KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
14. Dezember 2016

Willkommen beim KreBeKi-Newsletter!

Mit einem Ausschnitt aus dem Trickfilm „Herr Nordmann“ wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest – mit einem glücklichen Tannenbaum. Mehr zum Projekt „Herr Nordmann“ lesen Sie weiter unten.

Liebe Freundinnen und Freunde von KreBeKi, liebe Unterstützer und Spender,

was für ein Jahr!

Blicken Sie in diesem Newsletter mit uns auf die zweite Jahreshälfte zurück, darauf, wer uns mit fantasievollen Aktionen unterstützt hat und darauf, was die Stiftung KreBeKi dank Ihrer Spenden alles leisten konnte.

Uns geht es wie dem kleinen Tannenbaum des Autors Max Bollinger. Er schildert in seiner Erzählung „Das kleine Licht“ die Begegnung eines winzigen Tannenbaums, der im dunklen Dickicht eines Walds stand, mit einem kleinen Licht. Sein sehnlichster Wunsch war es, groß zu werden, um endlich den Himmel zu sehen. „Ach, hätte ich nur Flügel!“, jammerte der Tannenbaum. „Du brauchst keine Flügel!“, flüsterte das kleine Licht. „Du hast Wurzeln.“ Mit diesen Worten verschwand es. Der winzige Tannenbaum spürte seine Wurzeln nun zum allerersten Mal. Sie begannen sich zu regen und bald liefen sie in alle Richtungen. So wuchs der Winzling nicht nur tief in die Erde hinein, sondern auch in den Himmel. Und als er eines Tages in die Höhe schaute, sah er staunend den Himmel, aber auch das kleine Licht, den Sonnenstrahl, der ihn aus der Dunkelheit erlöst hatte.

Vor zwölf Jahren begann die Stiftung KreBeKi zu wachsen. Und wir haben Wurzeln geschlagen. Das konnten wir nur durch Sie. Dank Ihrer Unterstützung kann und konnte KreBeKi für viele betroffene Familien ein kleines Licht sein. Dazu zählt jede noch so kleine Spende, oder eine so große, wie die der BMW-Mitarbeiter über 10 000 Euro, die uns dieser Tage überrascht und gerührt hat, aber auch Ihr ehrenamtliches Engagement oder „nur“ Ihre Freundschaft auf facebook… Für all das sage ich Ihnen auch dieses Jahr ein herzliches „Vergelt´s Gott“.

Bleiben Sie uns auch 2017 gewogen!

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest! 

Ihre

Gaby Eisenhut
ehrenamtliche  Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de.

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie in unserem eMail-Verteiler sind. Wir wollen Sie allerdings nicht mit eMails überhäufen. Sollten Sie den Newsletter künftig nicht bekommen möchten, können Sie ihn hier ganz einfach abbestellen.

Weihnachtsgeschenke die helfen

Fehlen Ihnen noch ein paar Ideen für Weihnachtsgeschenke? Wir hätten ein paar Vorschläge, mit denen Sie nicht nur dem Beschenkten eine Freude machen können, sondern KreBeKi auch noch Gutes tut.

Wir haben zwei KreBeKi-Angebote: Unsere KreBeKi-Musik-CD „Herzstück“ von und zu Gunsten der Stiftung KreBeKi mit einem Herzschlüsselanhänger – von jungen Menschen in Behinderteneinrichtungen gefertigt (12 Euro) und unser Engel-Handschmeichler in einer neuen, hübschen Geschenkbox mit dem Konterfei von Fürstin Gloria (10 Euro). Der Handschmeichler aus Bronze, geschaffen von der Regensburger Künstlerin Andrea Zrenner, ist schon lange ein beliebtes Geschenk, gerade zu Weihnachten. Beim Romantischen Weihnachtsmarkt im Fürstlichen Schloss in Regensburg ist er dieses Jahr mit der neuen Verpackung, die wieder ein Porträt unserer Schirmherrin Fürstin Gloria trägt, so beliebt, dass wir mit dem Nachliefern kaum nachkommen.

Sie können die Geschenke beim Weihnachtsmarkt im Schloss Thurn und Taxis am Thurn und Taxis-Stand oder im dortigen Museumsshop kaufen. Sehr beliebt ist inzwischen auch unsere Bestellmöglichkeit im Internet geworden. Auf der Webseite der Stiftung bei www.krebeki.de müssen Sie nur den Button „Benefizprodukte“ anklicken. Der Erlös aus dem Verkauf der Benefizprodukte ermöglicht es der Stiftung, ihre künstlerische inklusive Arbeit fortzusetzen.

17. Dezember: Besuchen Sie KreBeKi im Schloss

Besuchen Sie uns auf dem Romantischen Weihnachtsmarkt im Schlosspark und Schlosshof von Schloss Thurn und Taxis.

Am Samstag, den 17. Dezember, stehen Mitglieder von Vorstand und Kuratorium und Ehrenamtliche persönlich am Stand von Thurn und Taxis und verkaufen dort den Engel-Handschmeichler mit dem Porträt von Fürstin Gloria und unsere anderen Benefizprodukte.

Kommen Sie zwischen 12 und 18 Uhr beim Stand von Thurn und Taxis vorbei. Wir freuen uns auf einen kleinen Schwatz mit Ihnen – und darüber, dass Sie die Arbeit von KreBeKi mit Ihrem Einkauf unterstützen.

Nikolaus-Konzert und viele Geschenke

Viele strahlende Augen: Beim KreBeKi-Nikolauskonzert in der Kapelle der Klinik St. Hedwig waren diesmal mehr als 150 Gäste, um sich von den beiden Musikern Hubert Treml und Robert Prill musikalisch verzaubern zu lassen.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kamen dieses Mal noch viel mehr Gäste, um den beiden Musikern zu lauschen und mit ihnen zu singen, bis der Nikolaus kam und die Kinder bescherte.

Dieses Mal wurde der Nikolaus tatkräftig unterstützt von einigen Jugendlichen vom Jugendbeirat der Stadt Regensburg, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken. Danach besuchte der Heilige Nikolaus mit Pflegedirektor Gerhard Harrer und KreBeKi-Unterstützung durch Ilona Steinhauser, die Kinder, die ihr Bett nicht verlassen durften oder auf der Intensivstation lagen.

150 prall gefüllte KreBeKi-Gabensäckchen brachten die Kinderaugen zum Leuchten. Wir konnten sie dank der großzügigen Unterstützung von studio100media, der Eventagentur terbrüggen Show-Production und der AOK Regensburg mit spannenden Geschenken füllen.

10 000 Euro von 1000 BMW-lern

Drei große Zahlen machen uns in der Vorweihnachtszeit ganz viel Freude: Wir bekamen 10 000 Euro gespendet, weil 1000 BMW-Mitarbeiter am Tag der offenen Tür zum Firmenjubiläum des Regensburger Werkes mithalfen, 75 000 Besucher zu betreuen.

Sie spendeten ihre an dem Tag geleistete Arbeitszeit. Dadurch kamen 55 000 Euro zusammen, die die Werksleitung auf 70 000 Euro erhöhte. Sieben soziale Einrichtungen wurden jetzt mit je 10 000 Euro bedacht. Und unsere Stiftung war darunter.

Kuratoriumsmitglied Ilona Steinhauser hat für KreBeKi den überdimensionalen Scheck über die große Summe während einer kleinen Feier im BMW-Werk-Regensburg entgegengenommen. Dr. Andreas Wendt, der Leiter des Werkes (re), und der Betriebsratsvorsitzende Werner Zierer überreichten die Spende. Wir freuen uns riesig und sehen die große Spende als Auszeichnung für unsere Arbeit. Sie motiviert uns, uns auch weiterhin für krebskranke und behinderte Kinder insbesondere im Kunst-, Musik- und Tanzbereich mit viel Elan und Kreativität einzusetzen.

5000 Euro-Förderung von Aktion Mensch für Kunst(augen)blicke

5000 Euro von Aktion Mensch: Darauf können sich Schülerinnen und Schülern mit und ohne Handicap freuen. Sie können dank der zweiten großzügigen Förderung der Soziallotterie, die sich für die Integration von Behinderten einsetzt, an einem Kunstprojekt teilnehmen, das KreBeKi gemeinsam mit dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) auf die Beine stellt.

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere Anfang 2015 und der zweiten Runde im Sommer 2016 wird das Projekt „Kunst(augen)blicke“ dank der Förderung Anfang 2017 eine dritte Auflage erleben. Höhepunkt wird am Sonntag, den 5. Februar 2017 um 14 Uhr sein. An dem Tag werden die Schülerinnen und Schüler in gemischten Teams ihre Lieblingswerke der aktuellen Sonderausstellung „Daniel Spoerri. Das offene Kunstwerk“ vorstellen. Vorher werden sie vier Nachmittage lang die Ausstellung im KOG erkundet. Zusammen mit Museumspädagoginnen beschäftigen sie sich dabei intensiv mit den Exponaten, betrachten sie, lernen sie besser kennen, versuchen sie zu kopieren und dann auch vorzustellen. Als inklusive Teams zeigen sie schließlich ihre Lieblingswerke während einer öffentlichen Führung, zu der sie jedermann herzlich einladen. Der Zuschuss zum KreBeKi-Projekt stammt aus der Förderaktion „Noch viel mehr vor“, mit der Aktion Mensch kleine, lokale Projekte mit maximal 5000 Euro unterstützt. Nach einer ersten Förderung eines inklusiven Musik-Projektes 2015 kann sich KreBeKi nun darüber freuen, dass erneut eines ihrer Projekte durch die Förderung ausgezeichnet wird. „Für uns ist diese Förderung eine unheimlich große Auszeichnung unserer Arbeit für Inklusion“, freut sich Gaby Eisenhut, die Vorsitzende von KreBeKi. „‘Kunst(augen)blicke‘ ist ein bayernweit einmaliges Museums-Projekt, das hoffentlich viele Fans und Nacheiferer findet“. Eisenhut hat das Projekt initiiert. Die Stiftung finanziert es.

Ludwig Faltermeier neu im Vorstand

Wir haben uns neu aufgestellt. Nach dem Ausscheiden von Erika Ott aus dem Vorstand haben wir Ludwig Faltermeier neu auf den vakant gewordenen Platz berufen.

Wir sind glücklich, dass er die Stiftung mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen bereichert und freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit. Er stellt sich den Lesern des Newsletters kurz vor: „Ich wohne die meiste Zeit meines Lebens in Kelheim, bin verheiratet und habe zwei Söhne. Als Sonderschullehrer, 19 Jahre lang als Leiter eines Studienseminars für Geistigbehinderten- und Lernbehindertenpädagogik sowie 18 Jahre lang als Schul- und Einrichtungsleiter der Bischof-Wittmann-Schule in Regensburg, durfte ich meinen Beruf von 1972 bis 2016 ausüben. Meine Schwerpunkte für die Kinder und Jugendlichen in der schulvorbereitenden Einrichtung und in den zwölf Schuljahren lagen nicht nur auf den Hauptfächern, sondern stark auf Musik, Kunst, Theater, Tanz und Sport. Einen ganz hohen Stellenwert habe ich der Pflege, der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie sowie dem psychologischen Fachdienst eingeräumt. Ehrenamtlich war ich für die Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) Deutschland, für Special Olympics usw. tätig. Für Freizeitaktivitäten blieb nicht viel Zeit. Schließlich bin ich auch Sprecher des Pfarrgemeinderats. Als ich vor mehr als einem Jahr - meinen Ruhestand vor Augen - angesprochen wurde, im Kuratorium von KreBeKi mitzuarbeiten, habe ich dies als Ehre und Anerkennung meiner fast 44-jährigen heilpädagogischen Arbeit verstanden“

KreBeKi unterstützt Video-Produktion: Uraufführung von Herr Nordmann und Adele

Zwölf Schülerinnen und Schüler hatten die Chance ihres Lebens. Sie konnten „Hello“ von Adele covern und erlebten die Uraufführung des Films bei der 2. Bunten Familienmesse des Landratsamtes Regensburg.

Gleich zwei KreBeKi-Welt-Uraufführungen gab es bei der Veranstaltung in Regensburg. Gezeigt wurden die Videoproduktionen der Mittelschule Lappersdorf und der Bischof-Wittmann-Schule, wobei zwei Partnerklassen des Förderzentrums an der Mittelschule Lappersdorf beheimatet sind.

Den Song „Hello“ von Adele haben die Schüler unter Leitung des Musikers Hubert Treml und Elisabeth Abel von der Jugendsozialarbeit an Schulen im Rahmen der inklusiven Musik-AG an der Mittelschule Lappersdorf erarbeitet und gecovert. Um einen grantigen Tannenbaum geht es in der zweiten Uraufführung, der Geräuschgeschichte „Herr Nordmann“. Der Musiker Hubert Treml schrieb die Erzählung, er erarbeitete und vertonte die Geschichte unterstützt durch Anita Binder ein Schuljahr lang mit Jugendlichen der Musik-AG der Bischof-Wittmann-Schule. Die Schüler der Tandemklasse der Mittelschule Lappersdorf illustrierten die Geräuschgeschichte schließlich im Kunstunterricht. Ihre Lehrerin Gaby Eisenhut setzte die Bilder und die Musik mit Hilfe der Schülerinnen Leonie und Eva zu dem berührenden Trickfilm „Herr Nordmann“ zusammen. Insgesamt 36 Jugendliche waren an dem Projekt beteiligt. KreBeKi hat die beiden Musik-AG´s und die Videoproduktionen im Rahmen ihrer Initiative „Engel gesucht“ finanziert.

Zweite Auflage: Kunst(augen)blicke im KOG

Schülerinnen und Schülern mit und ohne Handicap und aus Flüchtlingsfamilien führten im Juli gemeinsam durch eine Ausstellung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG).

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere des von KreBeKi initiierten, bayernweit einmaligen Projektes im Januar erfuhr das Projekt „Kunst(augen)blicke“ eine zweite Auflage. Beim zweiten Mal zeigten Kinder der St. Vincent-Schule und der Pestalozzi-Mittelschule Besuchern ihre Lieblingswerke der damaligen Sonderausstellung „Alfred Kubin und seine Sammlung“. Sie erlaubten vielfältige Einblicke in die sonderbare und ein bisschen unheimliche Welt der Tiere, Ungeheuer und Hexen von Alfred Kubin, zeigten aber auch die feinsinnige japanische Kunst, die der Künstler bewunderte. Vier Nachmittage lang haben die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Museumspädagoginnen in gemischten Teams die Ausstellung im KOG erkundet. Als inklusive Teams zeigten sie schließlich am letzten Ausstellungstag, ihre Lieblingswerke während einer öffentlichen Führung.

Käpt‘n Blaubär war beim Kinderfest in St. Hedwig

Sie halfen der Feuerwehr, kuschelten mit Polizistinnen und besuchten viele kranke Kinder in der Hewigsklinik: Am Samstag, den 23. Juli, waren Käpt’n Blaubär und Hein Blöd auf Einladung von KreBeKi in der Klinik St. Hedwig und feierten Neueröffnung.

Anlass war der Festakt zur Segnung von OP, Aufwachraum und Tagesklinik und die Eröffnung des neugestalteten Platzes auf dem ehemaligen Parkareal vor dem Klinikeingang. Die kleinen und großen Fans waren begeistert. Sie konnten sich mit Käpt’n Blaubär und Hein Blöd fotografieren lassen oder auch ein echtes Feuerwehrfahrzeug und ein Polizeimotorrad besteigen.

Am Bastelstand von KreBeKi konnten sie Armketten basteln und Bär-Moritz-Taschen bemalen und mit nach Hause nehmen. Vor dem Kinderfest waren Käpt´n Blaubär und Hein Blöd auf den Stationen, um die kleinen Patienten der Kinderklinik an ihren Betten zu besuchen, die zu krank waren, um am Kinderfest teilzunehmen. Hubert Treml mit seiner Band war auch mit von der Partie. Er ist mit einigen Kindern aufgetreten, mit denen er unsere „Herzstück“-CD aufgenommen hat.

Der Renner: KreBeKi-Armbänder bei der Teddyklinik

Wie jedes Jahr verteilte KreBeKi wieder 1000 Teddy-Malbücher bei der Regensburger Teddyklinik. Auch unserer Armbänder waren sehr begehrt. Wir waren in diesem Jahr zum neunten Mal mit dabei.

Unsere Armbänder, die wir mit Ehrenamtlichen am Samstag, den 18. Juni, an unserem Stand im Brüdergarten des Krankenhauses Barmherzige Brüder bastelten, gingen wieder weg wie warme Semmeln. Die Kinder und ihre Eltern, die ihr krankes Stofftier zur Behandlung in die Teddyklinik brachten, freuten sich auch sehr über das extra von KreBeKi geschaffene Teddyklinik-Malbücher, das jeder als Geschenk bekam. Das von der Stiftungsvorsitzenden, Gaby Eisenhut, gestaltete Buch „Moritz muss ins Krankenhaus“ soll Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen. In dem von der Stiftung verlegten Buch geht es um Moritz, der wegen einer verschluckten Murmel operiert werden soll und dabei erfährt, dass er im Krankenhaus keine Angst zu haben braucht.

Getanzte Lebensfreude mit 4000 Euro unterstützt

Seit 2011 unterstützt KreBeKi das inklusive Tanzprojekt des Choreografen und Tanzpädagogen Wolfgang Maas mit Schülerinnen und Schülern der Bischof-Wittmann-Schule.

Die Stiftung hat auch in diesem Jahr das Projekt, das Wolfgang Maas mit dem Therapeutinnen-Team der Regensburger Bischof-Wittmann-Schule, einem Förderzentrum der Katholischen Jugendfürsorge mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, gestaltet, mit 4000 Euro gefördert. Im Oktober hatte die Tanztruppe ihren Auftritt im Unitheater Regensburg. Auf künstlerisch hohem Niveau gingen dort die jungen Tänzerinnen und Tänzern „Live und in Farbe“ auf die Barrikaden und begeisterten ihr Publikum zwei Mal vor ausverkauftem Haus.

Foto © KJF-Regensburg

Einige Spenden der vergangenen Monate

Als operative Stiftung ist KreBeKi auf Spenden angewiesen, um aktiv sein zu können. Wir freuen uns über jede noch so kleine Zuwendung und stellen viele unserer Spender regelmäßig auf unserer Webseite und auf facebook vor. Allen Spendern herzlichen Dank für ihre Schecks und die vielen kreativen Ideen!


5000 Euro-Spende der Bischof-Manfred-Müller-Schule
Der Elternbeirat der Bischof-Manfred-Müller-Schule, der Katholischen Freien Grund- und Mittelschule der Schulstiftung der Diözese Regensburg, hat im Juni mit einer großen Delegation eine Spende über 5000 Euro an das KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Ilona Steinhauser übergeben.

Weit über 1200 Beine waren für KreBeKi in Aktion und „erliefen“ die Spendensumme: Alle Schüler und Schülerinnen, ihre Lehrkräfte, alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie viele Eltern der Bischof-Manfred-Müller Schule hatten sich im April unter dem Motto „Laufen für soziale Zwecke“ bei strahlendem Sonnenschein und angefeuert von fetziger Musik in ihrem eigenen Lauftempo für eine gute Sache in Bewegung gesetzt. Dabei wurde eine stattliche Summe „erlaufen“, von der KreBeKi einen Teil für die Stiftungsprojekte überreicht bekam. Eva Maria Baumgartner (Klassenlehrerin Grundschule/Vertrauenslehrerin), Eric Bareuther (SchulsozialPädagoge), Petra Liedl (Klassenlehrerin Mittelschule/Vertrauenslehrerin), Schulleiter Konrad Wacker, die Vorsitzende des Fördervereins Kareen Manz und Nicole Stadler, die Vorsitzende des Elternbeirats, übergab den großen Spendenscheck gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grund- und Mittelschule an Ilona Steinhauser. Es war bereits der zweite Spendenlauf, den der Elternbeirat der Schule organisiert hat. KreBeKi sagt ein herzliches Vergelt’s Gott und wünscht allen Schülern und Aktiven einen schönen und erfolgreichen Spendenlauf im nächsten Jahr.


„Sechs auf Abwegen“ erliefen 762,50 Euro für KreBeKi
MTU-Mitarbeiter des Betriebsteils in Straubing haben beim Münchner Firmenlauf Geld für KreBeKi gesammelt. Dabei sind 762,50 Euro zusammengekommen. Jetzt wurde die Spende feierlich überreicht.

Die MTU-Läufer Golo von Massow, Laura Berg und Mirjam Huffstadt (v.l.n.r.), übergaben den großen Scheck an Inge Pfülb, die KreBeKi-Vertreterin (2. v.l.). Bei der Spendenübergabe erklärten uns die eifrigen Läufer, dass es inzwischen Tradition sei, dass die MTU am Münchner Firmenlauf, dem B2Run teilnimmt. In diesem Jahr waren zum ersten Mal auch Mitarbeiter aus Straubing dabei. Die MTU- Mitarbeiter aus Straubing gründeten die Laufgruppe „Sechs auf Abwegen“ und dachten sich für ihre Firmenlauf-Premiere noch eine besondere Aktion aus. Für jede gelaufene Minute beim B2Run wollten sie einen Euro zugunsten eines wohltätigen Zweckes spenden. Die Idee wurde ein voller Erfolg. So kamen insgesamt 400 Euro zusammen, die das restliche Team um den Abteilungsleiter Karl-Heinz Bischoff  auf 762,50 Euro aufstockte. „Wir wollten uns mit der Bewegung und anderen mit der Spende etwas Gutes tun. Und das ist uns offenbar gelungen“, sagte Golo von Massow, einer der Mitarbeiter, der im Juli am Lauf teilgenommen hat. Und KreBeKi sagt ein herzliches Dankeschön für diese sportliche Spende!


1180 Euro statt Geburtstagsgeschenken
Statt Geschenken zum Geburtstag hatte Dr. Sybille Heinz aus Siegertsbrunn im Landkreis München um eine Spende für KreBeKi gebeten. Und ihre Geburtstagsgäste waren spendabel: 1180 Euro wurden uns überwiesen.

Sybille Heinz schreibt uns „Liebe Stiftungsmitglieder, anlässlich meines Geburtstags habe ich statt Geschenken um eine Spende für Ihre Stiftung gebeten. Diese Idee wurde durchwegs sehr positiv aufgenommen und so sind 1180 Euro von meinen Freunden zusammen gekommen. Wir bedanken uns für Ihr ehrenamtliches Engagement und freuen uns, dass wir Kindern einen Moment des Glücks und Mut zum Leben ermöglichen können. Viele liebe Grüße Sybille Heinz“. Wir freuen uns sehr über die großzügige Gabe, danken von Herzen, und sehen die Unterstützung als große Motivation für unser weiteres ehrenamtliches Schaffen. Vergelt’s Gott!


1500 Euro aus Reichenbach und Walderbach

1500 Euro spendeten uns eine Firma aus Reichenbach und der örtliche Obst- und Gartenbauverein.

Marianne Pottner-Spitzer und Thomas Pottner von der Firma Spitzer Mahl- und Mischdienst aus Reichenbach/Heimhof und der OGV Walderbach/Reichenbach überreichten Katharina Meier (2.v.li.) vom Kuratorium der Stiftung ein ganzes Bündel 100-Euro-Scheine. Die Firma Spitzer verzichtet auf Kundengeschenke zu Weihnachten und übergab 1000 Euro, während der OGV beim Kräuterbüschelverkauf und beim Verkauf von Minibroten am Erntedankfest 500 Euro erlöste und durch die Vorsitzende Betty Schweiger (li.) übergab. Ganz herzlichen Dank sagen wir den treuen Unterstützern, dass Sie uns erneut mit Spenden bedenken!


Ein kleiner Ort engagiert sich für eine große Spende

Auch wenn das Ergebniss noch nicht offiziell ist, wollen wir uns schon jetzt für eine großartige Aktion zu Gunsten von KreBeKi bedanken, denn bis zum nächsten Newsletter ist es halt noch eine Weile hin.

Jana Malina hat in Schwarzenfeld eine wunderbare Spendenaktion ins Leben gerufen und ganz viele Engel haben am zweiten Advent beim „Adventszauber“ vor der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt mitgeholfen, dass KreBeKi wohl bald eine Spende von mehr als 2500 Euro überreicht werden kann. Ein Vergelt´s Gott an alle Beteiligten nach Schwarzenfeld! Wir berichten dann, wenn die Spende überreicht wird, noch ausführlicher.

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ weisen wir Sie regelmäßig auf Bücher hin, die mit Kindern, oder mit Behinderung und Krebs, v.a. bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert. Im aktuellen Newsletter stellen wir das Buch von Mareice Kaiser vor, die auf berührende und doch auch wieder sachliche Weise vom Leben mit ihrer mehrfachbehinderten Tochter berichtet.

„Schmunzeln, Staunen, Wut, Gänsehaut und Tränen inklusive“
Mareice Kaiser: „Alles inklusive. Aus dem Leben mit meiner behinderten Tochter“, Fischer Verlag, Frankfurt 2016. 288 Seiten, 14,99 Euro, als eBook 12,99 Euro.

Ein Buch das mitnimmt, wirbt der Verlag – und wie! In jede Richtung. Es nimmt mit in das Leben mit Greta, Mareice Kaisers mehrfach behindertem Kind, in die bundesdeutsche Bürokratie, ins Krankenhausleben, in eine wunderbare Beziehung, die oft über alle Grenzen hinaus beansprucht wird,… Aber es nimmt auch mit im zweiten Sinne des Wortes: Es strengt physisch und psychisch an, regt auf, regt zu Tränen und Gänsehaut, macht wütend und lässt einen bisweilen ratlos kopfschüttelnd zurück.

Schonungslos werden wir mitgenommen - in die Tiefen von Gretas Verdauungsprobleme, in das Ausrasten des Vaters, als seine Tochter im Krankenhaus stundenlang einfach nicht behandelt wird, und er dann schließlich in der Psychiatrie landet, in die behindernde Bürokratie der Krankenkassen und Kostenträger, mit hin zu unbarmherzigen Ärzten und unsensiblen Zeitgenossen. Aber wir dürfen auch und vor allem teilhaben an so vielen Glücksmomenten, die Mareice und Thorben und ihre zweite, gesunde Tochter Momo, in den vier Jahren mit Greta erleben.

Sensibel und stellenweise sogar sehr poetisch, dabei aber auch schonungslos klar und deutlich, leicht zu lesen und schwer zu verdauen sind die 288 Seiten von „Alles inklusive“. Es beeindruckt mich, wie Mareice Kaiser aus dem eigentlich gewichtigen Thema ein berührendes und aufrührendes Lesevergnügen macht, wie sie mich mit ihrer Liebeserklärung an ihre kleine Tochter fesselt und zu vielen neuen Gedanken animiert.

„Ich erzähle von Greta und verändere damit die Welt“, schreibt die Autorin nach dem Besuch in einer Schulklasse, deren Schülerinnen Facherzieherinnen für Integration werden wollen. Ja, das tut sie. Sie verändert das Denken. Hoffentlich von vielen! Auf jeden Fall schildert sie ihr Leben mit ihrer durch einen extrem seltenen Chromosomenfehler mehrfach behinderten Tochter so eindrücklich und kämpferisch, dass jedem klar wird, dass „das Problem (…) nicht die Behinderungen meiner Tochter, sondern die Behinderungen durch strukturelle Diskriminierungen“ sind.

Dieses Buch über eine sehr persönliche Familiengeschichte ist für mich das wichtigste Buch dieses Jahres. Mareice Kaiser schreibt „Jeder einzelne Tag mit Greta war ein Geschenk“. Ich danke ihr, dass sie dieses Geschenk in Form eines Buches an mich weitergibt. Für mich ist dieses Buch ein Geschenk, ein Geschenk, das man unbedingt weiter schenken sollte. - Haben Sie denn schon alle Weihnachtsgeschenke?

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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93047 Regensburg

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E-Mail: info@krebeki.de
Internet: www.krebeki.de

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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