass wir unter die Top 3 kommen!

Bewerbung mit Tanzprojekt beim Mitmenschpreis

Inspiriert vom Erfolg beim Aspirin Sozialpreis hat sich KreBeKi mit seinen integrativen Kunst- und Tanzprojekten beim mitMenschPreis beworben. Er wurde vom Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) zum zweiten Mal ausgeschrieben.

Gesucht wurden Projekte und Initiativen im Bereich der Behindertenhilfe oder Sozialpsychiatrie, die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Erklärte Zielrichtung der Projekte, so die Wettbewerbsbedingungen, muss die Inklusion sein, also das selbstverständliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung – von mitMenschen eben. Durch diese Zielrichtung fühlten wir uns angesprochen, uns mit unseren integrativen Projekten, die KreBeKi nun schon seit einigen Jahren verfolgt, zu bewerben. Außerdem verfolgt KreBeKi auch den Ansatz wie der mitMenschPreis, nämlich dauerhaft und nachhaltig die Aufmerksamkeit auf die Personengruppe der Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf zu lenken. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Preisträger. Neben der Auszeichnung mit dem ersten Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, werden über die fünf besten Projekte kurze Dokumentationsfilme produziert. Diese werden im Rahmen der Preisverleihung im September 2012 in Berlin gezeigt und danach im Internet veröffentlicht. Im Internet kann jeder schon heute mehr über KreBeKi, das eingereichte Projekt und die anderen Wettbewerbsteilnehmer erfahren.

Teilnahme beim Deutschen Lehrerpreis

Aller guten Dinge sind drei. Das gilt auch für die aktuellen Wettbewerbsteilnahmen von KreBeKi. So hat sich KreBeKi mit dem Schulbuch „Krebskranke Kinder. Unterrichtsmaterialien, Film und Projektideen“ und den darin vorgestellten Unterrichtskonzepten um den Deutschen Lehrerpreis beworben.

Wieder eine Bewerbung, für die aufwändig auszufüllende Unterlagen eingereicht werden müssen. Die Bearbeitung der sehr individuell nachfragenden und fordernden Unterlagen für jede der aktuellen Bewerbungen ist auch immer ein anregendes Nachdenken über die eigene Arbeit der Stiftung. So war es auch bei der Bewerbung um den „Deutschen Lehrerpreis - Unterricht innovativ". Dieser Preis hat es sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs zu steigern. Die Kategorie, in der sich KreBeKi mit Gaby Eisenhuts Engagement um die Vermittlung von Informationen rund um Krebs in Schulen bewirbt, wendet sich direkt an Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich an deutschen Schulen, die fächerübergreifend unterrichten und im Team zusammenarbeiten. Für ideenreiche, innovative Unterrichtskonzepte sind Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro ausgeschrieben. Der „Deutsche Lehrerpreis - Unterricht innovativ" ist eine gemeinsame Initiative der Vodafone Stiftung Deutschland und des Deutschen Philologenverbands (DPhV). 2011 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel die 16 Gewinner für ihr herausragendes pädagogisches Engagement in Berlin ausgezeichnet. Ob wir 2012 zu den Preisträgern gehören werden? Mehr Infos gibt es hier: http://www.lehrerpreis.de

1245 Euro für Radioworkshop „ertanzt“

Bei Live-Musik, heißen Rhythmen und Showeinlagen wurden im April in Furth im Wald 1245 Euro für KreBeKi gespendet.

Mit dem Erlös des Benefiz-Balls finanziert die Stiftung einen Radioworkshop für sieben behinderte Jugendliche und deren Geschwister und Freunde in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen. KreBeKi dankt dem Organisator Sven Keller und den vielen tanzbegeisterten Spendern ganz herzlich.

KreBeKi auf vielen Kanälen: Youtube

KreBeKi ist auf immer mehr Kanälen im weltweiten Web präsent. Nach dem facebook-Account, der sich reger Teilnahme erfreut, hat die Stiftung nun auch einen eigenen Kanal auf Youtube.

Vier Filmbeiträge finden sich aktuell auf www.youtube.com/krebeki. Der Begleitfilm zum Krebs-Schulbuch etwa, der Film „Heute lernen wir das Üpsilon“ wurde schon über 400 Mal angeklickt. Dort findet sich auch der Krebs-Rap von Felix Merl. Weitere KreBeKi-Beiträge finden sich auf dem Kanal www.youtube.com/mrstuempelkroete. Schauen Sie doch mal vorbei und sehen Sie sich an, wie KreBeKi in Bildern wirkt.

Neue Studie: Hilft Tanzen Kindern gegen Spätfolgen bei Krebs?

An der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie der Charité Uniklinik Berlin ist vor kurzem eine Studie begonnen worden, die die Wirkung von Tanz auf krankheits-, und therapiebedingte Spätfolgen bei Kindern und Jugendlichen mit malignen Erkrankungen während und nach der Therapie untersucht.

Die Studie versucht herauszufinden, inwieweit sich Tanzen als therapeutischer Ansatz für Kinder und Jugendliche mit einer malignen Erkrankung eignet, um Spätfolgen wie chronische Fatigue, Störungen der neuro-motorischen Fähigkeiten und der Selbstwahrnehmung ebenso wie immunologische Veränderungen zu reduzieren und so zu einer Verbesserung der Lebensqualität insgesamt beizutragen. Erstmals wird dabei die Bedeutung von Tanz als supportives Konzept im Rahmen einer multi-modalen Krebsbehandlung im Kindesalter evaluiert und zugleich ein Spektrum von therapeutischen Interventionen spezifisch für verschiedene Tumorerkrankungen etabliert, das über die Studie hinaus für einen weiteren Einsatz zur Verfügung steht. Mehr Details zur Studie finden sich hier.

DVD „Krebs bei Kindern“ gibt Betroffenen Hoffnung

Wenn Kinder an Krebs erkranken, verändert sich schlagartig das Leben des Kindes, das seiner Eltern und Geschwister. Rund 1800 Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre und ihre Familien sind hierzulande davon jedes Jahr betroffen. Um ihnen Mut zu machen und Hoffnung zu geben, hat die Deutsche Krebshilfe in ihrer Reihe „Die blaue DVD“ nun den Patienten-Informationsfilm „Krebs bei Kindern“ veröffentlicht.

Im Film berichten Eltern ausführlich über ihre Erfahrungen mit dem krebskranken Kind. Experten erläutern allgemeinverständlich die medizinischen Hintergründe und beschäftigen sich auch mit den psychosozialen Bedürfnissen der Betroffenen. Ergänzend zum Hauptfilm enthält die DVD elf kurze Filme über die Diagnostik und Therapie der häufigsten Krebserkrankungen im Kindesalter sowie zahlreiche Bonusfilme unter anderem zu den Themen Klinikclowns und Schule im Krankenhaus. Der Film kann kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 02 28/ 7 29 90-0 und unter www.krebshilfe.de angefordert werden.

Wegweiser für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht

Der Bundesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Hubert Hüppe hat seine Broschüre für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung aktualisiert.

Noch immer ist es für Eltern schwierig, ihre Kinder mit Behinderung zusammen mit nicht behinderten Kindern an Regelschulen unterrichten zu lassen. Der aktualisierte "Wegweiser für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht" behinderter und nicht behinderter Kinder“ soll ihnen nach Information des Familienratgebers von Aktion Mensch diesen Schritt erleichtern. Er bietet alles Wissenswerte zum inklusiven Unterricht allgemein und zu den Regelungen in den einzelnen Bundesländern.

Die Broschüre wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam
leben - gemeinsam lernen e.V. erstellt. Sie kann als kostenloses PDF von der Webseite des Bundesbeauftragten für Menschen mit Behinderung   heruntergeladen oder als gedruckte Fassung bestellt werden.

Neuer Schwerbehindertenausweis ab 2013

Ab Januar 2013 kann der Behindertenausweis in einem deutlich kleineren Format ausgestellt werden, informiert der Familienratgeber der Aktion Mensch.

Der aktuelle Ausweis hat das Format einer Postkarte, der neue Ausweis wird so groß wie eine Scheckkarte sein und in jede Brieftasche passen. Damit der Ausweis leichter von anderen Karten unterschieden werden kann, wird er einen Brailleaufdruck erhalten. Die einzelnen Bundesländer entscheiden selbst, wann sie auf das neue Format umstellen. Die Umstellung soll spätestens zum Januar 2015 abgeschlossen sein.

Die alten Ausweise bleiben bis zu ihrem Ablaufdatum gültig. Inhaber eines aktuellen Ausweises erhalten erst den Ausweis im neuen Format, wenn sie einen neuen Ausweis beantragen und ihr Bundesland bereits Ausweise im neuen Format ausstellt. Mehr Infos finden sich hier.

Krebs-Informationen im Internet

Zum Weltkrebstag, der alljährlich am 4. Februar begangen wird, hat die die DGHO, die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie ihr Wissensportal www.mein-onkopedia.de erweitert.

Das Onlineangebot bietet Patienten mit Krebs- und Bluterkrankungen eine schnelle, transparente und verlässliche Quelle für alle Fragen rund um die Themen Untersuchung, Behandlung, Nebenwirkungen und Nachsorge. Ein kleiner Videofilm führt in die Homepage ein.

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ wollen wir Sie regelmäßig auf Bücher hinweisen, die mit Krebs und Behinderung bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert. Dieses Mal stellen wir ein Buch vor, in dem sich ein behinderter Autor dem Thema Pränataldiagnostik widmet.

Franz-Joseph Huainigg (Hg.) „Aus dem Bauch heraus. Pränataldiagnostik und behindertes Leben”, Wiener Dom-Verlag, Wien 2010, 238 Seiten, 18,20 Euro.

Was ist, wenn durch Pränataldiagnostik der Verdacht auf ein behindertes Kind genährt wird? Dieser Frage versucht das Buch „Aus dem Bauch heraus. Pränataldiagnostik und behindertes Leben” von vielen Seiten nahe zu kommen. Es stellt das Thema Pränataldiagnostik in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Persönliche Erzählungen und juristische Grundlagen, Ethik und Medizin, Erfahrungen betroffener Eltern und Einblicke in das Leben behinderter Menschen vereint das Buch, das Herz und Verstand gleichermaßen anspricht und berührt. „Die Frage über Leben und Tod eines behinderten Menschen ist eine Frage über Macht und Ohnmacht einer Gesellschaft. Dieses Buch versteht sich als Plädoyer für eine pränatale Diagnostik, die auch behinderten Kindern eine Chance gibt", erklärt der Herausgeber des Buches, Franz-Joseph Huainigg. Er ist österreichischer Parlamentsabgeordneter und ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen und selbst von einer Behinderung betroffen. Das Buch ist ein Plädoyer für eine vorgeburtliche Diagnostik, die auch behinderten Kindern eine Chance gibt. Das im Wiener Dom-Verlag erschienene Buch mit Beiträgen von über 40 Autorinnen und Autoren ist zugleich eine Lese-, Sach-, Wörter- und Handbuch, sowie ein Leitfaden, in dem eine schwerwiegende Frage unserer Zeit angesprochen wird.

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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