KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
10. Oktober 2013

Willkommen beim KreBeKi-Newsletter!

Stiftungen bewegen viel - Spenden Sie für KreBeKi!

Am 1. Oktober war der erste „Tag der Stiftungen“. Er wurde europaweit begangen und sollte auf die Bedeutung von Stiftungen hinweisen. Wie wichtig die intensive Öffentlichkeitsarbeit ist, zeigt eine aktuelle Bevölkerungsumfrage, auf die der Bundesverband Deutscher Stiftungen hinwies: Mehr als die Hälfte der Befragten verbinden keine genaueren Vorstellungen mit Stiftungen. Und nur 13 Prozent glauben, dass Stiftungen viel bewirken und viel bewegen. Das hat uns erschüttert. Aber es hat auch unsere Wahrnehmung untermauert, dass Stiftungen im Vergleich zu Vereinen anders und weniger gut wahrgenommen werden. Dabei tun Stiftungen wie etwa KreBeKi zum Teil dasselbe wie Vereine, sie sind nur anders organisiert und haben keine Mitglieder. Wenn Sie die Auswertung der Studie interessiert, finde Sie diese hier.

Helfen Sie uns, das Image von Stiftungen zu verändern und helfen Sie KreBeKi, ihre Arbeit als Stiftung weiterhin erfolgreich leisten zu können – mit Ihrem Engagement oder mit einer Spende.

Wir wünschen Ihnen einen farbenfrohen Herbst!
Herzlichst Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de.

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie in unserem eMail-Verteiler sind. Wir wollen Sie allerdings nicht mit eMails bzw. Drucksachen überhäufen. Sollten Sie den Newsletter künftig nicht bekommen möchten, können Sie ihn hier ganz einfach abbestellen.

KreBeKi wird bald zehn Jahre: Wir wünschen uns Paten!

Heute haben wir mal ganz konkrete Wünsche. KreBeKi wird nächstes Jahr zehn Jahre alt und zum zehnjährigen Jubiläum wünscht sich KreBeKi Paten.

Wir suchen Paten, die beispielsweise unsere Besuche in Kindergärten unterstützen. Schon mit 40 Euro können wir jedem Kind in dem Kindergarten, in dem wir aus unserem Buch vorlesen, ein Malbuch mit nach Hause geben. Oder mit einer Patenschaft für 200 Euro können wir einen integrativen Kurs an einem Samstagnachmittag im Kunstforum Ostdeutsche Galerie durchführen. In den Kursen erleben behinderte und krebskranke Kinder und ihre gesunden Geschwister das Museum und werden von Museumspädagogen angeleitet, selbst kleine Kunstwerke zu schaffen,“ illustriert die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut den Geburtstagswunsch der Stiftung. Und wer tiefer in seine Tasche greifen möchte, kann gleich für ein ganzes Wochenende Pate werden: „Für 2000 Euro können wir ein „Mutmach-Wochenende“ für betroffene Kinder durchführen“, erklärt Eisenhut. Zuletzt wurden zwölf behinderte Kinder und Jugendliche in Kooperation mit der Caritas zu einem Workshop in den Bayerischen Wald eingeladen, wo sie erfuhren wie Radiomachen geht und gemeinsam mit einem Radioprofi ihr eigenes Hörstück aufzunehmen konnten. Es gibt noch viel mehr kleine und größere Ideen für Patenschaften. Fragen Sie bei Interesse einfach nach! Mehr über unsere bisherigen Projekte findet sich auf unserer Homepage oder immer ganz aktuell auf unserer Facebook-Seite.  Auch die Mittelbayerische Zeitung hat schon über unser Paten-Suchen berichtet. Den Artikel finden Sie hier.

Der Artikel zeitigte auch eine spontane Reaktion: Christine Gitter, die Besitzerin der Engel-Apotheke schrieb uns, dass sie ihre kommende Benefizaktion am Donnerstag, 31. Oktober, KreBeKi widmen wird. Ab 10.30 Uhr gibt es Hühnersuppe, gekocht von Tom Rosenberger unter dem Motto: „Hühnersuppe hilft“ – und das gleich doppelt, nämlich der Gesundheit und KreBeKi! Kommen Sie vorbei und genießen auch Sie einen Teller Hühnersuppe!

Die Kreativ-Kurse gehen weiter

Wir fördern wieder zahlreiche Kurse. Für das Schuljahr 2013/2014 hat das Kuratorium beschlossen, wieder vier bewährte und einen neuen Kurs zu genehmigen.

Wie schon die Jahre zuvor werden an der Bischof-Wittmann-Schule unter Leitung von Wolfgang Maas, Evi Federl und Sabrina Schmidmeister zwei Tanz-Gruppen gefördert. 2014 wird es zwar keine Engel-Gala geben, aber die Schülerinnen und Schüler tanzen auch ohne großen Auftritt!
Ebenso werden die integrative Museumsführungen mit praktischem Kunstschaffen im Kunstforum Ostdeutsche Galerie mit den Museumspädagoginnen Claudia Lermer, Karla Volpert und Isabell Guntermann weiter von KreBeKi unterstützt.
Am Pater Rupert Mayer Zentrum bietet die Kinderakademie Fliegenpilz wechselnde Veranstaltungen aus allen Kunstbereichen an, die KreBeKi finanziert und am
Blindeninstitut Regensburg führt die Künstlerin Andrea Zrenner ihre Kurse in bildhauerischem Gestalten fort.
Neu dazugekommen ist der Teenie-Treff der Offenen Behinderten Arbeit des Diözesan-Caritas Verband Regensburg. Dort werden wechselnde Veranstaltungen aus allen Kunstbereichen u.a. an der vhs Regensburg Land von KreBeKi unterstützt.

Beim Sparkasse Ehrenamtspreis bitte für KreBeKi stimmen!

Gaby Eisenhut, die Vorsitzende von KreBeKi, ist für den Bürgerpreis der Sparkasse Regensburg vorgeschlagen worden! Das freut uns sehr und es würdigt das Engagement sowohl der Stiftung als auch ihrer Vorsitzenden.

„Als Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern (KreBeKi) organisiert Gaby Eisenhut integrative Workshops im Museum ‚Kunstforum Ostdeutsche Galerie‘" heißt es auf der Webseite des Bürgerpreises. In der Rubrik „Soziales“ wird das Projekt eingeordnet. Wer es anklickt, erfährt mehr über das Projekt der integrativen Workshops und das Engagement von Gaby Eisenhut. Dabei ist sind die integrativen Workshops nur ein winziges Mosaiksteinchen im Reigen der integrativen Projekte von KreBeKi.

Es gibt zwei Gewinnmöglichkeiten: Ab dem 16. Oktober können Sie Gaby Eisenhut über www.facebook.de/sparkasseregensburg Ihre Stimme geben, die für den Online-Preis entscheidet. Anschließend bestimmt eine hochkarätig besetzte Jury in den Kategorien Soziales, Kultur und Sport je drei Gewinner, die je 5000 Euro für ihre Projekte bekommen. Ziel des Ehrenamtspreises ist: „Wir wollen, dass ehrenamtlich tätigen Mitmenschen die ihnen gebührende Anerkennung zuteil wird. Und mit den Geldpreisen aus dem „Sparkassen-Bürgerpreis“ sollen Projekte für uns und unsere Region unterstützt werden. Nur als Gemeinschaft mit Zusammenhalt können wir in der Region die künftigen Herausforderungen meistern.“ Der Sparkassen-Bürgerpreis ist mit einem Preisgeld von rund 27.000 Euro im Bundesvergleich einer der mit am höchsten ausgestatteten Preise zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements. Die Nominierung von Eisenhut wird ihren Niederschlag auch in den Medien finden. Alle Nominierten werden in der Mittelbayerischen porträtiert und jeden Donnerstag bis zum 14. November strahlt TVA um 18:45 Uhr eine Sondersendung aus, die Kandidaten des „Sparkassen-Bürgerpreises 2013“ vorstellt. Geben Sie KreBeKi Ihre Stimme auf Facebook!

Gerhard Reisinger im Porträt auf Charivari

Am Sonntag den 25. August war Gerhard Reisinger zu Gast bei der Charivari Sonntagssendung „Sonntagsgäste bei Charivari – Leit von da“.

Unser Kuratoriumsmitglied aus Reichenbach wurde von Sabine Hofer interviewt. Es ging um Gerhard Reisinger als Unternehmer, als sozial engagierter Mensch, als Familienmensch und auch um seine Zukunftspläne. Hoffentlich haben viele zugehört, um zu erfahren, wie unser eifrigster Spendensammler seine vielen Rollen unter einen Hut bringt.

KreBeKi auf Youtube: Über 3700 Mal geklickt

„Heute lernen wir das Üpsilon“: Über 3700 Mal wurde der 43-minütige Film auf dem KreBeKi-eigenen youtube-Kanal bereits angesehen. Auch auf CD wurde er schon gut 1000 Mal verteilt.

Wer es noch nicht weiß: KreBeKi hat einen eigenen Youtube-Kanal. Und: Der meistgeklickte Film ist ein Dokumentarfilm, den KreBeKi herausgegeben hat. „Heute lernen wir das Üpsilon“ zeigt das Zusammentreffen des Ballettensembles des Theaters Regensburg mit ehemals krebskranken Jugendlichen. Ausschnitte aus verschiedenen Choreografien verdeutlichen die Emotionen, die Betroffene während ihrer Erkrankung durchlebten. Der Titel des Films stammt aus einem Brief, den Schüler an ihre damals an Krebs erkrankte Mitschülerin Katharina geschrieben haben, während sie nicht zur Schule gehen konnte. Der Film gehört zum Lehrbuch „Krebskranke Kinder. Unterrichtsmaterialien, Film und Projektideen“, das Lehrer kostenlos erhalten können. Mit dem Schulbuch sollen Schüler und v.a. auch Lehrer und Klassenkameraden von Betroffenen im Unterricht sensibilisiert werden für ihren Umgang mit Krebs und krebskranken Kindern und Jugendlichen. Denn, so Gaby Eisenhut, die Vorsitzende der Stiftung: „Krankheit und Behinderung machen auch vor Kindern nicht Halt. Die Diagnose ‚Krebs‘ versetzt die betroffenen Kinder und Jugendlichen und ihre Familien oft in einen Schockzustand und löst Angst und Hilflosigkeit aus.“ Das Buch findet so großen Zuspruch, dass es schon zwei Mal nachgedruckt werden musste. Die Nachfragen dazu erreichen die Stiftung aus ganz Deutschland, von Schulen jeden Typs und sogar aus dem deutschsprachigen Ausland. Auch in Universitäten hat es schon Eingang gefunden. Immer wieder erreichen die Stiftung Anfragen von Studierenden, die sich während ihrer Ausbildung mit der Thematik und dem – wohl deutschlandweit einmaligen – Buch beschäftigen. Die KreBeKi-Vorsitzende, die selbst Hauptschullehrerin ist, hat das Schulbuch zum Thema Krebs bei Kindern für die Klassen 4 bis 10 aus ihren eigenen Erfahrungen als Lehrerin verfasst.

Zur Engel-Gala gibt’s einen Videofilm

Die Engel-Gala 2013 wurde in einem Film dokumentiert. Seit einigen Tagen ist er auf dem Youtube-Kanal von KreBeKi anzusehen.

Auf fünf Minuten und 45 Sekunden wurde das Essentielle der zweiten Gala im Velodrom eingefangen. Der Film zeigt bewegende Szenen auf der Bühne und kleine Interviews mit einigen Beteiligten aus dem ausverkauften Regensburger Velodrom, wo 600 Neugierige dabei sein wollten, als 80 Schülerinnen und Schüler der Bischof Wittmann-Schule, des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums, der Pestalozzi-Schule, der Hochschule Regensburg und Seniorinnen und Senioren in verschiedenen Formationen auf der großen Bühne des Velodroms bei der Engel-Gala von KreBeKi tanzten. Hier kann man ihn sich ansehen.

Spenden für die Stiftung

Besonders viele unterschiedliche, kreative Spendenaktionen gab es in den zurückliegenden Monaten, über die wir gerne berichten. Für KreBeKi sind Spenden wichtig, denn die Stiftung ist zur Realisierung ihrer Projekte ausschließlich auf Spenden angewiesen. Aus den vielen verschiedenen Arten, wie Sie uns mit Spenden zu unterstützen können, stellen wir Ihnen dieses Mal exemplarisch vier Spenden und die Spender vor. Das soll Sie inspirieren, wie man für uns spenden kann. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns auf vielfältige Weise unterstützen!

Familiennachmittag für KreBeKi
1017 Euro kamen für KreBeKi anlässlich des Brucker Familiennachmittags im Mai zusammen. Das KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Gerhard Reisinger nahm im August einen dicken Spendenscheck vom Brucker Bürgermeister Hans Frankl entgegen. Der Familiennachmittag, den der Markt gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und Organisationen auf die Beine gestellt hatte, fand schon zum 4. Mal statt und zog viele Besucher an. KreBeKi würde sich sehr freuen, wenn Bruck auch bei einer weiteren Auflage des Festes an die Stiftung denken würde.

Berghamer Mädchen kickten gegen Promi-Auswahl
1500 Euro kamen bei einem Benefizspiel zwischen der Mädchenmannschaft der D-Jugend des 1.FC Bergham und einer Prominentenauswahl zusammen, von dem KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Gerhard Reisinger den symbolischen Scheck mit nach Hause nehmen konnte. Er hatte das Spiel zu Gunsten der Stiftung initiiert. 8 zu 5 gewannen die Mädels gegen ein Team, in dem u.a. Karl Bley, 1. Bürgermeister der Stadt Nittenau, die Stadträte Werner Götzer und Albert Meyerhöfer, Gerhard Reisinger selbst, sowie Ernst Deißler, der Rektor der Mittelschule Nittenau mitspielten. Verstärkt wurde das Promi-Team durch Fußballer von Traktor Bukowski. Da die Herren die Schlappe natürlich nicht auf sich sitzen lassen können, wurde für nächstes Jahr ein weiteres Spiel vereinbart. KreBeKi hofft, dass es dann nicht so heiß sein wird wie dieses Mal und noch mehr Zuschauer zu dem Fußballfest kommen werden! Auch die Mittelbayerische Zeitung berichtete vom Spiel und auf der Seite des FC Bergham sind noch mehr Fotos zu sehen.

Hofjuwelier Mühlbacher unterstützt KreBeKi mit 5000 Euro
Den Erlös aus einem Golfturnier im Golf- und Landclub Thiergarten spendete der Regensburger Hofjuwelier Mühlbacher an KreBeKi. Andreas Mühlbacher übergab einen Scheck über 5000 Euro gemeinsam mit der Spenden-Patin Helga Ruscheinsky (re. im Bild) an die KreBeKi-Vorsitzende Gaby Eisenhut. Golfen für kranke Kinder, das ist eine wunderbare Weise zu helfen, freut sich KreBeKi.

Prüfeninger Grundschüler spenden 410 Euro
Schülerinnen und Schüler der Grundschule Prüfening spendeten auf Initiative der Lehrerinnen Claudia Hofmann-Meier, Nathalie Graf und Gabriele Neppl den Erlös aus Aktionen des Schulfestes an die Stiftung KreBeKi. 410 Euro konnten sie an die Stiftungsvorsitzende Gaby Eisenhut übergeben. Die Spenden stammen aus den Schulfest-Aktionen „Spezialitäten aus aller Welt“, „Bücherflohmarkt“, „Theater AG“, und von einem „Flohmarkt“. Die Initiative zeigt, dass es viele kreative Möglichkeiten gibt, um Spenden für KreBeKi zu sammeln.

Ratgeber in Leichter Sprache

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat seinen Ratgeber für Menschen mit Behinderung in Leichte Sprache übersetzt.

Der Ratgeber bietet viele Informationen für Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung und ihre Angehörigen, etwa zu den Themen Wohnen, Leistungen zur Teilhabe oder Rehabilitation. Er kann als kostenloses PDF heruntergeladen oder als gedruckte Fassung beim BMAS bestellt werden. Mehr finden Sie hier.

Hospiz macht Schule

Das Projekt „Hospiz macht Schule“ hat es sich zum Ziel gesetzt, an Grundschulen gerade Kinder mit dem Thema "Tod und Sterben" nicht allein zu lassen.

Im geschützten Rahmen, so das Kultusministerium, bekommen sie die Möglichkeit, alle Fragen, die sie zum Thema „Tod und Sterben“ bewegen, zu stellen und so gut wie möglich beantwortet zu bekommen. Das Projekt richtet sich an Kinder der 3. und 4. Klasse. In dem Konzept der Projektwoche „Hospiz macht Schule“ gehen mindestens fünf oder sechs Ehrenamtliche einer Hospizbewegung für fünf Tage gemeinsam als Team in eine Schulklasse.

Mehr Infos finden Interessierte auf der Seite des Bayerischen Kultusministeriums.

ARD-Themenwoche: „Zum Glück“

Was macht ein glückliches Leben aus? Antworten auf diese Frage sucht die diesjährige ARD-Themenwoche vom 16. bis 22. November. Mit unterschiedlichen Beiträgen im Fernsehen, Radio und Internet möchte die ARD den Anstoß geben, sich bewusst mit dieser zentralen Lebensfrage auseinander zu setzen.

Für Schulen gibt es wieder ein spezielles Angebot, die „Aktion Schulstunde". Neben Grundschulen können sich erstmals auch Klassen der Sekundarstufe I daran beteiligen. Die Grundschul-Unterlagen sind fächerübergreifend und auch für die Nachmittagsbetreuung einsetzbar. Filme, Unterrichtsmaterial und viele Aktions- wie Projektideen liefern Anregungen, um mit den Kindern über das „kleine" und das „große Glück" zu reden. Das Material für die Sekundarstufe I ist für zehn verschiedene Fächer konzipiert, darunter Philosophie/Ethik und Religion. Das Paket für die Fächer Deutsch und Ethik enthält zudem Angebote für den inklusiven Unterricht. Mehr Infos zu den zahlreichen Sendebeiträgen gibt es hier.

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ wollen wir Sie regelmäßig auf Bücher hinweisen, die mit Behinderung und Krebs, v.a. bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert. Dieses Mal stellen wir „das“ Buch über die Krankheit Krebs vor. Der Onkologe Siddhartha Mukherjee hat eine spannend lesbare Biografie der über 4500 Jahre alten Krankheit auf 670 Seiten verfasst.

Die Biografie des Königs aller Krankheiten

Siddhartha Mukherjee: „Der König aller Krankheiten. Krebs – eine Biografie“. Dumont Buchverlag, Köln, 2012, 670 Seiten, 26 Euro.

„Eine grandiose Kulturgeschichte des Krebses“, schrieb der Spiegel zum Erscheinen des sensationellen Buches im Februar 2012. Bei mir lag es seitdem auf dem Nachtkästchen und wartete darauf, gelesen zu werden. Sein Gewicht und sein Umfang war eher eine Bedrohung für mich, denn eine Einladung zum Lesen. Und das, obwohl ich sehr neugierig war auf das Buch, das viele begeistert gelobt haben. Es ist ein Schwergewicht. Es bringt viel auf die Waage: 1,2 Kilogramm über Krebs. Es ist dick: 670 Seiten über Krebs. Es ist umfänglich: 4500 Jahre Krebs. Und das Ganze hat ein junger Mediziner verfasst. Dabei hat er die alte Krankheit wunderbar verständlich erklärt. Irgendwann hatte ich dann den Mut zusammengebracht, mich diesem Mammutwerk zu nähern. Ich habe mich dran gemacht, dem 1970 in Indien geborenen, amerikanische Krebsforscher und praktizierenden Onkologe durch seine vielen Seiten zu folgen. Mit zunehmender Spannung las ich Siddartha Mukherjees Geschichte der Krankheit Krebs, die sich in der Tat wie eine Biografie eines autonomen Lebewesens darstellt, ohne Krebs zu personifizieren. Er erzählt vom Krebs als „König aller Krankheiten“, wie ein Chirurg im 19. Jahrhundert die Krankheit genannt hatte. Dabei ist es ihm aber ganz wichtig, herauszustellen, dass Krebs nicht eine Krankheit ist, sondern viele verschiedene Krankheiten, ein „unglaublicher Gegner“, wie er in einem Interview sagt, „eine unglaubliche Herausforderung an den menschlichen Erfindungsreichtum“. Diese Vielgestaltigkeit weiß er in vielen Kapiteln und durch viele verschiedene Blickwinkel beeindruckende zu illustrieren. „Das Leben des Krebses ist eine Nachbildung des normalen Lebens unsers Körpers“ sagt Mukherjee. Dieses Bild zeigt er in seiner Kulturgeschichte des Krebses und der Krebstherapie gut lesbar auf. Mit seinem Buch gelingt es ihm, unser Verhältnis zum Krebs neu einzuordnen und vielleicht sogar zu verändern. Das amerikanische „Time-Magazine“ hat Mukherjees Buch auf die Liste der hundert besten Sachbücher der letzten hundert Jahre gesetzt. Zu Recht!

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Spenden

Spendenkonto

LIGA Bank eG Regensburg

IBAN DE08750903000001342266
BIC GENODEF1M05

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Anmelden/Abmelden

Sie möchten sich zum KreBeKi-Newsletter an- oder abmelden? http://www.krebeki.de/newsletter

Impressum

KreBeKi Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Ludwigstraße 6
93047 Regensburg

Tel. 0941 - 59 97 78 91

E-Mail: info@krebeki.de
Internet: www.krebeki.de

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts, Gerichtsstand Regensburg
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer frei