KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
17. April 2015

Willkommen beim KreBeKi-Newsletter!


Liebe Freundinnen und Freunde von KreBeKi, liebe Unterstützer und Spender,

wir haben einen vielversprechenden Start ins Jahr hinter uns. Zahlreiche Spender vertrauten uns ihr Geld an und gleichzeitig planen wir viele spannende Aktionen fürs ganze Jahr. Zunächst sind wir im Mai bei der Teddyklinik dabei, dann geben wir zum Lappersdorfer Bürgerfest eine Musik-CD heraus und am 11. Juli organisieren wir den vierten Inklusiven Museumstag für Kinder in Bayern. Dort erleben Sie dieses Mal etwas ganz Besonderes: Schon seit einigen Wochen üben Kinder der Pestalozzi- und der Bischof-Wittmann-Schule, was es bedeutet Museumsführer zu sein. Sie werden beim Inklusiven Museumstag Gäste durch die Ausstellung „Erlebnis Skulptur! Bildwerke des Kunstforums Ostdeutsche Galerie“ führen. Wir freuen uns sehr darauf und sind schon ganz gespannt.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühling. Und: Bleiben Sie uns gewogen!

Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de.

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie in unserem eMail-Verteiler sind. Wir wollen Sie allerdings nicht mit eMails bzw. Drucksachen überhäufen. Sollten Sie den Newsletter künftig nicht bekommen möchten, können Sie ihn hier ganz einfach abbestellen.

Andersrum: Behinderte Kinder führen beim Museumstag durchs KOG

Zwei Mal waren wir schon mit unserem Inklusiven Museumstag für Kinder in Bayern im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg zu Gast. Nach den großen Erfolgen 2011 und 2013 laden KreBeKi und das KOG nun erneut behinderte und nichtbehinderte Kinder und ihre erwachsenen Begleiter ein.

Am Samstag, den 11. Juli wird es ein buntes Fest geben, mit kostenlosen Kunstaktionen und Führungen für Kinder und Erwachsene, mit Unterhaltung und Begegnung. Doch diesmal wird etwas anders sein: Seit Wochen schon übt eine Gruppe behinderter Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi- und der Bischof-Wittmann-Schule, Gäste durch die Skulpturen-Ausstellung zu führen. Und der nächste Höhepunkt: Die Künstlerin Andrea Zrenner, die für die Stiftung den beliebten Handschmeichler-Engel entworfen hat, wird nach den Museumsführungen mit den kleinen Besuchern große Skulpturen schaffen.

Freuen Sie sich darauf und merken Sie es sich im Kalender vor: Am Samstag, 11. Juli, wird es von 12 bis 17 Uhr im und um das Museum im Regensburger Stadtpark bei freiem Eintritt ein buntes Programm mit den „Ehrengästen“ Biene Maja und Willi und viel Kunst und Aktivitäten geben. Mehr Details zum Programm gibt es in Kürze auf unserer Webseite www.krebeki.de und ganz aktuell immer auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/krebeki.

Termin merken: Wir sind zum achten Mal bei der Teddyklinik

Es hat schon Tradition: KreBeKi nimmt vom 7. bis 9. Mai zum achten Mal an der Aktion „Teddyklinik“ der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig teil. Und wieder soll - ganz im Sinne der Teddyklinik-Aktion – an einem eigenen Stand Kindern die Angst vor dem Krankenhaus genommen werden. Die Teddyklinik feiert übrigens dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum.

KreBeKi wird wieder an alle Kinder, die ihr krankes Stofftier zur Behandlung in die Klinik bringen, ein Exemplar des Malheftes „Moritz muss ins Krankenhaus“ verteilen. Zudem basteln KreBeKi-Ehrenamtliche am Samstag, den 9. Mai, von 10 bis 16 Uhr mit den Kindern, die ihr krankes Stofftier zur Behandlung in die Klinik bringen am KreBeKi- Stand auf dem Klinikgelände kleine Täschchen und Teddyarmbänder. Die Teddyklinik ist ein gemeinnütziges Projekt Regensburger Medizinstudenten, das sich v.a. an Vorschulkinder und ihre „erkrankten“ Kuscheltiere richtet. Dazu verwandelte sich der Garten der der Barmherzigen Brüder in der Prüfeneninger Straße hinter dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder (nicht in der Steinmetzstraße bei der Hedwigsklinik!) in ein Stofftier-Krankenhaus mit originalgetreu ausgestatteten Warte-, Behandlungs-, OP-, und Apothekenzelten. Die Teddyklinik steht jedes Jahr unter der Schirmherrschaft von Professor Dr. Hugo Segerer, Chefarzt der Klinik St. Hedwig. Weitere Infos gibt es unter fsmed-regensburg.de.

Für die Kinderurologie: „Das neue Kamerasystem ist ein Traum“

Ende des vergangenen Jahres konnte KreBeKi Professor Dr. Wolfgang Rösch, Chefarzt der Kinderurologie in der Klinik St. Hedwig in Regensburg, endlich das neue Kamerasystem übergeben, das die Stiftung aus dem Erlös der BMW-Charity finanziert hatte.

Wenn Rösch von der neuen Kamera spricht, wird ganz euphorisch: „Das neue Kamerasystem ist ein Traum“, so beschreibt er die Kamera, die KreBeKi seiner Klinik spendiert hat. Genau 82.588,01 Euro waren in diesem Jahr im Rahmen der BMW-Charity von tausenden von Anrufern und Einzelspendern gespendet worden. Einen Teil davon bekam KreBeKi und die Stiftung konnte damit dem kinderurologischen Team von St. Hedwig einen Wunsch erfüllen, der sonst nicht realisierbar gewesen wäre. „Die neue Kamera, die wir seit ein paar Tagen haben, ist sofort zum Einsatz gekommen. Sie ist definitiv kein unnötiger Luxus, sondern extrem wichtig für die Behandlung der Kinder“, erklärt Rösch.

Rösch informiert über das Einsatzgebiet der Kamera, die sowohl für Untersuchungen, als auch für Operationen verwendet werden kann: „Mit der neuen Technik erhalten wir eine gestochen scharfe Darstellung erstmals auch über Miniaturgeräte, mit denen wir Harnröhren- und Blasenspiegelung oder Harnleiterspiegelung bis hin zum Nierenbecken durchführen können. Diese Untersuchungen sind notwendig, um unter anderem bösartige Erkrankungen, die bereits im Säuglings- und Kindesalter auftreten können, zuverlässiger und früher zu erkennen. Wir können aber auch Darm-Ersatzblasen und Blasenvergrößerungsplastiken endoskopisch präziser untersuchen und bekommen davon hervorragend klare, detailreiche Bilder.“ Die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut freut sich, dass die Stiftung die Spende aus der BMW-Charity ganz im Sinne des von KreBeKi herausgegebenen Buches „Ein Besuch in der Teddyklinik“ einsetzen konnte. Das KreBeKi-Buch handelt von Teddy Moritz, der ins Krankenhaus muss, weil er eine Murmel verschluckt hat. Die Geschichte erklärt Kindern, dass sie vor einem Krankenhausaufenthalt keine Angst haben müssen. „Wir haben extra ein Projekt ausgewählt, das helfen soll, dass es Kindern im Krankenhaus ergeht, wie Teddy Moritz: Sie sollen weniger Angst vor dem haben, was im Krankenhaus passiert. Und dazu trägt das neue kindergerechte Kamerasystem bei, erklärt Eisenhut.“

KreBeKi-Spende an „Radio sag’ was!“ bei Bischof Stefan Oster

Das KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Ilona Steinhauser hat der KJF-Initiative „Radio sag‘ was!“ anlässlich von deren Interview mit Bischof Stefan Oster in Passau eine Spende von 1000 Euro übergeben.

Ilona Steinhauser war dabei, als am 13. März 2015 fünf Radioteams aus der Oberpfalz und Niederbayern auf dem Passauer Mariahilfberg den Bischof interviewten. Die Teams und ihre Betreuerinnen und Betreuer waren aus Mitterteich, Regensburg, Eggenfelden und dem Landkreis Straubing-Bogen angereist. KreBeKi unterstützt mit dem großen Spendenscheck das inklusive Medienprojekt „Radio sag’ was!“, bei dem Menschen mit Beeinträchtigung selbst aus ihrem alltäglichen Leben berichten. Es ist 2011 von der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ins Leben gerufen worden. Der heutige Passauer Bischof ist bereits seit 2013 Pate des Projektes. „'Radio sag was!' unterstützen wir gerne“, sagte Ilona Steinhauser (li. neben Bischof Stefan Oster) bei der Scheckübergabe. „Wir hoffen, dass auch noch andere mit ins Boot steigen!" (Mit auf dem Bild von re.: Domprobst Dr. Michael Bär, KJF-Direktor Michael Eibl, KJF Abt.-Leiter Johannes Magin, Caritas-Direktor Dr. Wolfgang Kues, Josef Mühlthaler von der Aktionsgemeinschaft Kind in Not und Teammitglieder von "Radio sag‘ was!") Die Interviews der fünf Teams kann man auf www.radio-sag-was.de nachhören. Auf der Webseite des Radioprojektes, die am Tag des Interviews online ging, wird KreBeKi mit dem KreBeKi-Logo auch als Unterstützer genannt. KreBeKi ist mit dieser Unterstützungsspende für „Radio sag’ was!“ ganz in seiner Linie, Medienkompetenz bei behinderten Kindern zu fördern. So bietet KreBeKi selbst seit einigen Jahren Wochenend-Radioworkshops mit einem Radioprofi an.

Foto © Juliane Zitzelsberger

KreBeKi lud ins Kino ein

Gelebte Inklusion im Kino: KreBeKi lud mehrere Schulklassen ins Kino ein.

Die Stiftung finanzierte im März 150 Schülerinnen und Schülern der Bischof-Wittmann-Schule Regensburg und ihren Mitschülern aus den Partnerklassen der Mittelschule Lappersdorf einen Kinobesuch im Rahmen der Regensburger Schulkinotage. Sie sahen den Film „Rico, Oskar und die Tieferschatten“. Mit 150 Personen war der Kinosaal rappelvoll. Wir haben gehört, dass es viel Spaß gemacht hat!

Personalien

Gerhard Reisinger verlässt KreBeKi
Wir danken unserem langjährigen stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden Gerhard Reisinger für sein jahrzehntelanges Engagement für krebskranke und behinderte Kinder. Zu unserem Bedauern scheidet er 2015 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Kuratorium aus. Ohne ihn wäre KreBeKi nicht das, was die Stiftung heute ist und ohne die Spenden, die er für KreBeKi initiiert und entgegen nimmt, könnte KreBeKi seine Aktivitäten nicht in dem aktuellen Umfang durchführen. Er ist unser umtriebigster Spendenakisiteur und wir hoffen, dass er sich auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt für KreBeKi engagiert.

Rund 160 000 Euro für krebskranke Kinder hat Gerhard Reisinger aus Reichenbach seit 1998 bereits an Spenden initiieren und auch im Namen der Stiftung KreBeKi entgegen nehmen können. Immer wieder regt er Spender dazu an, sich doch für krebskranke und behinderte Kinder zu engagieren und veranlasst auch selbst Spendenevents. Durch die Krebserkrankung seiner Tochter war Reisinger für die Bedürfnisse krebskranker Kinder sensibilisiert worden. Wir rufen ihm ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für so viel Engagement zu!

Fürstin Gloria geehrt
Unsere Schirmherrin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wurde als Ehrenmitglied in die renommierte Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg aufgenommen. KreBeKi gratuliert ganz herzlich.

Freut euch auf die KreBeKi-Musik-CD mit Hubert Treml und Kids

Der Musiker Hubert Treml, der mit uns schon einen Song zum zehnjährigen Jubiläum produziert hat, nimmt gerade mit Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Lappersdorf und aus ihren Partnerklassen der Bischof Wittmann Schule Regensburg eine CD für uns auf.

Premiere wird beim Lappersdorfer Bürgerfest am Sonntag, den 5. Juli von 13.45 bis 14.15 Uhr auf der Kulturbühne sein. Die CD wird mit aller Wahrscheinlichkeit „Herzstück“ heißen und enthält zehn Lieder, die Hubert Treml komponiert hat. Freut euch mit uns auf unsere erste eigene KreBeKi-Musik-CD und merkt euch schon mal den Termin der Premiere vor!

500 Kindern dürfen KreBeKi-Ehrenamtlichen lauschen

„Ein Besuch in der Teddyklinik – wie Teddy Moritz seine Angst vor dem Krankenhaus verlor“ ist seit Jahren ein Vorlese-Dauerbrenner.

Das KreBeKi-Buch „Ein Besuch in der Teddyklinik – wie Teddy Moritz seine Angst vor dem Krankenhaus verlor“ ist für Kindergartenkinder seit Jahren ein Renner. An die 3300 Kindergartenkinder in verschiedenen bayerischen Städten lauschten schon der Geschichte vom Teddy Moritz, der zur Operation ins Krankenhaus musste. Seit 2010 wird daraus in unzähligen Kindergärten von Ehrenamtlichen vorgelesen. Diesmal ist schon im März gestartet worden und die Lesungen von Inge Pfülb, die dieses Mal vor insgesamt 500 Kindergartenkindern in 16 verschiedenen Kindergärten in Regensburg und Umgebung vorlesen wird, gehen noch bis Mai weiter. Darauf freuen sich die Kinder immer besonders: Sie bekommen bei jeder Lesung ihr persönliches Malheft „Moritz muss ins Krankenhaus“. Es ergänzt das Teddyklinik-Buch und bietet großflächige Bilder zum Ausmalen im A4-Format, die mit knappen Texten das Abenteuer von Teddy Moritz im Krankenhaus illustrieren. Der Kindergarten, in dem vorgelesen wird, bekommt zusätzlich noch ein Exemplar des Teddyklinik-Buches.

Wir suchen übrigens auch weiterhin ehrenamtliche Vorleserinnen, die in Regensburg und anderen bayerischen Städten aus dem Buch vorlesen. Dass wir die Lesungen kostenlos durchführen können, verdanken wir unseren zahlreichen Spendern. In diesem Jahr ermöglicht die Weihnachts-Spende der Firma XPRESS Personallogistik GmbH unsere Lesungen.

Endlich im Ausschuss: Petition für kleinere Klassen

Die Stiftung, deren Satzungsziel u.a. die Förderung und Unterstützung von behinderten Kindern ist, war im Jubiläumsjahr 2014 auch gesellschaftspolitisch aktiv geworden und hatte in einer Petition vom Landtag gefordert, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Inklusionsklassen mehrfach zu zählen. Das hätte zum Vorteil, dass die Klassenstärke dieser Klassen klein bleibt und der Klasse so mehr Betreuung durch Fachkräfte zuteilwerden kann.

Die Petition, die KreBeKi zum Schuljahresbeginn 2014 beim Landtag eingereicht hatte, sollte am 4. Dezember 2014 beraten werden, sie wurde aber zwei Mal auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Mit der Berichterstattung im Ausschuss wurden vom Landtag die Regensburger SPD-Abgeordnete Margit Wild und der Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Nürnberg-Land, Norbert Dünkel, betraut. Dünkel ist als Geschäftsführer der Lebenshilfe Nürnberg-Land mit der Materie bestens vertraut.

Nun wurde der Stiftung erneut ein Beratungstermin mitgeteilt. Am 16. April um 9.15 Uhr sollte nun darüber beraten werden. Als Begründung für die Verschiebung wurde angegeben: „Die Abgeordneten des Ausschusses haben Ihr Anliegen bzw. Ihre Vorschläge immer wieder – auch außerhalb der Ausschusssitzungen – intensiv diskutiert. Aus diesem Grund kam es zu den wiederholten Vertagungen Ihrer Eingabe.“

Hier noch einmal das, was KreBeKi erreichen will: „In Bayern sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die in Schulklassen inkludiert werden, künftig mehrfach gezählt werden. So ist es schon in manchen anderen Bundesländern oder in Kindergärten der Fall. Das hätte zum Vorteil, dass die Klassenstärke der Inklusionsklasse klein bleibt und dass der Klasse so mehr Betreuung durch Fachkräfte zuteilwerden kann“, erklärt Gaby Eisenhut, die Vorsitzende von KreBeKi, die selbst Mittelschullehrerin ist. Mit „Mehrfachzählung“, so beschreibt es KreBeKi im Text der Petition, sollen Schüler, die von Behinderung betroffen sind, aber in einer Regelklasse unterrichtet werden, mehrfach gezählt werden. Es mache, so KreBeKi, einen großen Unterschied, ob in einer Klasse 20 Schüler oder – bei Mehrfachzählung eines Schülers – dann nur noch 16 Schüler sitzen.
Würde die von KreBeKi geforderte Mehrfachzählung angewandt, würde dies bedeuten, dass die Pädagogen und Fachkräfte, die in ihren Klassen behinderte Kinder haben, jeden einzelnen Schüler noch besser individuell fördern können. Die inkludierten Schüler müssten sich so nicht an die Regelschule anpassen, sondern die Regelschule würde eine weitere Barriere beseitigen, die die Inklusion behindert.

Foto Landtag: Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

Das Jahr begann mit vielen Spenden

Als operative Stiftung ist KreBeKi auf Spenden angewiesen, um aktiv sein zu können. Wir freuen uns über jede noch so kleine Zuwendung und stellen die meisten unserer Spender regelmäßig auf unserer Webseite und auf facebook vor. Allen Spendern herzlichen Dank für ihre großen Schecks und die vielen kreativen Ideen! Wir hoffen, dass das Jahr so erfreulich weitergehen wird.

5555 Euro von der Runtinger-Berufsschule
Den Erlös des Weihnachtsbasars dachten die Schülerinnen und Schüler der Matthäus Runtinger Berufsschule in der Prüfeninger Straße diese Jahr Krebeki zu. Und kürzlich übergab Tina Tabel, die 1. Schülersprecherin, zusammen mit dem Tagesschülersprecher Maximilian Kindsmüller an die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut einen großen Scheck über 5555 Euro. Mit dabei waren die Lehrer, die diese Aktion tatkräftig unterstützt hatten.

In der Weihnachtszeit war Nikolaus mit zwei Engel durch die Schule gegangen und hatte um Spenden gebeten. Auch die Lehrerschaft hatte bei ihrer Weihnachtsfeier gespendet. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs war bei der Spendenübergabe dabei und dokumentierte so seine Verbundenheit zur Schule und zur Stiftung.

2500 Euro Spendenscheck von Eichstätter Schulen
Der Einsatzbereich von KreBeKi wird immer größer. Inzwischen ist die Stiftung mit immer mehr Projekten bayernweit tätig. Ebenso erhält sie Spenden aus ganz Bayern. So konnte die KreBeKi-Vertreterin Inge Pfülb einen großen Spendenscheck über 2486,51 Euro in Eichstätt entgegennehmen.

Elternbeirat, SMV, Schulpastoral und Schulleitung der Maria-Ward-Realschule Eichstätt hatten unter dem Motto „Miteinander wertvolle Beiträge leisten“ zu einer vorweihnachtlichen Spende aufgerufen Dabei konnten die Spenderinnen und Spender auf dem Spendenkuvert ankreuzen, für welchen sozialen Zweck sie ihre Spende geben wollten. Das Ergebnis fiel eindeutig für KreBeKi aus. Die Spendenaktion erbrachte rund 1600 Euro. Diese Summe wurde ergänzt wurde durch eine Spende von über 800 Euro der Sternsingeraktion an den beiden kirchlichen Realschulen im Eichstätter Schulzentrum Rebdorf. Der Kontakt zu KreBeKi war über den Verbindungslehrer Peter Markoff zustande gekommen, der mit der Stiftung schon länger zusammenarbeitet. „Kindern zu helfen, die chronisch krank oder behindert sind, und ihnen das Leben ein bisschen leichter zu machen, das halte ich für ein wichtiges Anliegen“, sagte er bei der Scheckübergabe. „Die Stiftung KreBeKi macht das.“ Als Dank an die Vertreter von Elternbeirat, Schülersprecherinnen und -sprecher, Verbindungslehrerinnen und -lehrer, Vertreter der Schulpastoral und Schulleitung übergab Inge Pfülb (im Bild links vom Scheck) das von KreBeKi herausgegebene Schulbuch über den Umgang mit Krebserkrankungen und das KreBeKi-Teddyklinik-Buch, das Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen soll.

Zum 50-Jährigen: Blumen und mehr für KreBeKi
Freude in Etappen: Auf eine ganz besondere Spende müssen wir noch bis zum Ende des Jahre warten, dürfen uns aber schon immer wieder über Zwischenschritte freuen: Die Gärtnerei Baumer in Oberviechtach feiert ihr 50-jähriges Firmenjubiläum und bedenkt KreBeKi das ganze Jahr über mit speziellen Spendenaktionen.

Den gesamten Spendenerlös bekommen wir dann am Ende des Jahres überreicht. Darauf freuen wir uns schon jetzt! Alles begann mit einer Ladies Night, bei der heißer Bombardino zu unseren Gunsten ausgeschenkt wurde. Und nun stand auch der Tag der offenen Tür im April ganz im Zeichen von Spenden für die Stiftung. Weiter geht es dann im April und Mai mit der „Benefizpflanze“ Dabei wird pro verkaufter „Sundaville“-Pflanze ein Euro an KreBeKi gespendet. Wir können also nur allen zurufen: „Lasst Blumen sprechen und pflanzt ganz viele Sundavilles!“ Wir sind gespannt, was dem kreativen Team in den kommenden Monaten noch alles einfällt.

500 Euro-Spende von XPRESS Personallogistik
KreBeKi-Vertreterin Inge Pfülb freut sich über einen großen Scheck. Die Firma XPRESS Personallogistik GmbH aus Regensburg hat der Stiftung eine Spende von 500 Euro zukommen lassen.

XPRESS-Geschäftsführer Olivier Stephani (re.) und Disponentin Nicole Prinz (li.) übergaben die Spende persönlich. Dabei kündigten die beiden an, dass die XPRESS Personallogistik GmbH die Stiftung weiterhin fördern und in Zukunft eine „helfende Hand“ reichen möchte. Wir danken von Herzen für die Spende und freuen uns sehr auf eine weitere Zusammenarbeit.

2024 Euro vom FIVE11-Weihnachtskonzert
Am Tag vor Heilig Abend hatte FIVE11 zu einem Benefizkonzert zu unseren Gunsten eingeladen. Drei Bands heizten am Tag im Tiki Beat Bar & Club so richtig für KreBeKi ein und erspielten 2024 Euro für die Stiftung.

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs ließ es sich nicht nehmen, zu später Stunde selbst den Spendenscheck zu präsentieren. Die Regensburger Band FIVE11 hatte zusammen mit den befreundeten Bands Green.Frog.Feet (GFF) und A Tale of golden Keys in den Club am Arnulfsplatz eingeladen. Für KreBeKi nahm Maximilian Glaser den Scheck entgegen. Als Ergebniss des Benefizkonzertes kam eine Kooperation heraus. Da viele der von KreBeKi betreuten Jugendlichen gerne einmal mit einer Rockband auf der Bühne stehen würden, entstand war nach dem Konzert die Idee entstanden, dass behinderte Jugendliche bei der Tonaufnahme des neuen Songs der Band mitwirken dürfen. Am Samstag, den 28. März war es dann soweit: Im Bandraum in Königswiesen nahmen die Bandmitglieder von FIVE11 zusammen mit Jugendlichen der OBA (Offene Behindertengruppe der Caritas) unterstützt durch KreBeKi den Song „One Day“ auf.

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ weisen wir Sie regelmäßig auf Bücher hin, die mit Kindern, oder mit Behinderung und Krebs, v.a. bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert. Im aktuellen Newsletter stellen wir ein Buch vor, das vielen Eltern eine Hilfe bei der Beantwortung neugieriger Fragen sein kann.

Wie kommt die Milch in den Busen?

Katharina von der Gathen: „Klär mich auf. 101 echte Kinderfragen rund um ein aufregendes Thema“. Mit Illustrationen von Anke Kuhl. Klett Kinderbuch Verlag, Leipzig, 2014, 208 Seiten, 14,95 Euro. Ab 8 Jahren.

Es gibt kaum ein Medium, in dem Katharina von der Gathens Buch noch nicht vorgestellt und besprochen worden wäre. Da wird es endlich Zeit, dem Rezensionsexemplar, das schon seit dem Sommer auf dem großen „Lies-mich-Stapel“ liegt, auch bei KreBeKi endlich die entsprechende Würdigung zukommen zu lassen. „Klär mich auf“ heißt das Buch der vierfachen Mutter. Sie ist Sonderpädagogin und hat eine Zusatzausbildung als Sexualpädagogin absolviert. „101 echte Kinderfragen rund um ein aufregendes Thema“ werden in ihrem Aufklärungsbuch beantwortet. Die Antworten gibt es, - wie auf dem Cover zu lesen – „ab 8 und für alle“. Wie sympathisch.

Das Titelbild, auf dem man gleich der ersten Illustration von Anke Kuhl begegnet, zeigt charmant, witzig und hintersinnig, um was es in dem Buch nicht geht: um Betroffenheit, Hilflosigkeit und Scham. Die Forderung „Klär mich auf“ ist dort einem Sohnemann in eine Sprechblase gelegt. Er hat sich ganz klar positioniert: auf einem Stuhl, auf Augenhöhe mit dem Erwachsenen gegenüber. Der Knirps zeigt, während er die Frage formuliert, mit dem Finger auf seinen deutlich hilflosen Vater, dem die Schamesröte ins Gesicht steigt.

Das Spannende an dem Buch, das wie ein Kalender mit Ringbindung gefertigt wurde, ist seine Entstehungsgeschichte: Die Autorin beantwortet ausschließlich Fragen, die ihr in ihren Unterrichtsprojekten in Grundschulen mit Kindern ab acht Jahren gestellt werden. Wenn sie mit den Kindern über Körper, Liebe und Sexualität spricht, hat sie immer einen kleinen Briefkasten dabei, in den die Schülerinnen und Schüler anonym ihre Fragen werfen können, die sie nach dem Schulprojekt noch bedrängen.

Jede Seite des Buches zeigt die Originalfrage eines Kindes, handgeschrieben, mit Fehlern, in knappen Worten verfasst. Darüber hat Anke Kuhl ihre herrlich unbeschwerten Illustrationen gesetzt. Und auf der Rückseite beantwortet Katharina von der Gathen jede Frage unverkrampft, witzig, sachkundig und vor allem leicht verständlich. Es gibt lustige Fragen wie „Kann man unter Wasser Sex machen? und es gibt technische Fragen wie „Was ist ein Kaiserschnitt?“. Manche Fragen sind ganz ungewöhnlich: „Wie sieht man im Bauch der Mutter aus?“ oder „Wie kommt die Milch in den Busen?“. Vor allem aber gibt es ganz wichtige Fragen wie „Warum küsst man sich?“, „Warum gibt es die Pubertät und warum dauert sie mehrere Jahre? oder „Wie groß ist ein Samen?“.

Von der Gathens Aufklärungsbuch hat das Zeug zum Longseller, ein Bestseller ist es schon.

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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Ludwigstraße 6
93047 Regensburg

Tel. 0941 - 59 97 78 91

E-Mail: info@krebeki.de
Internet: www.krebeki.de

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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