KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
18. April 2012

Willkommen beim Online-Newsletters von KreBeKi der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern!

Was für ein spannender Jahresbeginn! So inhaltsreich wie das vergangene Jahr zu Ende gegangen ist, hat sich dann auch gleich 2012 in den ersten Monaten präsentiert. Bis jetzt war das Stiftungsleben sehr spannend. Grund dafür ist unsere noch laufende Bewerbung um den Aspirin-Sozialpreis 2012 der Bayer Cares Foundation. 35 000 Euro Preisgeld sind zu gewinnen. Von 107 Teilnehmern aus ganz Deutschland kamen wir unter die zehn Finalisten und durften uns in einer Präsentation der Jury in Frankfurt vorstellen. Wer die drei Gewinner sein werden, das erfahren wir am 10. Mai bei der Preisverleihung in Berlin. Drücken Sie uns die Daumen! Wir erklären Ihnen in diesem Newsletter aber auch, warum Spenden glücklich macht, und lassen einen Experten zu Wort kommen, der darlegt, wie es funktioniert, dass wir glücklich werden (können).

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie in unserem eMail-Verteiler sind. Wir wollen Sie allerdings nicht mit eMails bzw. Drucksachen überhäufen. Sollten Sie den Newsletter künftig nicht bekommen möchten, können Sie ihn hier ganz einfach abbestellen.

Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Krebs-Schulbuch im Finale des Aspirin-Sozialpreises!

Unsere Teilnahme am Aspirin-Sozialpreis der Bayer Cares Stiftung hat uns in den ersten Monaten des Jahres beinahe den Atem geraubt. Online-Voting, Auswahl der Finalisten, Finalisten-Präsentation: Bis zum 20. März gab es immer wieder Wechselbäder der Gefühle. Die Nerven waren ganz schön angespannt.

Wir erinnern uns: Die Stiftung hatte sich Ende 2011 mit zwei seiner aktuell laufenden Projekte beim Aspirin-Sozialpreis der „Bayer Cares Foundation“, der Bayer-Stiftung für soziales Engagement, beworben. KreBeKi konkurrierte dabei deutschlandweit mit 106 anderen Teilnehmern. Die Stiftung zählte dabei mit seinen beiden Projekten zu den wenigen Bewerbern, die ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt werden. KreBeKi hat sich zum einen mit seinem „Krebs-Schulbuch“ beworben. Das zweite Projekt im Wettbewerb war das sogenannte „Engel gesucht“-Projekt, die integrativen Kunst- und Tanzkurse, die KreBeKi seit 2008 anbietet, mit der Engel-Gala im vergangenen Juli.

Zunächst war am 9. Januar der Abschluss der Stimmabgabe für das Online-Voting. Die örtlichen Medien haben uns in unserer Werbung um Votes auf der Facebook-Seite des Aspirin-Preises sehr unterstützt, aber gegen ein Ronald McDonald-Kinderhaus in Berlin hatten wir keine Chance.

Der nächste Meilenstein war dann die Bekanntgabe der zehn Finalteilnehmer am 23. Februar. Wir waren dabei! Wir sind beim Aspirin-Sozialpreis der Bayer-Stiftung für soziales Engagement mit dem Krebs-Schulbuch-Projekt in die Endrunde gekommen. Ein Expertengremium hatte die Finalteilnehmer für die Endrunde gewählt. Für KreBeKi, d.h. für Gaby Eisenhut, hieß das neben der großen Freude noch einmal: viel Arbeit. Denn die letzten zehn mussten sich vor den Experten noch mit einer Präsentation vorstellen. Am 20. März empfingen acht Juroren die Vertreter der Finalrunde in Frankfurt/Main und hörten sich die Präsentationen der Bewerber an. Genau 15 Minuten hatten die Delegierten Zeit. Fünf Minuten blieben dann noch für Fragen. Die Stiftungsvorsitzende Gaby Eisenhut fuhr mit Eva Christian, der Autorin des Krebs-Schulbuches, und mit Felix Merl, dem Rapper, der den Song um ein krebskrankes Mädchen geschrieben hat, nach Frankfurt. Im Gepäck eine Präsentation, die die Stiftung und seine Projektarbeit vorstellen sollte. Den atmosphärischen Einstieg in die KreBeKi-Vorstellung gab Felix Merl mit seinem Rap-Song „Emily“, der die Juroren sehr beeindruckte.

Nun heißt es wieder warten, Nerven bewahren und eine neue Präsentation ausarbeiten. Denn die drei Preisträger, auf die sich die 35 000 Euro Preisgeld verteilen werden, werden erst am 10. Mai in Berlin im Rahmen einer Festveranstaltung bekannt gegeben. Und dort stellen sich die zehn Finalteilnehmer mit Info-Wänden vor. Auf Facebook hat der Aspirin-Sozialpreis die verschiedenen Stadien der Bewerbung verfolgt. Dort finden sich auch Interviews mit den zehn Finalteilnehmern. Das Interview mit Gaby Eisenhut wurde am 30. März eingestellt.

Feedback zu Krebs-Info-Schulbuch im Internet

Dass KreBeKi mit der Veröffentlichung des Schulbuches „Krebskranke Kinder. Unterrichtsmaterialien, Film und Projektideen“ einen so großen Erfolg beim Aspirin-Sozialpreis haben würde, hatten wir nicht zu träumen gewagt. Doch der Traum wurde Realität. Nun hoffen wir auf das Finale und die Entscheidung der Jury im Mai. Ganz konkret ist aber, dass das Schulbuch bei Lehrern aus ganz Deutschland ein Renner wurde.

Die Anfragen zum Buch kommen weiterhin aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich und Italien (Südtirol). Dazu trägt vor allen Dingen auch die intensive Verlinkung auf Homepages von Ministerien und Bildungseinrichtungen bei.

Um herauszubekommen, was die Besteller und Downloader an unserem Buch schätzen, bekommt jeder, der das Buch bestellt einen Fragebogen. Die Antworten auf unsere Fragen bestätigen unsere Arbeit. Wir werden sie bei Gelegenheit auswerten und vorstellen.

Inzwischen wurde sogar einen Neuauflage unseres Buches „Krebskranke Kinder. Unterrichtsmaterialien, Film und Projektideen“ gedruckt. Zudem steht der begleitende Film „Heute lernen wir das Üpsilon“ seit Neuestem auch auf Youtube.

Neues vom Buch über Moritz im Krankenhaus

„Ein Besuch in der Teddyklinik – wie Teddy Moritz seine Angst vor dem Krankenhaus verlor“ wird zum Vorlese-Dauerbrenner. Seit neuestem gibt es dazu auch ein extra Ausmalbuch.

Bei Lehrern und Schulkindern kommt das KreBeKi-Krebs-Schulbuch gut an. Für Kindergartenkinder ist unser Buch „Ein Besuch in der Teddyklinik – wie Teddy Moritz seine Angst vor dem Krankenhaus verlor“ gedacht. Daraus wird seit dem vergangenen Jahr in zahlreichen Kindergärten von Ehrenamtlichen vorgelesen. An die 1000 Kindergartenkinder in verschiedenen bayerischen Städten lauschten schon der Geschichte vom Teddy Moritz, der zur Operation ins Krankenhaus musste. Vor allen Dingen wird in München durch die Autorin des Buches, Eva Christian vorgelesen, in Regensburg liest neben der KreBeKi-Vorsitzenden Gaby Eisenhut u.a. auch Angelika Segerer. Und neu hinzu gekommen ist nun auch eine ehrenamtliche Vorleserin in Rothenburg ob der Tauber. Anna Mund wird dort in Kindergärten vorlesen. Wir suchen auch weiterhin ehrenamtliche Vorleser, die in anderen Städten aus dem Buch vorlesen.

Neu ist seit diesem Monat unser Malheft „Moritz muss ins Krankenhaus“. Es ergänzt das Teddyklinik-Buch und bietet großflächige Bilder zum Ausmalen im A4-Format, die mit knappen Texten das Abenteuer von Teddy Moritz im Krankenhaus illustrieren. Künftig bekommt jedes Kindergartenkind ein Exemplar dieses Malheftes und der Kindergarten, in dem vorgelesen wird, ein Exemplar des Teddyklinik-Buches.

Unser Konzept des Malbuchs gefielen der AOK und der Raiffeisenbank so gut, dass sie die Malbücher nun mit einem eigenen Eindruck auch an Kindergärten rund um Cham, Roding und Furth im Wald verteilen. Ebenso werden die Barmherzigen Brüder unsere Malbücher mit einem eigenen Vorwort der Barmherzigen Brüder in den Wartezonen der Hedwigsklinik auslegen.

Teddyklinik: KeBeKi zum fünften Mal dabei

KreBeKi nimmt vom 10. bis zum 12. Mai zum fünften Mal an der Aktion „Teddyklinik“ an der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig teil. Wie im vergangenen Jahr soll auch dieses Mal ganz im Sinne der Teddyklinik-Aktion Kindern die Angst vor dem Krankenhaus genommen werden. Diesmal mit einem eigenen Stand.

KreBeKi verteilt daher an alle Kinder, die ihr krankes Stofftier zur Behandlung in die Klinik bringen, ein Exemplar des Malheftes „Moritz muss ins Krankenhaus“. Neu: KreBeKi wird dieses Jahr in Kooperation mit dem Verlag des Teddyklinik-Buches, dem Stamsrieder Care-Line-Verlag, an den drei Tagen einen eigenen Stand auf dem Klinikgelände betreuen. Außerdem wird am Samstag, den 12. Mai nachmittags auch aus dem Teddybuch „Ein Besuch in der Teddyklinik – wie Teddy Moritz seine Angst vor dem Krankenhaus verlor“ vorgelesen.

Die Teddyklinik ist ein gemeinnütziges Projekt Regensburger Medizinstudenten, das sich v.a. an Vorschulkinder und ihre „erkrankten“ Kuscheltiere richtet. Dazu verwandelte sich der Garten der Hedwigsklinik in ein Stofftier-Krankenhaus mit originalgetreu ausgestatteten Warte-, Behandlungs-, OP-, und Apothekenzelten. Die Teddyklinik steht jedes Jahr unter der Schirmherrschaft von Professor Dr. Hugo Segerer, Chefarzt der Klinik St. Hedwig. Weitere Infos gibt es unter www.teddyklinik-regensburg.de.

Benefiz-Ball: Tanzen für KreBeKi!

Alle Tanzbegeisterten sollten sich am 21. April nach Furth im Wald aufmachen. Dort findet im ATT in Furth im Wald ein Benefizball zu Gunsten von KreBeKi statt.

Es gibt Live-Musik von der „Lehrerband“, heiße Rhythmen und Showeinlagen… und der Erlös geht an KreBeKi. Mit dem Erlös finanziert die Stiftung einen Radioworkshop für sieben behinderte Jugendliche und deren Geschwister und Freunde in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen. Karten für den Ball gibt es im Restaurant Seerose in Furth im Wald unter 09973 802103. Bitte weitersagen!

Engel-gesucht-Projekte weiterhin erfolgreich

2008 hatte KreBeKi das Projekt „Engel gesucht“ initiiert. Es war für ein Jahr gedacht und sollte sich direkt an behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche wenden. Während der Aktionsmonate hatten sich viele Engel gefunden. Das Projekt war so erfolgreich, dass Teile davon inzwischen schon als ständige KreBeKi-Angebote für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche etabliert sind.

Aktuell laufen weiterhin die integrativen Workshops im Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, wobei das Museum behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam zu einer Erkundungstour im Haus einlädt. Die Kurse werden durch Postkarten und Plakate beworben. Ebenfalls seit 2008 läuft an der Prälat-Michael-Thaller Schule in Abensberg ein Theaterprojekt. Schüler und Schülerinnen treffen sich regelmäßig unter Leitung einer Heilpädagogin, um gemeinsam Theater zu spielen und zu tanzen. Dabei wird eine sprachfreie Form des Theaters – bekannt als Jeux Dramatiques – angewandt. Dies bietet den Kindern die Möglichkeit, sprachliche Defizite auszugleichen, indem sie spielerisch und wertungsfrei Emotionalität erleben und dies körperlich ausdrücken. Aktuell haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Stück „Im Reich der Eiskönigin" Ende März endgültig den Winter verabschiedet (siehe Foto!). Mit schwungvollen Tänzen und dem Elixier der Sanftmut verzauberten die jungen Darsteller sowohl die Eiskönigin als auch das Publikum. Aufmerksam und begeistert verfolgten Mitschüler und Eltern das, was sich die Gruppe selbst ausgedacht und dargeboten hat. Seit 2010 läuft ein Kurs einer Künstlerin in Kooperation mit einem Sonderschullehrer, einer heilpädagogischen Förderlehrerin und einer Kinderpflegerin an der Blindeninstitutsstiftung Regensburg, einer Bildungseinrichtung für mehrfachbehinderte blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche. Zwei Vormittage pro Monat können dort sechs Teilnehmer der Berufsschulstufe des Förderzentrums Sehen einen Workshop „Plastisches Gestalten mit Speckstein“ besuchen. Neben einem Rhythmus-Projekt mit der Merianschule in Nürnberg unterstützen wir seit 2011 auch eine Kooperation des Edwin Scharff Museums in Neu-Ulm mit der Gustav-Werner-Schule, einer Schule für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und Lernschwierigkeiten.

KreBeKi-Vorsitzende bei Staatsempfang des Ministerpräsidenten

Gaby Eisenhut war dieses Jahr als Vertreterin der Stiftung beim Neujahrsempfang von Ministerpräsident Horst Seehofer im Kaisersaal der Münchner Residenz eingeladen.

Rund 1500 Ehrengäste aus ganz Bayern waren zum Jahresauftakt in die bayerische Hauptstadt geladen, während dem das Ehepaar Seehofer auch Zeit fand, sich mit der KreBeKi-Vorsitzenden (re.) und ihrer Mutter (li.) fotografieren zu lassen. Gaby Eisenhut überbrachte dem Bayerischen Staatsoberhaupt und seiner Frau Karin im Namen der Stiftung KreBeKi herzliche Neujahrswünsche. Zuletzt war Eisenhut in Würdigung ihrer Tätigkeit für KreBeKi vor sechs Jahren zum Empfang des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber in die Bayerische Staatskanzlei geladen worden.

240 Kreuzschulen-Kinder laufen für KreBeKi

240 Schüler der Kreuzschule laufen am Freitag nach Himmelfahrt, am 18. Mai, für KreBeKi in einem Sponsorenlauf durch den Stadtpark. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei von ihrer Familie, Freunden und sonstigen Unterstützern mit Sponsorengeldern pro gelaufener Runde unterstützt.

Beim ersten Lauf vor zwei Jahren waren 300 Schüler aller Klassen der Kreuzschule insgesamt 1751 Runden durch den Stadtpark gelaufen. 8300 Euro waren damals zusammen gekommen. Sie gingen unter anderem an Unicef für die Erdbebenopfer von Haiti. Diesmal soll die Hälfte des Erlöses an KreBeKi gehen. Der Elternbeirat unter Vorsitz von Daniel Paluka war durch die Engel-Gala und die integrativen Kunst-Kursangebote von KreBeKi im benachbarten Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) auf das Engagement von KreBeKi aufmerksam geworden. Gaby Eisenhut freut sich sehr darüber, dass sich durch den Sponsoren-Lauf Kinder ganz bewusst für benachteiligte Kinder aus ihrer direkten Umgebung einsetzen. KreBeKi, so Eisenhut, wird die erlaufene Summe der Kreuzschüler für die integrativen Kunstprojekte im KOG verwenden, die auch 2012 wieder in Kooperation mit KreBeKi durchgeführt werden. Die Stiftung wird sich mit KreBeKi-Büchern bei der Schule bedanken.

Jetzt ist es Gesetz: Besserer UV-Schutz in Solarien

Viele Solariennutzer wissen: Künstliche UV-Strahlen erhöhen das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Wer dennoch nicht auf das Solarium verzichten möchte, wird in Zukunft besser geschützt sein. Seit dem 1. Januar 2012 ist die Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung (UVSV) in Kraft, informiert die Deutsche Krebshilfe.

Ab jetzt müssen Solariennutzer deutlich sichtbar vor akuten Schäden durch UV-Strahlen an Haut und Augen gewarnt werden. Darüber hinaus werden die Kunden im Solarium auf ihren Hauttyp abgestimmt beraten und erhalten Schutzbrillen. Der Gesetzgeber verschärft im Jahr 2012 auch die technischen Anforderungen an die Solariengeräte: Bis August 2012 müssen alle Geräte ausgetauscht werden, die nicht mehr der europäischen Norm entsprechen – also die Haut mit mehr als maximal 0,3 Watt pro Quadratmeter bestrahlen. Diese Stärke entspricht einer Bestrahlung um 12 Uhr mittags am Äquator. Die neuen Geräte müssen einen Mindestabstand der Hautflächen zu den Röhren einhalten, sich in Notsituationen abschalten lassen und sich selbst abschalten, wenn die zulässige Strahlendosis überschritten wird. Bei Verstoß gegen die umfangreichen, gesetzlichen Vorgaben drohen hohe Bußgelder.

Grund für die gesetzlichen Regelwerke sind die großen Gesundheitsgefahren, die von künstlichen UV-Strahlen ausgehen: „Wer vor dem 35. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzt, steigert sein Risiko, am gefährlichsten Hautkrebs, dem malignen Melanom, zu erkranken, um bis zu 75 Prozent“, so Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP). Rund 195.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an Hautkrebs, 24.000 davon an einem malignen Melanom. Zunehmend sind auch jüngere Menschen betroffen. Neben der natürlichen UV-Belastung durch die Sonne gelten die künstlichen Strahlen aus dem Solarium als Hauptrisikofaktor für das Entstehen von Hautkrebs. Etwa 14 Millionen der 18 bis 45-Jährigen haben schon einmal ein Solarium genutzt, mehr als ein Viertel bereits im Alter von 10 bis 17 Jahren. Hier hat der Gesetzgeber bereits gehandelt: Minderjährigen ist der Zugang zu Solarien seit März 2010 verboten. Ausführliche Informationen, Ratgeber und Plakate zum Schutz der Haut vor zu viel UV-Strahlen und zu den Risiken durch Solarien können bei der Deutschen Krebshilfe e. V., Postfach 1467, 53004 Bonn, unter der Telefonnummer 02 28/7 29 90-0 kostenlos bestellt werden.

Spenden für die Stiftung

Zahlreiche Spenden haben KreBeKi seit dem letzten Newsletter erreicht. Nur einige seien exemplarisch vorgestellt, um das breite Spektrum der Ideen zu zeigen, wie und aus welchen Beweggründen die Stiftung unterstützt wird. Für KreBeKi sind Spenden wichtig, denn die Stiftung ist zur Realisierung seiner Projekte auf Spenden angewiesen.

Von Anonym: 3000 Euro, weil unsere Arbeit imponiert
Vor Weihnachten drückte ein Spender der Vorsitzenden Gaby Eisenhut plötzlich 3000 Euro in die Hand. Er wolle nicht genannt werden, sagte er. Aber er schätze die Arbeit, die KreBeKi leistet sehr, daher wolle er die Projekte mit seiner Spende unterstützen.Eine so deutlich sichtbare Bestätigung unserer Arbeit tut gut!


Motorradfreunde Dünzling: 2345 Euro an einem Wochenende
Sie sind zwölf Freunde. Im Sommer fahren sie Motorrad, im Winter engagieren sie sich für soziale Zwecke: Seit 13 Jahren organisieren die Dünzlinger Motorradfreunde ihren Weihnachtsmarkt im Ortskern von Dünzling, einem Ortsteil von Bad Abbach. Zwei Stände bewirtschaften sie und verkaufen selbstgebundene Kränze und Adventsschmuck. Die Krönung am Abend ist dann eine Waidler-Messe mit Jagdhornbläsern. Den Erlös, den sie mit ihren Familien erwirtschaften, spenden sie jedes Jahr für einen wohltätigen Zweck. Dieses Jahr war KreBeKi dran und bekam den Erlös des Wochenendes. 2345, 38 Euro waren zusammengekommen. Davon stammen 131 Euro aus einer Tombola, die die Kinder der Motorradfreunde organisiert hatten (wir berichteten bereits). Bei der Spendenübergabe in Dünzling freute sich die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut, die vom Vorsitzenden der Motorradfreunde, Ludwig Mittermeier (re.) und anderen Vereinsmitgliedern den dicken Scheck überreicht bekam.

Großer Scheck über 1500 Euro
Einen dicken Scheck über 1500 Euro bekam KreBeKi von der Rechtsanwaltskanzlei Paluka Sobola Loibl & Partner aus Regensburg. Rechtsanwalt Daniel Paluka übergab der Vorsitzenden von KreBeKi, Gaby Eisenhut (2. v. re. mit Scheck) den Scheck zusammen mit seinen Kanzlei-Kolleginnen (v.li.) Sabine Sobola und Andrea Pfundstein.


1666 Euro Firmenspende aus Cham
Statt Weihnachtsgeschenke an Kunden und Geschäftspartner zu verschenken, bedachte der Rollladen- und Fensterhersteller Bruckbauer aus Cham soziale Projekte der Region. Insgesamt 3333 Euro spendete das Unternehmen, die Hälfte davon ging an KreBeKi. Geschäftsführer Bernhard Bruckbauer (li. im Bild) übergab in Reichenbach die Spende an Katharina Meier, die stellvertretende Vorsitzende von KreBeKi (Mitte).

Aufruf als Geburtstagsgeschenk
KreBeKi wird langsam aber sicher immer mehr in ganz Bayern bekannt. So erreichte uns z.B. kürzlich eine Mail, dass eine Straubingerin zu ihrem 40. Geburtstag um Spenden für die Stiftung bat. Das sehen wir als große Auszeichnung für unsere bayernweite Arbeit.
Foto: Will Clayton @flickr.com (CC BY 2.0)


Eine ganze Schule spendet
Sogar eine ganze Schule hat uns unterstützt: Die Grundschule in Hohenfels im Landkreis Neumarkt hat mit ihren vier Klassen in einer Vorweihnachtsaktion 100 KreBeKi-Engel verkauft und 1000 Euro eingenommen und an KreBeKi übergeben. Kinder setzen sich für Kinder ein - das freut uns ganz besonders.
Foto: Neumarkter Tagblatt, Feuerer

Spenden macht glücklich

US-amerikanische Wissenschaftler haben heraus gefunden, dass Schenken und Spenden das persönliche Wohlbefinden steigert. Das berichtet ein Online-Portal in einem Beitrag vom 22. Dezember 2011.

Dieser Effekt, so ist bei www.fundraising-tipps.de zu lesen, darf nicht mit dem Beruhigen eines schlechten Gewissens verwechselt werden und tritt natürlich nur bei einer entsprechenden finanziellen Grundvoraussetzung ein. Der Studie zufolge stellt speziell der Akt Geld zu geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten einen Schlüsselmechanismus dar. Dieser hinterlässt beim Geber ein Glücksgefühl, das durch den Erwerb gewünschter Güter für sich selbst nur bedingt erreicht werden kann. Interessanterweise empfinden dabei Menschen mit einem geringeren Einkommen durch spenden ein stärkeres und langanhaltenderes Glücksgefühl. Bei Personen, die einen luxuriöseren Lebensstil führen, ist dieses Glücksgefühl indes nur von kürzerer Dauer und braucht stärkere Reize.

Spenden macht also glücklich und gibt dem Geber das Gefühl eine gute Tat vollbracht zu haben. Dieser Mechanismus greift besonders in der Weihnachtszeit, heißt es. Brauchen arme Kinder aber nur im Dezember Essen, fragt der Autor des Beitrags? Erleiden Menschen nur im Winter Krankheiten? Dem potentiellen Spender wird zu Weihnachten eine besonders große Not in der Welt vorgehalten. Doch ist das vielmehr Ausdruck der großen finanziellen Engpässe in den Hilfswerken, die deshalb an unsere Großzügigkeit in der Vorweihnachtszeit appellieren. Doch die Not besteht das ganze Jahr über. Unter logistischen Gesichtspunkten und noch viel wichtiger, aus der Perspektive derer, die wir unterstützen wollen, sind kontinuierliche Spenden am sinnvollsten. Nur so können Kampagnen langfristig gedeckt und die Nachhaltigkeit eines Projekts gewährleistet werden. Und wenn sich das Gewicht des Kleingelds im Portemonnaie mal wieder bemerkbar macht, überlegen Sie doch vielleicht, auch mal für Kultur- und Jugendprojekte zu spenden. Denn auch da gibt es viele unterstützenswerte Programme. Das ist natürlich ganz im Sinne von KreBeKi und wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie durch eine Spende an uns glücklich machen könnten. Wir kombinieren Kinder-, Jugend- und Kulturprojekte! Und was das „Glück“ angeht, so verweisen wir Sie auch auf unseren Glücks-Beitrag in der Rubrik „Rat & Hilfe“.

Rat & Hilfe

In dieser Rubrik finden Sie Ratschläge und Hilfestellungen von Experten. Wir reißen sie in unserem Newsletter an, den ausführlichen Text finden Sie dann auf unserer Homepage www.krebeki.de unter dem Button "Rat & Hilfe". Aktuell erfahren Sie, was wir - nach Tobias Esch, Professor für Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und Wissenschaftsbeirat des Institut für Mind-Body-Medizin in Potsdam (IMBM) - tun können, um glücklich zu sein. Tobias Esch erklärt die Neurobiologie des Glücks und zeigt auf, wie die Positive Psychologie seiner Meinung nach die Medizin verändert.

Manchmal gibt es ganz einfache, aber sehr schöne Nachrichten. Eine davon ist von Tobias Esch. Er sagt: Glücklichsein lässt sich trainieren. Davon ist Tobias Esch überzeugt. Denn Glück entsteht durch einen Hormoncocktail im Kopf. Und dessen Zusammensetzung kann man selbst beeinflussen. 50 – 10 – 40, so lauten die Maßzahlen unseres Glücks. Soll heißen: Unsere Fähigkeit, glücklich zu sein, ist etwa zur Hälfte angeboren, also in der genetisch festgelegten Struktur unseres Gehirns begründet. Nur etwa zehn Prozent hängen von den äußeren Umständen ab, vom Zufall, von dem, was um uns herum passiert. Und die restlichen 40 Prozent, so schätzen Glücksforscher wie der Neurowissenschaftler Tobias Esch, gehen auf unser eigenes Konto. Zu 40 Prozent also können wir selbst aktiv werden und unser Glück beeinflussen. Es scheint, als wäre was dran an der alten Weisheit „Ein jeder ist seines Glückes Schmied“.
Wie man sein Glück selbst beeinflussen kann, beschreibt Esch auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse aus Neurobiologie, Hirnforschung und Positiver Psychologie in seinem Buch „Die Neurobiologie des Glücks. Wie die Positive Psychologie die Medizin verändert“, das Ende 2011 erschienen ist (Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 34,99 Euro).

„Open your mind“ steht als Graffiti auf einer Wand, die das Titelblatt seines Buches ziert. Damit spielt Professor Esch, der an der Hochschule Coburg Integrative Gesundheitsförderung lehrt und am Institut für Mind-Body-Medizin in Potsdam (IMBM) tätig ist, auf seine Botschaft an, Glück entstehe - vereinfacht gesagt - im Gehirn. Man muss nur offen genug dafür sein. Ein uns innewohnendes Belohnungssystem, das Glücks-Botenstoffe wie Dopamin, körpereigenes Morphium, Serotonin oder Oxytocin ausschüttet, sorgt nämlich für die begehrte wohlige Glücks-Empfindung.

Lesen Sie hier weiter: http://www.krebeki.de/rat-hilfe.html

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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