KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern
KreBeKi-Newsletter
9. April 2013

Willkommen beim KreBeKi-Newsletter!

Das Jahr 2013 begann für KreBeKi, die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern, mit viel Arbeit.

Wir haben große Projekte in die erste Jahreshälfte gepackt: Am 6. April den 3. Integrativen Museumstag in Bayern im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg, der ein großer Erfolg war. Und nur zwei Monate später, am 7. Juni, die zweite große Engel-Gala im Velodrom.

Da dürfen wir aber auch die kleinen Projekte nicht aus den Augen verlieren, die auch noch „nebenbei“ laufen. Wie etwa der Besuch des kleinen Maulwurfs aus der „Sendung mit der Maus“ bei den kranken Kindern in der Hedwigs-Klinik am 6. April, den KreBeKi initiiert und finanziert.
An der Teddy-Klinik in der Hedwigs-Klinik am 14. und 15. Juni beteiligen wir uns dieses Jahr auch wieder. Und noch ein Beispiel: Wir haben für die Offene Behindertenarbeit der Caritas Regensburg im März wieder einen Radio-Workshop durchgeführt. Diesmal im Funkhaus in Regensburg.

Das erste Quartal bescherte uns auch noch ganz andere Freuden: Die Nachricht aus dem Kultusministerium, dass unsere Engel-Gala mit 10.000 Euro bezuschusst wird, war dabei der größte Grund zum Jubeln. Wir können uns aber auch über viele kleine und größere Spenden freuen.

Und noch ein Hinweis: 600 Plätze gibt es im Velodrom. Die Engel-Gala 2011 im Velodrom war komplett ausverkauft. Noch gibt es 200 Karten für die Engel-Gala am 7. Juni im Vorverkauf.

Also: Beeilen Sie sich, wenn Sie dabei sein möchten! Karten gibt es beim Theater Regensburg und in der Tourist Info im Alten Rathaus.

Wir sehen uns dann im Velodrom!
Herzlichst Ihre

Gaby Eisenhut
Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an info@krebeki.de. Mehr über KreBeKi erfahren Sie unter www.krebeki.de.

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Im KOG war zeitweise wegen Überfüllung geschlossen

Waren es 2011 beim ersten Integrativen Museumstag von KreBeKi schon 1500 Besucher, wurde die Zahl beim dritten Museumstag noch getoppt. Über 2500 kleine und große Gäste wollten die Maus und den Maulwurf aus der „Sendung mit der Maus“ im Kunstforum Ostdeutsche Galerie streicheln und mit den beiden tanzen.

Teilweise war am Samstag, den 6. April, der Andrang so groß, dass das Museum die Besucherzahl im Grafiktrakt, in der die Aufführung stattfand, begrenzen musste. Die Besucher harrten dann geduldig eine gute Stunde in der Kälte draußen vor der Tür, bevor sie mit der Maus und Moderatorin Selina gemeinsam tanzen oder die beiden basteln durften. „Maus komm raus“, war das Zauberwort, mit dem die Kinder die große Maus hinter ihrem Vorhang vorlocken konnten, damit sie mit ihrer Tanz-Show beginnt. Und sie kam, klapperte mit ihren großen Augen, sang und tanzte und animierte zum Mitsingen und Mittanzen. Bei jedem ihrer drei Auftritte gelang es ihr, den Saal zum Kochen zu bringen. Gemeinsam mit Museumspädagogen des Kunstforums bastelten die Kinder Maus und Maulwurf als Stabpuppen und malten die beiden auch auf Stoffbeuteln aus. In Regensburg wird demnächst so manches Kind stolz „seine“ Maus und Maulwurftasche durch die Stadt tragen. Doch nicht nur Tierisches gab es beim Fest im Museum. Die Erwachsenen konnten dem Gewusel im Grafiktrakt bei einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung der Ostdeutschen Galerie, „Dialog über Grenzen. Die Sammlung Riese“ entkommen.

Durch den von KreBeKi 2011 initiierten Integrativen Museumstag, der inzwischen zum dritten Mal durchgeführt wurde - das zweite Mal in Regensburg - soll das soziale Empfinden und die Sensibilität für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche gefördert und an einen unbefangenen Umfang mit den Betroffenen herangeführt werden. Gaby Eisenhut, die Vorsitzende von KreBeKi, die das Fest in Kooperation mit dem Kunstforum organisiert hat, wertet den Tag „als vollen Erfolg.“ „Besonders freut mich, dass in diesem Jahr deutlich mehr behinderte Kinder gekommen sind, vor allem auch Rollstuhlfahrer“. Sie ist sich sicher: „Der integrative Museumstag von KreBeKi ist jetzt als attraktive Veranstaltung im Kulturkalender Regensburgs etabliert und bereichert v.a. auch das Angebot für behinderte Kinder.“ Ermöglicht wurde der Integrative Museumstag in Regensburg in erster Linie von den Grundschülern der benachbarten Kreuzschule: Sie hatten bei einem Sponsorenlauf im vergangen Jahr 5555 Euro erlaufen und KreBeKi gespendet. Durch ihre Spende wurde die Veranstaltung erst möglich gemacht. Die Kreuz-Schüler waren es auch, die sich den Besuch von Maus und Maulwurf gewünscht hatten.

Der Maulwurf kam ins Krankenhaus

Der kleine schwarze Maulwurf war im Krankenhaus. Aber nicht weil er selbst krank war. Vor dem Auftritt beim Integrativen Museumstag im Kunstforum Ostdeutsche Galerie, dem Fest für behinderte und nichtbehinderte Kinder und ihre erwachsenen Begleiter, hat der kleine Maulwurf aus der „Sendung mit der Maus“ am Samstag, den 6. April, die Kinderklinik St. Hedwig des Krankenhauses Barmherzige Brüder in Regensburg besucht.

KreBeKi hatte ihn dorthin eingeladen, um all die Kinder aufzumuntern, die übers Wochenende im Krankenhaus sein mussten. Dazu ging er von Zimmer zu Zimmer, vergnügte sich mit den Kindern und ihren Eltern und hatte mit ihnen viel Spaß. Er ließ sich auch immer wieder fotografieren, und jedes Kind konnte danach sofort sein eigenes Foto mit dem Maulwurf als Erinnerung mitnehmen. Das Team der Hedwigsklink hatte dem Maulwurf einen großen Empfang bereitet: Das ganze Treppenhaus war mit Maus-und-Maulwurf-Luftballons geschmückt und das Küchenteam hatte viele bunt verzierte Muffins gebacken, damit der Maulwurf-Besuch zu einem kleinen Fest im Krankenhaus werden konnte. Nach der Stippvisite in der Klinik traf sich der Maulwurf dann mit der Maus aus der „Sendung mit der Maus“ und brachte das Kunstforum Ostdeutsche Galerie zum Kochen.


Die zweite Engel-Gala wirft große Schatten voraus

Inklusion statt Integration: 100 Teilnehmer auf der Bühne


Rückblick auf 2011

2011 veranstaltete die Stiftung KreBeKi ihre erste „Engel-Gala“ mit kleinen und großen behinderten und nicht-behinderten Tänzerinnen und Tänzern. Das Velodrom war komplett ausverkauft und das Publikum restlos begeistert. Am 7. Juni soll nun an den großen Erfolg von vor zwei Jahren angeknüpft werden. Und dieses Mal wird es nicht nur um Integration von Behinderten und Nicht-Behinderten gehen.

„Heuer wird noch etwas drauf gesetzt“, verspricht Gaby Eisenhut, die Vorsitzende von KreBeKi, der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern. „Viele andere Teilnehmer werden diesmal den inklusiven Aspekt noch vertiefen. So werden zum Beispiel auch Senioren den Abend gemeinsam mit Schülern mitgestalten und es werden auch Studierende mitmachen.“ Auch die Tanzgruppen von Schülerinnen und Schülern der Bischoff Wittmann Schule, einer Regensburger Fördereinrichtung mit Schwerpunkt geistige Entwicklung, der Regensburger Pestalozzi Mittelschule, sowie Seniorinnen und Senioren des Projektes „Eine Stadt tanzt!“ des Tanzstelle R e.V., und Schüler der Fachakademie für Sozialpädagogik und Studenten für Soziale Arbeit proben schon eifrig. Sie werden Choreographien vorstellen, die sie unter Leitung des Tanzpädagogen Wolfgang Maas sowie mit den Therapeutinnen Eva-Maria Federl und Sabrina Schmidmeister schon seit Herbst vergangenen Jahres einstudieren.

Am Freitag, den 7. Juni, werden ab 19 Uhr dann rund 100 Beteiligte in verschiedenen Formationen auf der großen Bühne des Regensburger Velodroms auftreten. Sie zeigen jeweils eigene Choreografien, werden aber auch miteinander auf der Bühne stehen.

Noch haben die Beteiligten aller Gruppen und ihre Betreuer knapp zwei Monate an Probenzeit, an Lampenfieber und an Vorfreude, bevor sie sich in den extra für den Anlass geschneiderten Kostümen vor den vollen Rängen des Velodroms zeigen dürfen. „Rund 600 Besucher passen ins Velodrom. Wer bei der Engel-Gala dabei sein will, muss sich beeilen, denn bei der ersten Gala war der Saal komplett ausverkauft“, freut sich Gaby Eisenhut, die Vorsitzende der Stiftung KreBeKi über den Zuspruch, den das aktuelle KreBeKi-Projekt findet. Und ganz besonders freut sie sich, dass das Bayerische Kultusministerium die Engel-Gala für so förderungswürdig einschätzt, dass sie dieses Jahr mit 10 000 Euro aus dem Kulturfonds Bayern unterstützt wird.

Harry Landauer, Programmchef von Radio Charivari, der die Gala am 7. Juni moderieren wird, hat sich schon eine Probe der Capoeira-Gruppe angesehen und freut sich sehr auf den großen Gala-Abend im Velodrom: „Ich habe schon während der Probe so manchen intensiven Moment erlebt und war von den Probenszenen bewegt. Capoeira war für mich neu. Ich konnte selbst mitmachen und erleben, wie die Bewegungsmuster auf dem einfachen Prinzip von Angriff und Verteidigung basieren. Es gab viele harmonische, weiche Bewegungen. Alles war sehr ästhetisch. Ich freue mich schon sehr auf den Abend im Velodrom. Der große gemeinsame Auftritt vor rund 600 neugierigen Zuschauern bei der Tanz-Gala im Velodrom wird für alle der krönende Schlusspunkt intensiven gemeinsamen Übens und der Höhepunkt sein.“

„Die ‚Engel-Gala‘ findet im Rahmen der ‚Engel gesucht-Projekte‘ von KreBeKi statt,“ erklärt Stiftungsvorsitzende Eisenhut. „Damit will die Stiftung gemäß ihrem Stiftungsziel das soziale Empfinden und die Sensibilität für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft fördern und an einen unbefangenen Umfang mit den Betroffenen heranführen. Mit der Gala wollen wir dem Gedanken der Inklusion ein Gesicht geben. Wir wollen den Teilnehmern der von KreBeKi geförderten Tanz-Workshops eine Bühne bieten und diese wollen mit Bildern, die die Zuschauer auf eine Reise der Emotionen mitnehmen sollen, die Vielfalt unserer Gesellschaft nachzeichnen. Wir initiieren, finanzieren und koordinieren gemeinsame Aktivitäten und bringen Schulen, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Jung und Alt, Behinderte und Nicht-Behinderte, Künstler und Sportler zusammen. Wir haben Engel gesucht und viele gefunden“, freut sich Eisenhut.

10 000 Euro Zuschuss aus dem Kulturfonds

KreBeKi erhielt im Februar Post von Kultusminister Ludwig Spaenle persönlich. 10 000 Euro aus dem Kulturfonds der Bayerischen Staatsregierung sagt er der Stiftung darin zu. Sie sind ein Zuschuss für die Durchführung der Engel-Gala am 7. Juni.

Für die – nach dem großen Erfolg von 2011 – zweite Engel-Gala von KreBeKi am Freitag, den 7. Juni, sagte der Kultusminister die Förderung zu. Gaby Eisenhut, die Vorsitzende von KreBeKi freut sich, denn durch den großen Zuschuss vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ist die Finanzierung der Veranstaltung mit rund 100 Mitwirkenden nun gesichert. „Der Zuschuss aus dem Kulturfonds ist für uns eine große Auszeichnung“, sagt sie. „Er zeigt uns, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Wir bringen Schulen, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Jung und Alt, Behinderte und Nicht-Behinderte, Künstler und Sportler zusammen und initiieren, finanzieren und koordinieren gemeinsame Aktivitäten, die dem umfassenden Gedanken der Inklusion ein Gesicht geben. Mit Bildern, die die Zuschauer auf eine Reise der Emotionen mitnehmen sollen, wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Vielfalt unserer Gesellschaft nachzeichnen“.

Mehr lesen dazu Sie auf unserer Homepage.

Capoeira aus Brasilien kommt auf die Bühne

Ganz neu bei der Gala am 7. Juni wird Capoeira und zwar die Form Capoeira Angola sein, ein Spiel aus Brasilien, das in der Zeit der Sklaverei entstand. Die Sklaven entwickelten Capoeira Angola als Tanz getarnt zu einer Verteidigungstechnik.

Dazu vereinigten sie Elemente wie Kampfkünste, Tänze, Rituale und Instrumente aus ihren verschiedenen Kulturen Afrikas und praktizierten diese versteckt im Kreis. Capoeira integriert Kampf, Tanz, Musik und Spiel, das Ganze gepaart mit Akrobatik, List, Freude, Spannung und Ritualen. Es geht es um Gefühle, um Wut und Angst oder Freude und Leichtigkeit. Alle Teilnehmer klatschen, singen und spielen ganz spezielle Instrumente, die KreBeKi extra für die Gala den Beteiligten zur Verfügung stellt. Die Musik ist ein geeignetes Medium, um körperlich behinderte Kinder zu integrieren. Auf diese Weise kann jedes Kind aktiv teilnehmen und wird somit wichtig für das Gesamtgeschehen. Ein gutes Dutzend Jugendlicher, Behinderte und Nicht-Behinderte, trainieren seit Januar für die Engel-Gala von KreBeKi Gruppe im Pater-Rupert-Mayer-Zentrum (PRMZ) mit dem Theaterpädagogen Carlos Barba Höpfner und Andrej Suchnackyj, Bewegungspädagoge und Capoeira-Lehrer. Bei der Engelgala am 7. Juni im Velodrom wird die Gruppe ihren ersten Capoeira-Auftritt haben.

Der Kartenvorverkauf zur Engel-Gala läuft

600 Plätze gibt es im Velodrom. Die Engel-Gala 2011 im Velodrom war komplett ausverkauft. Noch gibt es 200 Karten für die Engel-Gala am 7. Juni im Vorverkauf. Also: Schnell zugreifen!

Wer 2011 dabei war erinnert sich noch mit Freude an den bewegenden Abend, an die Leistung der kleinen und größeren Tänzer, die Begeisterung auf der Bühne und die Tränen, die so mancher Zuschauer vor Rührung verdrückte. Am Freitag, den 7. Juni, wird es wieder eine fulminante Tanz-Gala im Velodrom geben. „Dieses Mal gehen wir noch einen Schritt weiter“, verspricht Eisenhut: Viele andere Teilnehmer werden diesmal den inklusiven Aspekt noch vertiefen. So werden zum Beispiel auch Senioren den Abend gemeinsam mit Schülern mitgestalten. Und als besonderes Highlight werden Behinderte und Nichtbehinderte, Kinder und Erwachsene, gemeinsam Capoeira, einen brasilianischen Kampftanz, zeigen.

Die zweite Engel-Gala wird ein neuer Höhepunkt einer Veranstaltungsreihe, die KreBeKi im Jahr 2008 mit über 100 integrativen künstlerischen Kursangeboten und einer großen Ausstellung der Kunstobjekte gestartet hatte. Seitdem unterstützt KreBeKi integrative kunst- und tanztherapeutische Kurse an der Ostdeutschen Galerie in Regensburg, im Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm und an der Blindeninstitutsstiftung, sowie am Pater-Rupert-Mayer-Zentrum und an der Bischof-Wittmann-Schule in Regensburg.

Noch gibt es Karten zu 25 Euro für den Gala-Abend im Regensburger Velodrom bei www.theaterregensburg.de oder telefonisch unter 0941/507-2424, sowie in der Tourist Info im Alten Rathaus. Mehr Infos gibt es hier: www.krebeki.de und www.facebook.com/krebeki.

Wir haben über 300 Freunde!

Über 300 Freunde hat KreBeKi inzwischen auf Facebook. Das ist ein kleiner Erfolg, der uns sehr freut.

Es freut uns aber auch, wenn wir in der Facebook-Statistik auf unsere Zahlen blicken und dabei feststellen können, dass unsere Posts eifrig gelesen werden. Die erfolgreichsten Meldungen werden im Schnitt um die 400 Mal gelesen – also von deutlich mehr Menschen als unsere Seite Freunde hat. Das motiviert uns sehr, aktuelle Infos in Wort und Bild ganz zeitnah auf Facebook zu posten. Vielen Dank für gehobene Daumen! Ganz besonders freuen wir uns, wenn bei unseren Posts der „Teilen“-Button gedrückt wird. Schaut doch mal rein unter www.facebook.com/krebeki! Auch auf Youtube ist KreBeKi präsent. Dort sind Filme der Stiftung eingestellt. Die aktuelle Berichterstattung über Aktivitäten von KreBeKi ist dort zum Beispiel zu sehen. Und hier sind wir schlicht überwältigt. Schon über 2000 Mal wurde unser Film „Heute lernen wir das Üpsilon“ angeklickt! Wow!

Mit dem Mikro durch die Stadt: Radioworkshop für OBA

Zwölf begeisterte Teilnehmer, behinderte Jugendliche und ihre Betreuerinnen und Betreuer waren im März erneut mit dem Mikrofon unterwegs. Thomas Harmsen vom Funkhaus Regensburg leitete sie im von KreBeKi initiierten Radioworkshop im Funkhaus zum Radiomachen an.

Der Teenie-Treff der offenen Behinderten Arbeit (OBA )der Caritas Regensburg hatte beim Besuch im Funkhaus Regensburg viel Spaß: Unter Anleitung von Thomas Harmsen, den die Jugendlichen bereits vom Radioworkshop in Waldmünchen kannten, schlüpften die Teilnehmer selbst in die Rolle von Redakteuren. Sie waren in der Innenstadt Regensburgs auf der Suche nach Originaltönen und produzierten dann im Studio einen Beitrag. KreBeKi konnte diesen Nachmittag durch Spendengelder finanzieren.

„Krebskranke Kinder“ an der Uni angekommen

Immer wieder bekommen wir Anfragen zu unserem Schulbuch „Krebskranke Kinder“. Das ermutigt uns sehr, weiter zu machen. Es scheint an Schulen großen Bedarf in der Vermittlung zu geben.

Kürzlich schrieb uns eine Studentin der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, die ein Seminar zum Thema Tod und Sterben besucht und unser Buch durch ihre Mutter kennt. „Ich finde es sehr gelungen“, schrieb sie. Um die Verarbeitung des Themas im Unterricht an der Hochschule zu bearbeiten, bat sie um 50 Exemplare für die Studenten. Jetzt ist „Krebskranke Kinder“ also auch an den Hochschulen angekommen. Das freut uns sehr!

Aspirin Sozialpreis

Leider hat es dieses Jahr nicht gereicht. Nach unserem Schlussrunden-Erfolg beim Aspirin-Sozialpreis 2012 hat sich KreBeKi auch dieses Jahr wieder um den Preis beworben. 35 000 Euro waren zu gewinnen.

Doch dieses Mal kamen andere Projekte zum Zug. Wir erhielten ein ermunterndes Absageschreiben. Dort heißt es: „Ihr Projekt hat an einem mehrstufigen Beurteilungsverfahren der Stiftung teilgenommen. Alle Einreichungen wurden dabei im Detail analysiert und im Hinblick auf die festgelegten Förderkriterien des Preises bewertet. Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass wir Ihr Vorhaben dieses Jahr nicht in die Finalrunde mit aufnehmen konnten, so sehr uns Ihr Engagement auch grundsätzlich als unterstützenswert erscheint.“ Schade, es wäre zu schön gewesen.

Spenden für die Stiftung

Aus der Vielzahl an Spenden wollen wir dieses Mal fünf Spenden exemplarisch vorstellen und einer besonders aktiven Person danken. Das soll inspirieren, wie man für uns spenden kann. Für KreBeKi sind Spenden wichtig, denn die Stiftung ist zur Realisierung ihrer Projekte ausschließlich auf Spenden angewiesen.

Auch in der Trauer Gutes tun
Ganz herzlichen Dank sagt KreBeKi allen Spendern, die anlässlich des Todesfalles von Irmgard Preißer im Januar zu Gunsten von KreBeKi gespendet haben. Die Angehörigen hatten statt Blumen zur Beerdigung um Spenden für die Stiftung gebeten. Es freut uns sehr, dass KreBeKi von immer mehr Menschen auch über den Tod hinaus durch Trauerspenden oder durch Verfügungen im Testament mit Erbschaften unterstützt wird.

150 Euro aus Steinach
150 Euro des Förderkreises Kindergarten Steinach e.V. konnte das stellvertretende KreBeKI-Vorstandsmitglied Katharina Meier noch im Dezember als Spende entgegennehmen. Ganz herzlichen Dank!

Auf dem Foto: Die erste Vorsitzende des Förderkreises Iris Schmidt, Kassiererin Pia Windfelder und Katharina Meier.

Website ist anziehend
Erstmals haben wir es ganz konkret erleben dürfen, wie wichtig es ist, eine gut gepflegte Website zu haben. Denn ein Spender hat sich ausdrücklich wegen unseres Internetauftritts an uns gewandt und uns 1000 Euro gespendet. Herzlichen Dank an Paolo Amata aus Ismaning!

Spenden aus Wald und Reichenbach
Einer unserer eifrigsten Spendensammler ist das KreBeKi-Kuratoriumsmitglied Gerhard Reisinger.. Er sorgt auch dafür, dass die Stiftung bis in den Bayerischen Wald hinein immer bekannter wird. Im März übergaben ihm z.B. Andrea Angler und Birgit Irlbacher 500 Euro. Das war ein Teil des Erlöses vom Frühjahrs-Kinder-Basar in Wald. Und zuvor war KreBeKi auch vom Erlös des 1. Reichenbacher Spendenmarathons bedacht worden. Von 3000 gespendeten Euro konnte Reisingers Tochter Katharina, die ebenfalls im Vorstand der Stiftung aktiv ist, 750 Euro für KreBeKi entgegen nehmen. Herzlichen Dank allen Spendern!

Gerhard Reisinger ist eifrigster Spendensammler
Rund 160 000 Euro für krebskranke Kinder hat Gerhard Reisinger aus Reichenbach seit 1998 bereits an Spenden initiieren und auch im Namen der Stiftung KreBeKi entgegen nehmen können. Immer wieder regt er Spender dazu an, sich doch für krebskranke und behinderte Kinder zu engagieren und veranlasst auch selbst Spendenevents. Durch die Krebserkrankung seiner Tochter wurde Reisinger für die Bedürfnisse krebskranker Kinder sensibilisiert. Reisinger engagiert sich auch seit Jahren als stellvertretendes Kuratoriumsmitglied in der Stiftung. Ohne ihn wäre KreBeKi nicht das, was die Stiftung heute ist und ohne die Spenden, die er für KreBeKi initiiert und entgegen nimmt, könnte KreBeKi seine Aktivitäten nicht in dem aktuellen Umfang durchführen. Vergelt’s Gott für so viel Engagement!

Preis für Professor Hofstädter

Professor Dr. Ferdinand Hofstädter, der Direktor des Instituts für Pathologie der Universität Regensburg, konnte im Februar den Deutschen Krebshilfe Preis entgegen nehmen.

Seine Anstrengungen haben zu einem Gesetzgebungsverfahren zur flächendeckenden Einrichtung Klinischer Krebsregister in Deutschland geführt. Professor Hofstädter erhält den Deutschen Krebshilfe Preis gemeinsam mit einem Mainzer Professor in Anerkennung seines langjährigen Engagements für Krebspatienten. Der Deutsche Krebshilfe Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert. KreBeKi gratuliert!

Foto: © Deutsche Krebshilfe

„Selbstbestimmt dabei. Immer.“

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen riefen im Januar das Jahr gegen Diskriminierung behinderter und chronisch kranker Menschen aus.

Gemeinsam mit zahlreichen Prominenten aus Film, Sport und Musik haben die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen im Januar das Jahr „Selbstbestimmt dabei. Immer.“ gegen die Diskriminierung behinderter Menschen ausgerufen. Im Vordergrund des Themenjahres 2013 stehen bundesweite Veranstaltungen und Aktionen, die auf Benachteiligungen behinderter und chronisch kranker Menschen im Arbeitsleben, im Bereich Bildung und im Alltag aufmerksam machen.

Anonyme und kostenlose Online-Beratung

Nicht nur für Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung ist es oft schwierig, die richtigen Antworten auf ihre Fragen zu finden. Doch hier gibt es Hilfe im Internet: das Online-Beratungsangebot der Caritas.

Menschen mit Behinderung, chronischer oder psychischer Erkrankung und ihre Angehörigen können unter www.caritas.de/onlineberatung/behinderung-psychische-erkrankung anonym und kostenlos ihre Fragen einreichen. Das Beratungspektrum ist vielfältig und reicht vom Übergang von der Schule in den Beruf, dem Leben im Alter bis hin zur Hilfe bei sozialen Schwierigkeiten. An Werktagen soll die Antwort innerhalb von 48 Stunden erfolgen. Bei speziellen Fragen vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an wohnortnahe Beratungsstellen und Angebote. Das Angebot wurde von der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie zusammen mit dem Deutschen Caritasverband entwickelt.

Nachrichten in Leichter Sprache

Der Deutschlandfunk bietet seit Neuestem „Nachrichten in einfacher Sprache“ an. Mit www.nachrichtenleicht.de schließt Deutschlandradio eine Lücke in der Landschaft der politischen Information.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, begrüßt, dass der Deutschlandfunk mit nachrichtenleicht.de ein Informationsangebot für alle betreiben will: „Barrierefreiheit heißt nicht nur abgesenkte Bordsteine, Lautsignale an Ampeln oder Lichtsignale in Zügen. Für immer mehr Menschen wird Sprache zur Barriere. Nicht nur Menschen mit Lernschwierigkeiten verstehen etwa bisher angebotene Nachrichtensendungen nicht. Das Recht auf politische Teilhabe steht so oft nur auf dem Papier. Das Deutschlandradio schließt mit nachrichtenleicht.de eine Lücke in der Landschaft der politischen Information. Ich freue mich, dass damit mehr Menschen als bisher erreicht werden können.“ Der Nachrichtenchef des Deutschlandfunks, Marco Bertolaso, erarbeitet die Inhalte von „nachrichtenleicht.de“ mit seiner Redaktion. „Wir orientieren uns hierbei an der Leichten Sprache, auch wenn Texte teilweise nur in einfacher Sprache umsetzbar sein sollten. Wir wollen nach und nach besser werden und dabei natürlich auch von unserem Publikum lernen“, so Bertolaso. Die Texte für den Wochenrückblick würden mit großem Engagement geschrieben – und ohne Blick auf die Uhr. Die Präsentation zum Nachhören übernehme ebenso engagiert das DLF-Sprecherensemble. Das Projekt ist entstanden in Kooperation mit der Fachhochschule Köln.

Bestseller in Einfacher Sprache

Erstmals ist ein aktueller Bestseller in Einfacher Sprache auf dem deutschen Büchermarkt erhältlich. Mit der Herausgabe von Philippe Pozzo di Borgos „Ziemlich beste Freunde“ setzt die Aktion Mensch ein Zeichen: Sie macht das Buch zum Kinoerfolg lesbar für alle.

„Über 14 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung, also 7,5 Millionen Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten beim Lesen. Sie sind von wichtigen Informationen und unterhaltsamer Literatur förmlich abgeschnitten. Mit der Übersetzung des Bestsellers ‚Ziemlich beste Freunde' in Einfache Sprache machen wir den Roman zugänglich für alle“, erklärt Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch. Am 10. März stellte Philippe Pozzo di Borgo sein Buch in Einfacher Sprache, das im Spaß am Lesen Verlag erscheint, persönlich auf der lit.COLOGNE vor. Die Veranstaltung war einer der Höhepunkte des internationalen Literaturfestes, auf dem die Aktion Mensch zahlreiche Veranstaltungen barrierefrei ausrichtete.

Buchvorstellung

In unserer Rubrik „Buchvorstellung“ wollen wir Sie regelmäßig auf Bücher hinweisen, die mit Behinderung und Krebs bei Kindern zu tun haben. Seien es Romane, Erzählungen oder Fachliteratur, das Spektrum der vorgestellten Werke ist breit gefächert.
Dieses Mal stellen wir das wunderbare Buch einer Mutter vor, die ihren Sohn mit Down-Syndrom zum Helden eines Bilderbuchs gemacht hat. (ab 4 Jahren)


Birte Müller „Planet Willi”, Klett Kinderbuch Verlag, Leipzig 2012, 32 Seiten, 13,90 Euro.

Birte Müller ist die Autorin des Buches „Planet Willi“, sie ist auch die Illustratorin und zudem ist sie die Mutter von Willi. Sie weiß also ganz genau, wovon sie schreibt und was sie malt. Liebevoll erzählt und malt sie die Geschichte von ihrem Sohn Willi, dem Außerirdischen. Er kommt nicht nur von einem anderen Planeten, er ist sogar ein ganzer Planet. „Planet Willi“ eben. Und er ist wie Planeten eben so sind: anders.

Ohne Betroffenheitspathos erzählt Birte Müller, wie das Leben mit ihrem kleinen „Außerirdischen“ ist. Sie katapultiert uns - wie mit Willis Rakete vom Buchumschlag - mitten hinein in Willis Welt. Und wir erfahren, warum er krank ist, wie Willi isst und küsst, wie dickköpfig er ist und warum seine Zunge immer aus dem Mund hängt. Wir lernen Willis Schwester kennen, Willis eigene Sprache und Willis Liebe zu Autos. Wir erfahren, warum er schreit und gerne wegläuft, dass er laute Musik liebt und Tiere, besonders aber Kühe, die er gerne an der Schnauze schleckt. Birte Müller erzählt uns, wie er lernt und was er partout nicht lernen will, und dass er Kekse liebt – was auch mit dem Lernen zu tun hat.


Birte Müller mit ihren Kindern  

Mit hinreißenden Bildern und knappen, ebenso einfühlsamen und unaufdringlichen wie inhaltsreichen Texten, lässt uns Birte Müller erleben, dass das Leben mit einem Down-Syndrom-Kind nicht einfach ist und eine unheimliche Herausforderung für die Familie darstellt. Sie vermittelt aber auch, dass ein „Außerirdischer“ in der Familie keine Katastrophe sein muss, sondern in mancherlei Hinsicht sogar eine Bereicherung ist.

Ein faszinierendes Buch für Kinder (ab 4), dem auch Erwachsene sehr viel abgewinnen können. Ein Buch, das uns lehrt zu lieben. Zu Recht ist es für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 nominiert. KreBeKi drückt ganz fest die Daumen bis zur Bekanntgabe der Preisträger im Herbst!

Redaktion

Dr. Birgit Weichmann

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

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Ludwigstraße 6
93047 Regensburg

Tel. 0941 - 59 97 78 91

E-Mail: info@krebeki.de
Internet: www.krebeki.de

Verantwortlich: Gaby Eisenhut, Vorsitzende der Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern

Rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts, Gerichtsstand Regensburg
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