KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
18. März 2011

Willkommen beim Online-Newsletters von KreBeKi der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern!

Heute erhalten Sie den ersten Newsletter des Jahres 2011 von KreBeKi. Er soll sie auf bewährte Weise mit aktuellen Informationen rund um unsere Stiftungsziele versorgen und ihnen Lust machen, an unseren Angebote teilzunehmen.

Das Jahr ist noch jung und doch gibt es bei KreBeKi schon einiges Neues zu berichten! So ist KreBeKi jetzt auch in den sozialen Netzwerken aktiv und findet sich seit Kurzem in facebook. Die Proben von Wolfgang Maas, Kilta Rainprechter und Evi Federl zur Engel-Gala am 7. Juli laufen auf Hochtouren. Doch vorher wird es noch ein weiteres Highlight geben: den ersten integrativen Museumstag Bayerns im Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Das ist eine – unseres Wissens – einzigartige Veranstaltung in Deutschland! Dabei wird Shaun das Schaf, bekannt aus der „Sendung mit der Maus“ am Samstagnachmittag des 16. April im Kunstforum eine der Hauptrollen spielen. Merken Sie sich den Termin schon einmal vor! Und freuen Sie sich mit uns über zahlreiche Spenden, die in den vergangenen Monaten bei uns eingingen.

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie in unserem eMail-Verteiler sind. Wir wollen Sie allerdings nicht mit eMails bzw. Drucksachen überhäufen. Sollten Sie den Newsletter künftig nicht bekommen möchten, können Sie ihn hier ganz einfach abbestellen.

Herzlichst Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Werden Sie unsere FreundIn: Krebeki ist jetzt auf Facebook!

Neben der attraktiven Website (www.krebeki.de), die immer mit aktuellen Informationen bestückt wird, ist KreBeKi jetzt auch auf facebook präsent. Facebook ist das mit Abstand meistbesuchte soziale Netzwerk. Da wollten wir auch dabei sein.

Mehr als 16 Millionen facebook-Nutzer gibt es in Deutschland. Auf der KreBeKi-facebook-Seite haben sich – ohne dass wir unsere Präsenz bei facebook bisher groß bekannt gemacht haben - schon 67 Nutzer zu uns bekannt. Sie haben den „Gefällt mir“-Button gedrückt und somit ihr Interesse an KreBeKi öffentlich gemacht. Wir hoffen, dass wir bald die 100er-Marke überschreiten. Was tun Menschen auf facebook? Sie tun das, was sie schon immer gemacht haben: Sie reden miteinander. Nur eben öffentlich. Sie tauschen sich über gemeinsame Interessen aus und teilen ihre Informationen und Meinungen. Der Kern von Social Media ist es, persönliche Nähe herzustellen. Das wollen wir mit unserem Engagement auf facebook. Denn auch bei uns gibt es immer so viel kleine Aktionen, Hinweise, Informationen, die nicht auf eine Homepage passen, die die Welt aber wissen sollte, denn das ist es, was unsere Arbeit für krebskranke und behinderte Kinder ausmacht. Etwa den Stand des Vorverkaufs für die Engel-Gala, oder der Hinweis auf die Kunst-Kurse im Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Und wir freuen uns natürlich, wenn auf unserer Seite viele Kommentare und Einträge unserer Freunde und Leser zu finden sind. Hier können Sie sich einbringen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie ein „Fan“ unserer Seite werden. Schauen Sie sich unsere Seite doch einmal an. Sie finden sie unter www.facebook.com/krebeki. Um unsere Seite zu besuchen und die dort eingestellten Inhalte lesen zu können, müssen Sie nicht Mitglied von facebook sein und sich auch nirgends einloggen. Wenn Sie Fan werden wollen, müssen Sie allerdings Mitglied von facebook sein oder werden. Sofort auf unserer Seite landen Sie, wenn Sie hier klicken.

Shaun das Schaf beim 1. integrativen Museumstag

Shaun das Schaf aus dem Fernsehen singt und tanzt in Regensburg. Das neugierige und lebenslustige Schaf ist Ehrengast beim 1. Integrativen Museumstag für Kinder in Bayern, den KreBeKi gemeinsam mit dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie organisiert.

Zum 1. Integrativen Museumstags für Kinder in Bayern laden KreBeKi und das Kunstforum Kinder und Erwachsene zu einem bunten Fest mit kostenlosen Kunstaktionen und Führungen für Kinder und Erwachsene, Unterhaltung und Begegnung, Essen und Trinken ins und um das Museum im Regensburger Stadtpark ein am Samstag, 16. April von 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Die Motivation für diesen Tag ziehen KreBeKi und das Kunstforum aus der Erkenntnis, dass Kunst jeden Menschen zu Kommunikation und Kreativität anregt. So will das Kunstforum Ostdeutsche Galerie mit dem 1. Integrativen Museumstag für Kinder nicht nur seine Schatzkammer für alle Kindern öffnen, sondern will zusammen mit der Stiftung KreBeKi das soziale Empfinden und die Sensibilität für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft fördern und an einen unbefangenen Umfang mit den Betroffenen heran führen. Mehr Infos auf www.kunstforum.net und bei www.krebeki.de

Foto: © and TM Aardman Animations Ltd. 2011. All rights reserved. Shaun the Sheep (word mark) and the characters "Shaun the Sheep" © and TM Aardman Animations limited. Licensed by WDR mediagroup licensing GmbH.

Integrative Workshops im Kunstforum gehen ins dritte Jahr

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie hat gemeinsam mit der Stiftung KreBeKi seit 2008 integrative Kunst-Workshops im Programm, in denen behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche gemeinsam mit nicht behinderten Geschwistern und Freunden Kunst entdecken können. Dieses erfolgreiche Projekt der Stiftung, das im Rahmen der Aktion "Engel gesucht“ entstand, geht auch 2011 weiter. Sie sind für Kinder von sieben bis 15 Jahren geeignet.

Der nächste Kurs unter dem Motto „Kleine Künstler treffen große Kunst“ ist am Samstag, 26. März. Von 14 bis 16 Uhr lautet dann das Thema: „Im Zirkus. Kurs zur Ausstellung: Max Pechstein. Ein Expressionist aus Leidenschaft“. Begleitet und angeregt von einer Museumspädagogin wird versucht, mit Kreide-Technik den Zirkus ins Bild zu zaubern. Anmeldung unter Tel. 0941-297140. Die Teilnahme ist für die Kinder und jeweils eine Begleitperson kostenlos. Eltern und Begleitpersonen sind eingeladen, mitzumachen oder das Museum auf eigene Faust zu entdecken. Weitere Termine finden sich unter www.kunstforum.net und www.krebeki.de

80 junge Tänzer bei der Engel-Gala im Juli

Der Vorverkauf für die „Engel-Gala“ am 7. Juli läuft auf Hochtouren und es zeichnet sich ab, dass es ein volles Haus im Regensburger Velodrom geben wird. Noch gibt es Karten entweder im Theater Regensburg oder in der Tourist Information im Alten Rathaus. Es haben sich auch schon zahlreiche prominente Gäste angesagt.

Mit der „Engel-Gala“ will KreBeKi das soziale Empfinden und die Sensibilität für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft fördern und an einen unbefangenen Umfang mit den Betroffenen heran führen. Die „Engel-Gala“ findet im Rahmen der „Engel gesucht-Projekte“ von KreBeKi statt. Der Erlös der Gala kommt den Tanz-, Theater- und Kunstprojekten im Rahmen des Projektes „Engel gesucht“ zugute, die KreBeKi z.B. an der Bischof-Wittmann-Schule, am Kunstforum Ostdeutsche Galerie oder an der Blindeninstitutsstiftung in Regensburg, aber auch an Einrichtungen und Museen in anderen bayerischen Städten wie Nürnberg oder Neu-Ulm unterstützt.

Bei der Tanz-Gala werden 80 junge Tänzerinnen und Tänzer der Bischof-Wittmann-Schule und des Goethe-Gymnasiums im Rahmen der „Engel gesucht-Projekte“ von KreBeKi unter Leitung von Kilta Rainprechter und Wolfgang Maas Tanzstücke interpretieren, die das der Oper „Carmen“ inne liegende Drama zum Thema haben. In einem großen Finale improvisieren dann auch noch alle Tänzer im Velodrom gemeinsam zu einer eigens für diesen Gala-Abend komponierten Musik, live vorgetragen vom Sänger Markus Engelstädter & Band. Evi Federl von der Bischof-Wittmann-Schule und der Tanzpädagoge Wolfgang Maas trainieren bereits eifrig mit 30 Schülerinnen und Schülern der Bischof-Wittmann-Schule, einer Fördereinrichtung mit Schwerpunkt geistige Entwicklung. Seine Kollegin Kilta Rainprechter bereitet sich mit 50 Jugendlichen des Goethe-Gymnasiums auf den Abend vor.

Karten für die Engel-Gala am 7. Juli im Velodrom gibt es zum Preis von 29 Euro, die den Eintritt und ein Pausen-Büffet beinhalten, im Theater Regensburg und in der Tourist Information im Alten Rathaus. Im Internet kursierten schon Gerüchte, die Gala sei ausverkauft. Das stimmt aber nicht. Noch gibt es Karten!

Engel-Schmeichler neben Diamanten und Zobel

Vermutlich haben Sie es als MZ-Leser selbst gelesen. Wir jedenfalls waren mächtig stolz drauf: Unser Bronze-Handschmeichler der Künstlerin Andrea Zrenner war in der Weihnachtsausgabe der Mittelbayerischen Zeitung vom 24. Dezember 2010 das „mit Abstand günstigste Geschenk auf dem MZ-Wunschzettel – oder das wertvollste“.

So schätzten ihn die Journalisten ein und setzten den KreBeKi-Engel, den es als Weihnachtsgeschenk auch liebevoll im mit Engelshaar umgarnten Päckchen zusammen mit Engel-Postkarten Domführung und „Engels-Teemischung“, in der Tourist Information gab (und für 19,90 Euro immer noch gibt!), neben so edle Geschenke wie Diamantschmuck oder Zobelmantel in ihrer Empfehlungsliste. Doch man kann auch den Handschmeichler allein kaufen: In einer Box mit Schirmherrin Gloria von Thurn und Taxis auf dem Cover und einer CD mit einem Film, der zeigt, was die Stiftung alles tut, gibt es den Schutzengel zum Preis von 9,90 Euro Euro in der Tourist Information im Alten Rathaus. Denn: Schutzengel kann man immer brauchen!

Domspatzen kochen für KreBeKi

Nicht nur Liebe geht durch den Magen, auch Spenden können durch den Magen gehen. Wie das geht, zeigt eine Abiturienten- Gruppe der Regensburger Domspatzen durch ihr Engagement.

Im Rahmen einer Projektarbeit stellten die Schüler ein Kochbuch mit selbst erprobten Rezepten zusammen, mit denen Schüler und angehende Studenten wohlgenährt durch den Studentenalltag kommen. Das Kochbuch wurde dann beim Elternsprechtag und anderen Anlässen verkauft – und gleichzeitig wurde immer eifrig auch für KreBeKi geworben und um Spenden gebeten. Mit einer kleinen Auflage von 70 Exemplaren war das Domspatzen-Werk „auf den Markt“ gekommen. Doch der Absatz war reißend, die Erwartungen wurden übertroffen, so dass das Kochbuch schnell nachgedruckt werden musste. Und nicht nur das, das Rezeptbuch verschaffte den Domspatzen auch Medieninteresse. Ein Beitrag wurde für die BR-Abendschau gedreht, ein Interview auf Bayern 2 gab es auch. Und KreBeKi wurde dabei immer erwähnt. Wie schön! Den Erlös des Verkaufs – immerhin 800 Euro – haben die kochenden Domspatzen-Abiturienten inzwischen auch schon an KreBeKi übergeben.

Spenden-Segen für die Stiftung

Der Winter und die Vorweihnachtszeit brachten für KreBeKi einen warmen Regen an vielen kleineren und größeren Spenden. KreBeKi ist zur Realisierung seiner Projekte auf Spenden angewiesen. Sie kommen direkt den Betroffenen zugute. Einige der Spenden seien hier genannt.

Das Nittenauer Autohaus Graml verzichtete in diesem Jahr auf die üblichen Kundengeschenke zu Weihnachten. Dafür gab es eine stattliche Spende für die KreBeKi. 1000 Euro in bar übergaben Alexandra und Franz Graml (im Foto li. u. re.) an Gerhard Reisinger (Mitte), Kuratoriumsmitglied der Stiftung. „Aus persönlichen Gründen liegt uns dieses Thema sehr am Herzen, vor allem weil mit dem Geld schwerstkranken Kindern geholfen wird“, so Alexandra Graml, selbst Mutter von zwei Kindern.

Gerhard Reisinger danke herzlich im Namen der Stiftung. Reisinger lobte das soziale Engagement der Familie Graml: „In Zeiten, in denen sich der Staat immer mehr aus der sozialen Verantwortung nimmt, ist bürgerschaftliches Engagement mehr denn je gefragt. Firmen, welche die Arbeit sozialer Einrichtungen finanziell unterstützen, leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dieses bürgerschaftliche Engagement weiter voran zu bringen.“ Foto: Gabes

Einen dicken Scheck über 1000 Euro übergab die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Bruck für KreBeKi. Bei ihren Aufführungen der Theatergruppe hatte die Kolpingsfamilie immer ein „volles Haus“, sodass 3000 Euro gespendet werden konnten. Die Schauspieler haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Überschuss alljährlich an eine oder mehrere gemeinnützige Objekte oder Vereine weiterzugeben. In diesem Jahr übergab Conny Birner von der Kolpingsfamilie (2. v. li.) einen der drei Schecks an KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Gerhard Reisinger (re.). Foto: Feuerer

Eine Spende in Höhe von 500 Euro übergab die Reichenbacher Bauschlosserei Seidl kurz vor Weihnachten an KreBeKi. Kuratoriumsmitglied Gerhard Reisinger (links im Bild) nahm mitten im Schneetreiben, fast unterm Weihnachtsbaum, die Spende vom Inhaber Christian Seidl (re.) entgegen und dankte ihm herzlich für sein soziales Engagement. „Nachdem sich KreBeKi vor allem für Familien und Einzelschicksale in der Region einsetzt, möchten wir als örtliches Unternehmen diese wertvolle Arbeit mit unserem finanziellen Beitrag unterstützen“, so Seidl. Gerhard Reisinger dankte für die Spende und versicherte, dass diese direkt betroffenen Kindern und Familien zu Gute kommt. Foto: Gabes

Auch Florian Niebauer aus Reichenbach (rechts im Bild) wollte in der Weihnachtszeit etwas Gutes tun und entschied sich für KreBeKi. Ihm war wichtig, dass seine Spende der Region zu Gute kommt. Er übergab daher 200 Euro das KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Gerhard Reisinger.




Als Überbringerin von vielen liebevoll gepackten Geschenken konnte KreBeKi Vorstandsfrau Erika Ott in der Vorweihnachtszeit fungieren. Die Mitarbeiter der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in Regensburg hatten eine Schatzkiste gefüllt mit vielen Hörspielen und Musik CD´s die sie extra liebevoll und bedacht ausgewählt hatten für alle Klassen der Bischof-Wittmann-Schule in Regensburg. Die Schüler der Bischof-Wittmann-Schule und deren Schulleiter Ludwig Faltermeier freuten sich sehr, als sie all die vielen kleinen bunten Pakete auspacken konnten.

Jugendcommunity im Netz: respect.de

respect.de ist die Jugendcommunity der Aktion Mensch. Sie setzt sich für Toleranz und Anerkennung aller Menschen ein, ganz egal, ob schwarz oder weiß, klein oder groß, dick oder dünn, Christ, Moslem oder Jude, mit oder ohne Handicap.

www.respect.de lädt alle Jugendlichen ein, sich zu informieren, nachzudenken, Spaß zu haben, über die persönliche Zukunft zu diskutieren, Ideen und Träume gemeinsam zu gestalten. Beispielsweise wird im Blog in vielen Folgen erklärt, wie man sich als Jugendliche zu einer Band formieren kann und was alles dabei zu bedenken ist. Und auf facebook findet man respect auch: www.facebook.com/respect.de

Seminar zum Berufseinstieg für Studis mit Behinderung

Vom 16. bis 19. August 2011 veranstaltet das Deutsche Studentenwerk ein Seminar zum Berufseinstieg für Studierende und Hochschulabsolventen. Zielgruppe sind Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, die arbeitslos sind oder vor dem Berufseinstieg stehen.

Die Themen sind unter anderem Bewerbungscoaching mit der Simulation eines Bewerbungsgesprächs, Fördermöglichkeiten durch die Arbeitsagenturen, Organisation des Berufsalltags und Arbeitsassistenzen. Als Voraussetzung zur Teilnahme sollen die Interessenten eine Bewerbungsmappe einreichen, welche als Grundlage eines simulierten Bewerbungsgespräches dient. Für Erwerbslose werden die Kosten für das Seminar durch das Deutsche Studentenwerk übernommen. Anmeldungen sollen spätestens bis zum 15. Juli 2011 erfolgen. Eine ausführliche Beschreibung des Seminars findet sich hier.

Zu mehr Infos zum Studieren mit Behinderung geht es hier lang auf die Seite des familienratgebers.de.

Unabhängige Patientenberatung macht weiter

Seit dem 15. Februar wird die Unabhängige Patientenberatung fortgesetzt. Ratsuchende können sich telefonisch oder online neutral zu Kassenleistungen, Kostenträgern, Betreuungsverfügungen und vielen weiteren Themen aus dem Gesundheitsbereich informieren und beraten lassen.

Geplant ist außerdem ein muttersprachliches Angebot für Menschen mit Migrationshintergrund, dazu liegen allerdings noch keine genaueren Informationen vor. Die Beratung erfolgt unabhängig davon, ob jemand gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert ist. Die Patientenberatung war zunächst als zehnjähriger Modellversuch gestartet und ist seit diesem Jahr eine Regelleistung der Krankenversicherung. Die Unabhängige Patientenberatung wird unterhalten vom Sozialverband VdK Deutschland, dem Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. und dem Verbund unabhängige Patientenberatung und wird von den Krankenkassen finanziert. Die kostenlose telefonische Beratung erreicht man unter 0800 0117722. Im Internet unter www.unabhaengige-patientenberatung.de

Bahn wird in Fernverkehrszügen behindertenfreundlicher

Die Deutsche Bahn orderte Anfang des Jahres 135 moderne Doppelstockwagen mit komfortabler Fernverkehrsausstattung und 27 neue Lokomotiven für 360 Millionen Euro. Die Fahrzeuge sollen bereits ab 2013 auf IC-Linien zum Einsatz kommen. Und das Besondere: Mit den neuen Zügen will die Deutsche Bahn das barrierefreie Reisen erleichtern.

Die Züge sollen nicht nur so komfortabel wie im ICE werden, sondern auch für mobilitätseingeschränkte Kunden das Reisen einfacher machen: Mit breiteren Eingängen, mehr Platz für Rollstühlen und Speiseangebot am Sitzplatz sollen die Züge auch für Menschen mit Behinderung erhebliche Reiseerleichterungen bringen. Blinden und Sehbehinderten wird die Orientierung im Zug durch Leitstreifen und die Beschriftung der Sitzplätze in Blindenschrift erleichtert. Außerdem soll künftig auch in allen Fernzügen der Deutschen Bahn die Ausstiegsrichtung angesagt werden.

Menschen mit Behinderung können aber auch entspannter reisen, wenn sie schon im Vorfeld die nötigen Informationen für ihre Bahnfahrt einholen können. Die Koordinationsstelle für Tourismus des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat in der aktuellen Touristik-Info 02/2011 eine Reihe von Telefonnummern, Web- und E-Mail-Adressen zusammengestellt, die vor allem für Menschen mit Behinderung wichtig sein können: darunter eine kostenlose telefonische Fahrplanauskunft, der Mobilitäts-Service oder Informationen über Baustellen auf den Zugstrecken und an den Bahnhöfen. Ausführliche Informationen dazu finden sich hier.

„Krebs-Wörterbuch“ erschienen

Was bedeutet „Kernspintomographie“? Was versteht man unter „Endobrachyösophagus“? Und was meint der Arzt, wenn er von einem „Szintigramm“ spricht?

Eltern, bei deren Kindern Krebs diagnostiziert wurde, haben viele Fragen. Um ihnen zu helfen, hat die Deutsche Krebshilfe ein „Krebs-Wörterbuch“ herausgegeben. Diese Broschüre ist – wie alle Informationsmaterialien der gemeinnützigen Organisation – kostenlos und auch im Internet verfügbar.

Nach der Diagnose Krebs sind Betroffene oft unsicher, haben Angst vor der Zukunft und wissen nicht, welche Therapie die richtige für sie ist. Erschwerend kommt hinzu, dass viele behandelnde Ärzte Fachausdrücke benutzen, die für den medizinischen Laien nur schwer verständlich sind. Um den Patienten in dieser Situation zu helfen, hat die Deutsche Krebshilfe nun im Rahmen ihrer Reihe „Die blauen Ratgeber“ eine neue Broschüre herausgegeben: Im „Krebs-Wörterbuch“ sind die wichtigsten Fachbegriffe der Krebsmedizin laienverständlich erläutert. Ein Abkürzungsverzeichnis enthält gängige Abkürzungen. Kostenloser Download des „Krebs-Wörterbuches“ hier, zu bestellen ist die gedruckte Version auch unter der Telefonnummer 02 28 / 7 29 90-0.

Rat & Hilfe

In dieser Rubrik finden Sie Ratschläge und Hilfestellungen von Experten. Wir reißen sie in unserem Newsletter an, den ausführlichen Text finden Sie dann auf unserer Homepage www.krebeki.de unter dem Button "Rat & Hilfe". Aktuell gibt der Regensburger Gesundheitstrainer Andrej Suchnackyj einen Einblick in die Grundlagen und Wirkungsweisen des als Trademark registrierten „Gyrotonic Expansion Systems®“. Mit Gyrotonics kann man auch bei der Behandlung von Kindern gute Ergebnisse erzielen.

Andrej Suchnackyj, der in Regensburg mit dem Gyrotonic Expansion System arbeitet, beschreibt das ganzheitliche Bewegungskonzept, das er bei seinen Patienten anwendet: Das Gyrotonic Expansion System ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept, das den menschlichen Körper als Einheit und die Wirbelsäule als dessen zentralen Träger betrachtet. Es ist ein Bewegungssystem, das auf einzigartige Weise jahrtausendaltes fernöstliches Wissen von Körperenergie mit moderner Bewegungslehre vereint. Die vielfältigen Bewegungen sprechen den Bewegungsapparat nicht wie bei üblichen Trainingsformen isoliert und zweidimensional an. Besondere Aufmerksamkeit wird der Erhöhung der funktionellen Kapazität der Wirbelsäule beigemessen. Dies führt über die Entwicklung einer außerordentlichen Flexibilität und Kraft zu einer organischen Verjüngung, zu erhöhter Vitalität und Dynamik. Kraft, Koordination und Beweglichkeit werden dabei gleichzeitig entwickelt. Gyrotonic eröffnet einen einzigartigen Weg in der Bewegungskultur: gesundheitliche, ästhetische und leistungsfördernde Werte gleichermaßen betrachtend.

[Lesen sie hier weiter...]

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ wollen wir Sie regelmäßig auf Bücher hinzuweisen, die mit Krebs und Behinderung bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert. Dieses Mal stellen wir ein Buch vor, in dem eine Mutter vom Leben mit ihrer schwerbehinderten Tochter erzählt.

Plädoyer fürs Leben

Jutta Flatters, „Anders, als man denkt. Leben mit einem behinderten Kind“, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2009, 192 Seiten 17,95 Euro.

Plötzlich wurde ihr Leben ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte: Jutta Flatters hat sich 1995 auf das Risiko eingelassen, möglicherweise ein behindertes Kind zur Welt zu bringen. Als ihre Tochter geboren wurde, war diese körperlich und geistig behindert. Ein einschneidender Moment und der Beginn eines harten Kampfes, nicht nur immer wieder um das Leben des Kindes, sondern auch um ein gutes Leben der ganzen Familie, trotz allem. Darüber hat die Theologin Jutta Flatters ein sehr persönliches und berührendes Buch gemacht. Die Autorin erzählt von ihrem oft grenzwertigen Leben mit ihrer schwerbehinderten Tochter. Dabei reflektiert sie kritisch Traditionen und Denkmuster, die in unserer Gesellschaft beim Umgang mit dem Thema Behinderung vorherrschen. Sie hinterfragt gängige Vorstellungen von „Normalität“ und thematisiert Klischees, Tabus und Ängste. Sie berichtet von ihrem spannenden, oft auch dramatischen Lebensweg, der sie am Ende lehrte, was im Leben wirklich zählt. Ihr Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer, sich offensiv und selbstbewusst dem Leben mit einem behinderten Kind wie auch anderen Unwägbarkeiten des Lebens zu stellen. Denn dieses Leben ist anders als man denkt. Jutta Flatters (geb. 1956) arbeitete als Theologin wissenschaftlich im Institut für Ökumenische Forschung von Professor Hans Küng in Tübingen, dann als Fachhochschuldozentin und freie Referentin in der Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt Feministische Befreiungstheologie. Seit der Geburt der zweiten, schwerbehinderten Tochter setzt sie sich dafür ein, dass auch Menschen, die von Behinderung betroffen sind, gut und normal leben können. Sie schreibt und referiert über Behinderung und Theologie und ist seit 2007 im Vorstand von F.U.N.K. e.V. Tübingen (Förderverband zur Unterstützung neurologisch erkrankter Kinder). Das Buch ist im Buchhandel erhältlich. 

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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93047 Regensburg

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E-Mail: info@krebeki.de
Internet: www.krebeki.de

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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