KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
19. Dezember 2013

Willkommen beim KreBeKi-Newsletter!

Für die bevorstehenden Weihnachtstage und das Neue Jahr wünsche ich Ihnen auch „gute, feste Wanderstiefel“, die Sie all Ihren Wünschen näher bringen. Auch wenn Sie vielleicht zur Zeit viele beschwerliche Belange belasten und Sie besonders traurig sind, hören Sie nicht auf, unbeirrt und zuversichtlich nach der „Schneeglöckchenzwiebel“ zu fahnden, die da irgendwo in der gefrorenen Eisdecke ruht. Ich wünsche Ihnen dafür von Herzen Geduld. Die Natur wird dafür sorgen, dass sich diese Pflanze zart, aber beharrlich durch die Eisschicht kämpft und dem Licht entgegenwächst. Hinter der winterlichen Finsternis wartet ein wärmender Frühling.

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr – haben Sie Dank für Ihre Unterstützung und bleiben Sie uns auch 2014 gewogen!

Herzlichst Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de.

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Foto: Weichmann

2014 wird KreBeKi zehn - Der VKKK feiert 25. Jubiläum

Vor fünf Jahren feierten wir mit einer Lesung und unserer Schirmherrin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis unser erstes kleines Jubiläum im Kunstforum Ostdeutsche Galerie. 2014 wird KreBeKi zehn.

2013 war unser Jahr der Doppelaktivität: Nicht nur den dritten Integrativen Museumstag in Bayern konnten wir im April im Kunstforum Ostdeutsche Galerie mit mehr als 2500 Besuchern feiern. Auch die zweite Engel-Gala mit 80 Mitwirkenden im Velodrom war im Juni ein Riesenerfolg. Sie war mit 10 000 Euro aus dem Kulturfonds der Bayerischen Staatsregierung gefördert worden. Eine schöne Anerkennung für die Arbeit der Stiftung. Unser Jubiläumsjahr werden wir nach dem großen Kraftakt in diesem Jahr ruhig angehen. Aber wir bitten um „Geschenke“ zu unserem Jubiläum: Wir suchen Paten! Wir suchen Paten, die beispielsweise unsere Besuche in Kindergärten unterstützen. Schon mit 40 Euro können wir jedem Kind in dem Kindergarten, in dem wir aus unserem Buch vorlesen, ein Malbuch mit nach Hause geben. Oder mit einer Patenschaft für 200 Euro können wir einen integrativen Kurs an einem Samstagnachmittag im Kunstforum Ostdeutsche Galerie durchführen. Wir haben auch interessante Projekte, für diejenigen, die tiefer in ihre Tasche greifen möchten. Fragen Sie bei Interesse einfach nach! Mehr über unsere bisherigen Projekte findet sich auf unserer Homepage oder immer ganz aktuell auf unserer Facebook-Seite.

Doch noch ein anderes Jubiläum steht im kommenden Jahr an. Wenn KreBeKi zehn wird, dann wird „die Mutter“ von KreBeKi, der VKKK, der Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder, 25 Jahre alt. Der VKKK hatte im 15. Jahr seines Bestehens die Stiftung KreBeKi mit Sitz in Regensburg errichtet. Ziel der Stiftung, die damals mit einer Start-Einlage von 50 000 Euro ausgestattet worden war – zusammengesetzt aus lauter kleinen Einzelspenden aus ganz Ostbayern – war und ist es, Kindern und Jugendlichen, die von Krebs oder Behinderung betroffen sind, langfristig zu helfen und sie zu fördern. Das Besondere an der Stiftungsgründung wurde damals am 15. Juli 2004 bei der kleinen Feierstunde im Fürstlichen Schloss extra hervorgehoben: Ein regionaler Verein, hervorgegangen aus einer Elterninitiative in Lappersdorf dehnte sein Engagement durch die Stiftungsgründung auf das Wirkungsgebiet eines ganzen Bundeslandes aus. Und heute kann KreBeKi sagen: Das zehnjährige „Kind“ gratuliert der „Mutter“ ganz herzlich zum 25. Geburtstag und freut sich auf viele weitere Jahre Engagement für krebskranke und behinderte Kinder! Erinnern Sie sich? - Damals, vor zehn Jahren ließ es sich Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (Bildmitte) nicht nehmen, als Schirmherrin der Stiftung KreBeKi aus der Hand des damaligen Regierungspräsidenten Dr. Wilhelm Weidinger (li. im Bild) die Urkunde für die neu gegründete Stiftung entgegen zu nehmen. Seitdem ist Gaby Eisenhut (re.) Stiftungsvorsitzende.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir wollen das Jahr damit ausklingen lassen, dass wir uns ganz herzlich bei all den Spendern und Stiftern bedanken, die KreBeKi in den vergangenen zwölf Monaten ihre Unterstützung zukommen lassen haben.

Viele bleiben ungenannt, einige haben wir schon in den drei Newslettern dieses Jahres vorgestellt. Es freut uns immer wieder, zu erleben, wie viele unterschiedliche, kreative Spendenaktionen es gibt. Denn: Für KreBeKi sind Spenden wichtig, die Stiftung ist zur Realisierung ihrer Projekte ausschließlich auf Spenden angewiesen. Als Stiftung haben wir keine Mitgliedsbeiträge, aus denen wir schöpfen könnten.

Von den vielen verschiedenen Arten, wie wir zuletzt mit Spenden unterstützt wurden, stellen wir Ihnen dieses Mal exemplarisch einige Spenden und die Spender vor. Vielleicht lassen Sie sich ja dadurch inspirieren, uns auch eine Spende zukommen zu lassen.

Suppe hilft doppelt: Eine Aktion hatten wir schon in unserem letzten Newsletter angekündigt: Christine Gitter, die Besitzerin der Engel-Apotheke, hatte uns informiert, dass sie KreBeKi eine Benefizaktion widmen würde. Am 31. Oktober war es dann soweit. Ab 10.30 Uhr hieß es in der Apotheke in der Tändlergasse: „Hühnersuppe hilft“! Denen, die die leckere Hühnersuppe vom Koch Tom Rosenberger aßen, half sie für die Gesundheit und KreBeKi helfen die 308 Euro, die durch diese Aktion zusammen kamen. Stiftungsvorsitzende Gaby Eisenhut (li. im Bild) konnte den Erlös von Apothekerin Christine Gitter (re.) in Empfang nehmen.

Kräuter und Brote: Der OGV Walderbach verkaufte an Mariä Himmelfahrt Kräuterbuschen und an Erntedank Mini-Brote. Einen Teil des Erlöses, nämlich 500 Euro, übergab die OGV-Vorsitzenden Betty Schweiger (re. im Bild) an das KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Katharina Meier (li.) stellvertretend für die Stiftung.

Das freut uns ganz besonders: Eine Spende kam als direkte Reaktion auf die Buchbesprechung in einem unserer Newsletter zustande: Cilli Kunz, die in Friedenfels in der nördlichen Oberpfalz lebt, ist vor kurzem 90 Jahre alt geworden. Anstelle von Geschenken hatte sie ihre Geburtstagsgäste und Gratulanten um eine Spende für KeBeKi gebeten. Dabei sind 1000 Euro zusammengekommen. Wir wünschen ihr, dass der Schornsteinfeger, der sie zu ihrem Geburtstag besucht hat, ihr viel Glück gebracht hat.

Mit Yoga helfen: Die Yogalehrerin Petra Geier aus Schöllnach hat der Stiftung spontan 280 Euro gespendet, da sie durch einen Krebsfall in der Familie für das Thema Krebs sensibilisiert wurde.

Dank den Römern: Den Erlös von 131 Euro aus dem Verkauf von Getränken, Kaffee und Kuchen anlässlich der traditionellen Römer-Rallye am Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt (betreut von Josef Fischer, Fachbetreuer für Latein) spendeten die beteiligten Schüler dieses Jahr an KreBeKi. An der Römer-Rallye nahmen rund 110 Personen teil. Bei dieser Veranstaltung sollen Schüler nach dem ersten Lateinjahr ihre Kenntnisse zur römischen Antike und Kultur unter Beweis stellen. Die Veranstaltung dient aber auch dazu, dass Schüler, Eltern und Lehrer sich in entspannter Atmosphäre und ohne den sonst an den Schulen üblichen Notendruck begegnen und miteinander Kontakt aufnehmen können. Die Aufgabenstellung für die teilnehmenden Schüler aus den 6. und 7. Klassen und die Bewirtung der Eltern und Kinder übernahmen Schülerinnen und Schüler aus der 8. Jahrgangsstufe. Wie in den Jahren zuvor verblieb auch in diesem Jahr der Erlös aus dem Verkauf von Getränken, Kaffee und Kuchen bei den Schülern, den sie großzügigerweise an KreBeKi spendeten.

Soldaten spenden: Und hier noch eine Spende, die durch die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut an die „Mutter“ der Stiftung, den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder VKKK Ostbayern vermittelt werden konnte: Die multinationalen Soldatinnen und Soldaten des 32.DEU EinsKtgt ISAF in Afghanistan spendeten das Startgeld eines Bingo -Abends in der Betreuungseinrichtung „Oase“ in Mazar-e-Sharif für den VKKK Ostbayern. Axel Schuster, der den VKKK seinen Kameraden vorgeschlagen hatte, und die KreBeKi-Stiftungsvorsitzende Gaby Eisenhut verbindet eine langjährige Freundschaft. Diese Spende in Höhe von 1450 Euro wurde stellvertretend für alle Soldaten vom ASP-Kreisvorsitzenden HptFw Axel Schuster (re. im Bild) den VKKK-Vorsitzenden Prof. Dr. Franz-Josef Helmig (li.) überreicht.

„Arbeitgeber schöpfen das Potenzial nicht aus“

Menschen mit Behinderung profitieren von der positiven Tendenz am Arbeitsmarkt deutlich weniger als Menschen ohne Behinderung. Dies belegt das erstmals erhobene Inklusionsbarometer der Aktion Mensch zum Thema Arbeit.

Das Ergebnis eines vom Handelsblatt Research Institute entwickelten Barometers, das zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung (3. Dezember) vorstellt worden ist, gibt Auskunft über den Grad der Inklusion in der Arbeitswelt.

Im Ergebnis ist die Quote der Arbeitslosen mit Behinderung mit 14 Prozent fast doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Behinderung. Zudem stellten die Arbeitgeber von Menschen mit Schwerbehinderung im vergangenen Jahr rund fünf Prozent mehr Anträge auf Kündigung bei den Integrationsämtern als im Durchschnitt des vorangegangenen Fünf-Jahreszeitraums. „Zwar hat sich die Lage von Menschen mit Behinderung bereits verbessert, doch es gibt noch viel Handlungsbedarf“, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. Dazu zähle auch ein veränderter Blickwinkel der Arbeitgeber. „Nicht die Defizite, sondern die Fähigkeiten der potenziellen Beschäftigten sollten bei der Einstellung im Fokus stehen.“ Dann könnte diese Gruppe von Menschen auch den in vielen Branchen beklagten Fachkräftemangel abmildern.

Für das Inklusionsbarometer Arbeit sind 402 mittelständische Unternehmen und 807 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung befragt worden. Zugleich sind die jüngsten Zahlen aus verschiedenen Quellen wie der Bundesagentur für Arbeit in die Bewertung eingeflossen. Das Barometer setzt sich aus Teilergebnissen zur Lage und zum Klima zusammen und wird von der Aktion Mensch ab 2013 jährlich erhoben. Die Studie mit allen Ergebnissen des Inklusionsbarometers steht hier zum Download bereit.

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ weisen wir Sie regelmäßig auf Bücher hin, die mit Behinderung und Krebs, v.a. bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert. Dieses Mal jedoch geben wir Ihnen rechtzeitig zum Weihnachtsfest einen Buchtipp, der das ideale Weihnachtsgeschenk sein könnte. Für Sie selbst oder zum Verschenken.

Weihnachtsgeschenk-Tipp: Endlich Lady!

Elke Krüsmann: „Endlich Lady! - Älterwerden muss nicht beige sein“. Mosaik Verlag, München, 2013, 288 Seiten, 19,99 Euro.

„Das Chanelkostüm unter den Büchern zum Älterwerden“ preist der Verlag das Buch der Münchner Autorin Elke Krüsmann an. Nun, ein Chanelkostüm ist heutzutage wohl nicht mehr das Maß der Dinge. Die Mode hat sich geändert, insofern hinkt auch die Lobpreisung des Verlags. Und doch lohnt sich die 288-Seiten-Lektüre übers Älterwerden. Allein der Untertitel enthält viel Weisheit und reizt zum breiten Schmunzeln: „Älter werden muss nicht beige sein“. Das Buch ist die wache und humorvolle Betrachtung eines Lebensabschnitts, den jede/r einmal durchmacht. Die Autorin schildert ihn aus vielen Perspektiven, lässt den Leser dabei oft laut auflachen, aber auch ins Grübeln übers eigene Verhalten (beim Altern) verfallen. Etwa, wenn es ums Ideal- oder Real-Ich geht oder um die acht „unverwüstlichen Weisheiten zum Thema Stil“. Doch es geht nicht nur um Mode und Stil. Es geht auch um sehr viel Lebensweisheit und Lebensweisheiten, um Einblicke in die Altersbewältigung von Zeitgenossinnen und Zeitgenossen und von historischen Personen, und darum, dass jeder von uns dringend „einen warmherzigen Kritiker und einen hingerissenen Fan“ braucht. Den metallic-rosa Schutzumschlag und den Haupttitel „Endlich Lady!“ muss man in Kauf nehmen. Das Buch bietet Leserinnen und Lesern mehr, als der Umschlag verspricht. Viel mehr.

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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